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  #1  
Alt 22.04.2007, 21:16
Benutzerbild von Tinka
Tinka Tinka ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 24.01.2006
Beiträge: 2.592
Standard Europameister - im Dicksein!

Bier, Fett und Bewegungsmangel machen die Deutschen laut einer Studie zu den dicksten Bürgern der EU. Sie lägen beim Gewicht gleichauf mit den USA, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Drei von vier Männern haben zu viel Speck am Bauch und auf den Hüften. Und mehr als die Hälfte der Frauen wiegt zu viel. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Sie hat die Zahlen aus Studie der International Association for the Study of Obesity (IASO), die Forscher am Sonntag vorstellen wollen. Fast jeder vierte Deutsche sei sogar krankhaft fettleibig (adipös), schreibt die Zeitung.

Deutsche überrunden Briten

Bei den Männern in Deutschland sind nach der Erhebung 52,9 Prozent übergewichtig, 22,5 leiden unter krankhafter Fettleibigkeit. Bei den Frauen haben 35,6 Prozent Übergewicht, 23,3 Prozent sind adipös. Niedrige Einkommens- und Bildungsklassen sind den Angaben zufolge überdurchschnittlich oft von Gewichtsproblemen betroffen. Die Bundesrepublik hat nach Zeitungsangaben Tschechien, Zypern und Großbritannien in der Rangliste der Dicken abgelöst, die EU-Spitzenreiter in den vergangenen Jahren waren.
Bei den Kindern sei es noch nicht ganz so schlimm, sagte Bärbel Kurth vom Robert Koch-Institut in Berlin. "Aber mit dem Beginn der Schule wird es schlimmer", so Kurth. "Dann sitzen viele Kinder mehr vor dem Computer oder dem Fernseher und bewegen sich weniger." Bei sieben- bis zehnjährigen Kindern sei jedes sechste Kind zu dick, bei den 11- bis 13-Jährigen schon jedes fünfte. "Und bei den älteren Jugendlichen ist es dann schon ähnlich wie bei den Erwachsenen." Dabei stammen viele dicke Kinder aus Familien, die wenig Geld haben.

60 Prozent der Deutschen bewegten sich nicht ausreichend, sagte Francesco Branco, Ernährungsexperte bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Bundesbürger deckten zudem rund 35 Prozent ihres Energiebedarfs mit Fett. Empfohlen werden jedoch höchstens 30 Prozent.

Speck kostet bis zu 20 Milliarden Euro jährlich

Und Speckröllchen stören nicht nur, sie sind auch schlecht für die Gesundheit. Dicke Menschen bekommen zum Beispiel oft Probleme mit den Knochen und Gelenken. Auch für das Herz ist das Übergewicht schlecht. Die überflüssigen Pfunde entwickelten sich zu einer Belastung für das Gesundheitssystem. Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und verschiedene Krebsarten können die Folge sein.
Dies hat auch Auswirkungen auf die Wirtschaft: Sechs Prozent der Ausgaben der Gesundheitssysteme in der EU gehen auf Krankheiten zurück, die von Übergewicht verursacht worden sind. In Deutschland sind das zwischen 10 und 20 Milliarden Euro. Die Weltgesundheitsorganisation forderte die Politik zum Handeln auf. Die Werbung für fette und zuckerhaltige Nahrungsmittel solle eingeschränkt und die Menschen zu mehr körperlicher Bewegung animiert werden.






