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Alt 24.04.2007, 16:17
vienetta vienetta ist offline
Gast
 
Registriert seit: 04.08.2006
Beiträge: 3.585
Standard Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg sucht Teilnehmerinnen

Studie zu Angsterkrankungen vor und nach der Geburt

Belastet eine Angsterkrankung nach der Geburt die Beziehung von Mutter und Kind? Wird seine Entwicklung dadurch beeinträchtigt? Die Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg startet eine neue Studie, an der interessierte Frauen teilnehmen können. Das Angebot gilt für Mütter, die während der Schwangerschaft oder unmittelbar vor oder nach der Geburt an starken Ängsten gelitten haben und deren Kinder den 3. Lebensmonat noch nicht vollendet haben.

Die Geburt eines Kindes ist ein schönes Erlebnis, aber auch häufig mit vielen Ängsten verbunden. Foto: PixelQuelle
06.12.06 - Die Geburt eines Kindes ist für alle Eltern ein einschneidendes Lebensereignis. Schwangerschaft und Geburt werden als schöne und aufregende Zeit erlebt. Nicht selten treten aber auch Erschöpfung, Ängstlichkeit und Frustration bis hin zur Depressivität auf. Eine Untersuchung der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg mit mehr als 1.000 Müttern hat gezeigt, dass etwa 11 Prozent der Frauen starke Ängste nach der Geburt empfinden. An einer Wochenbett-Depression, die von Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit gekennzeichnet ist, leiden ca. 6 Prozent.

"Es ist normal, dass Eltern ängstlich sind", sagt Dr. Corinna Reck, Leiterin der Mutter-Kind-Einheit in der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Die Eltern stellen sich viele Fragen: Wird mein Kind gesund sein? Werden wir gute Eltern sein? Manchmal sind die Ängste aber so stark, dass sie den Alltag von Mutter und Kind behindern und eine professionelle Behandlung erfordern. "Im Gegensatz zur Wochenbettdepression gibt es bislang nur wenige Untersuchungen über Angsterkrankungen vor und nach der Geburt", erklärt Dr. Reck.

Die Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg gehört zu den wenigen Einrichtungen in Deutschland, die Mütter mit Angsterkrankungen, Depressionen oder Zwangsstörungen gemeinsam mit ihren Kindern aufnehmen und behandeln.


ÄP INFO

Patientinnen, die Interesse an einer Studienteilnahme und an einer Beratung haben, sollten sich vor Vollendung des 3. Lebensmonates ihres Kindes melden.
Sollte ein Untersuchungstermin zustande kommen, werden Fahrtkosten erstattet. Weitere Informationen erteilt das Büro der Mutter-Kind-Studie der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg:

Telefon: 06221/56 4420
E-Mail: kirsten.pabst@med.uni-heidelberg.de oder
Britta.zipser@med.uni-heidelberg.denformationen im Internet: www.klinikum.uni-heidelberg.de/Mutter-Kind-Therapie-Heidelberg.1840.0.html idw
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