Bei Kleinkindern Giftpflanzen im Garten vermeiden
Eltern von Kleinkindern sollten auf keinen Fall Pflanzen mit giftigen Bestandteilen in ihren Garten setzen. Solche Gewächse gefährden vor allem Zwei- bis Dreijährige, die ihre Umwelt durch Lutschen und Kauen entdecken und dabei Fremdes in den Mund nehmen, warnt die Aktion "Das Sichere Haus" in Hamburg.
Blüten, Samen und Wurzeln des Goldregens können starke Vergiftungen auslösen. Foto: BilderBox
16.04.07 - Zu den gefährlichsten Pflanzen hier zu Lande zählen die Engelstrompete, der Goldregen und die Tollkirsche. Bei dem im Frühjahr kräftig gelb blühende Goldregen enthalten sowohl die Blüten als auch die Samen und Wurzel das hochgiftige Cytisin.
Die schwarzen Beerenfrüchte des Gemeinen Efeus führen, in größerer Zahl verzehrt, zu Übelkeit, Brechdurchfall und Hautausschlag. Ebenfalls giftig sind Rinde, Blätter und Früchte des Buchsbaums. Aber auch Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen und Märzenbecher enthalten Giftstoffe.
GZ TIPP
Tipps finden Eltern in der Broschüre "Achtung! Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern". Diese kann auf der Internetseite
www.das-sichere-haus.de herunter geladen oder
bestellt werden.
Quelle: BVKJ