Quelle: Tagesschau
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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  #2  
Alt 22.04.2007, 21:24
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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ganz schöne zahlen.ich kenne zwar etliche die etwas dicker sind und leider auch eine freundin die extrem schwergewichtig ist.ich hoffe für sie das sie es schaft von ihren gewicht runter zukommen.sonst begeht sie selbstmord auf raten.ich kann hier so schreiben weil ich es ihr auch sage bzw gesagt habe.andere dagegen sind zu dünn so wie ich.auch eine qual und im endefekt auch ein krankheitsbild.nur darüber wird meist geschwiegen.der norm mensch nur was ist norm? das ist doch die frage.was hier übergewichtig ist ist woanderst normal.oder bei den chinesen sind die dünnen wie ich normal also alles eine sichtweise wo man ist.ich denke solange man sich mit seinen gewicht wohl fühlt ist es egal ob man ein paar kilo zu wenig oder ein paar kilo zuviel hat.aber alles was ins extreme geht stellt eine gefahr dar
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  #3  
Alt 23.04.2007, 06:25
vienetta vienetta ist offline
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Registriert seit: 04.08.2006
Beiträge: 3.585
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huch da bin ich jetzt aber auch erschrocken .ist ja doch ganz schön heftig ......
ich finde auch das jeder sein wohlfühlgewicht haben sollte denn ich denke das ist das gesündeste nicht das was die norm vorgibt ..ich selbst war schon ganz dünn und das war bestimmt nicht gesund und ich war auch schon sehr viel dicker als im moment wo ich mich nicht wohlgefühlt habe .....ich denke man müsste sehr viel bewusster an den essensplan rangehen und schon beim einkaufen drauf achten sich nicht dem konsum wahnsinn hinzugeben und drauf achten was kaufe ich da eigentlich und was ist da drin .....
Da Laura ja auch ein bisschen zuviel hat werde ich jetzt den sommer ausnutzen um gemeinsam etwas weniger zu werden
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  #4  
Alt 23.04.2007, 06:28
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evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
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Beiträge: 24.215
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laura ist mir gar nicht pumelig vorgekommen.aber ich denke das es auch daran liegt wir hier haben fast alle kinder etwas pummeliger als die gästekinder .und ich sage immer das verläuft sich.mein mittlerer und auch ich waren als kind extrem dick.ich muste zum abnehmen verschickt werden und chris hat diät bekommen und heute sind wir beide extrem dünn
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  #5  
Alt 23.04.2007, 06:37
vienetta vienetta ist offline
Gast
 
Registriert seit: 04.08.2006
Beiträge: 3.585
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ja sie ist nicht dick in dem sinne aber sie hat die veranlagung dazu genau wie ich dazu kommt das sie sehr klein ist wie ich auch und dann wirkt es gleich viel gedrungener und ich denke gesunde ernährung -also keine diät macht die überflüssigen pfnde von selbst zunichte ich habe letztes jahr im sommer so 6 kg abgenommen .von ganz alleine wobei ich sagen muss das ich bei Timmi 30 kg in der schwangerschaft zugelegt habe 5 kg sind noch geblieben und die will ich schon noch los werden ......obwohl ich mcih jetzt einigermassen wohlfühle -was zu meckern hat man ja immer
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  #6  
Alt 23.04.2007, 10:48
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Deutsche Moppel-Liga: Fettleibigkeit ist Epidemie

Deutsche Moppel-Liga: Fettleibigkeit ist Epidemie

Berlin (ddp). Die Fettleibigkeit der Deutschen hat nach Einschätzung der früherem Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) die Ausmaße einer Epidemie angenommen. Die daraus entstehenden Gesundheitsprobleme wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Schwierigkeiten verursachten Kosten, die von keiner Gesundheitsreform der Welt zu finanzieren seien, sagte Künast der «Berliner Zeitung» (Montagausgabe) laut Vorabbericht. Daher sei es problematisch, dass die Bundesregierung dieses Thema erst jetzt entdeckt habe. Ihr Amtsnachfolger Horst Seehofer (CSU) habe das Thema fast zwei Jahre lang ignoriert. Die Bundesregierung müsse nun einen alle Lebensbereiche umfassenden Ansatz präsentieren, um der zunehmenden Fettleibigkeit der Deutschen zu begegnen, forderte Künast. Dazu gehörten neben mehr Fahrradwegen und besserer Versorgung in Schulkantinen auch die Kennzeichnung fetter und süßer Lebensmittel. «Wir brauchen eine Art Ampel-Symbol auf jedem Produkt», sagte Künast. Grün würde in dieser Systematik Grundnahrungsmittel ausweisen, Rot stünde für eine Süßigkeit. «So würden zum Beispiel Cornflakes ein rotes Zeichen bekommen, weil es sich dabei nicht um ein gesundes Frühstück, sondern um eine Kalorienbombe handelt», sagte Künast. Nötig seien auch Werbeverbote für so genannte Kinderlebensmittel, sagte die Grünen-Politikerin weiter. Der freiwillige Verzicht von Firmen auf Süßigkeiten-Werbung reiche nicht aus. «Da wird unheimlich viel getrickst», sagte Künast. So würden Kinder etwa im Internet aufgefordert, möglichst viel Süßigkeiten zu essen, um Zuschüsse zu Schulreisen zu gewinnen. Seehofer müsse die Industrie außerdem dazu verpflichten, mehr kalorienarme Süßigkeiten herzustellen. «Ich will ja nicht Pralinen oder Schokolade verbieten. Aber nicht jeder Riegel muss 350 Kalorien haben. 90 Kalorien tun's auch», sagte Künast.


Quelle: Netdoctor
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  #7  
Alt 24.04.2007, 10:23
vienetta vienetta ist offline
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Registriert seit: 04.08.2006
Beiträge: 3.585
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Niedersachsen Kindergärten wollen dem Übergewicht im jungen Alter vorbeugen
Prävention gegen Übergewicht im Kindergarten

Schwere Kindheit: Bewegungsmangel und Süßigkeiten vor dem Fernseher haben ihre Konsequenzen. Immer mehr Kinder in Deutschland sind zu dick. In Niedersachsen wollen Ärzte, Erzieher und Wissenschaftler nun mit einem Projekt in 33 Kindergärten dem Übergewicht im jungen Alter frühzeitig vorbeugen.


Nicht alle Kids sind so fit: Zehn bis 18 Prozent aller Kinder in Deutschland leiden an Übergewicht. Foto: BilderBox
29.09.06 - "Die Ursprünge für das Übergewicht fangen im Kindergartenalter an, etwa im vierten bis sechsten Lebensjahr", sagt Professor Thomas Danne vom Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover. In Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der BKK Niedersachsen-Bremen hat die Kinderklinik deshalb das Projekt "Fit von klein auf" ins Leben gerufen. Die Erzieherinnen der 33 Kindergärten erhalten dazu von der Krankenkasse einen Koffer voller Material für sportliche Aktivitäten und Aufklärung über gesundes Essen. Die Wissenschaftler untersuchen die Kinder während des zweijährigen Programms, um zu sehen, ob es sich in Gewicht und Gesundheit der Kleinen niederschlägt.

Schwere Folgeschäden durch Übergewicht

Übergewicht bei Kindern ist schon lange keine Seltenheit mehr: Nach Angaben des Bundesernährungsministeriums sind zehn bis 18 Prozent aller Kinder und Jugendlichen übergewichtig, etwa vier bis acht Prozent leiden an Fettleibigkeit. Dabei sind zunehmend auch Kleinkinder vom Übergewicht betroffen. Gerade im Kindergarten ist deshalb laut Professor Danne eine gute Vorsorge wichtig. "77 Prozent der Kinder, die schon im Vorschulalter übergewichtig sind, bleiben das auch im Erwachsenenalter."

Die Folgen des Übergewichts sind gravierend: Während die Kinder zunächst vor allem unter Hänseleien leiden, drohen schon bald frühzeitige Altersdiabetes, Hormonprobleme bis hin zur Unfruchtbarkeit sowie Gelenkschäden und psychische Beeinträchtigungen. "Wir haben das Problem, dass die Übergewichtigen immer schwerer werden und das Risiko für Folgeerkrankungen steigt", sagt Danne, der von Haus aus Diabetologe ist.

"Einige Kinder kannten Mohrrüben nur aus der Dose

Für schwergewichtige Kinder, bei denen es für die Prävention schon zu spät ist, gibt es in Hannover das Projekt "Beiß Dich Durch" von Constanze Kriebel-Goldmann. Dort treffen sich ein Mal pro Woche fettleibige Kinder im Alter zwischen neun und fünfzehn Jahren zum Kochen, Sport sowie zu psychologischen Übungen. "Wir wollen den Kindern Ernährungswissen vermitteln, sie zur Bewegung animieren und ihr Selbstbewusstsein stärken", sagt die Medizinerin.

Viele der teilnehmenden Kinder bekommen zu Hause hauptsächlich Tiefkühlkost und Fertiggerichte zu essen. "Einige unserer Kinder hatten zum Beispiel vorher noch nie frische Mohrrüben gegessen. Sie kannten die nur aus der Dose." Die bisherigen Erfahrungen mit der Therapie seien gut: Bis zu 80 Prozent der Kinder nähmen ab oder könnten zumindest ihr Gewicht halten - was schon ein Erfolg sei. "Am besten aber wäre es, wenn die Prävention so gut wird, dass die Kinder an einem Projekt wie dem unseren gar nicht mehr teilnehmen müssten."

dpa
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