Nicht jede Altkleidersammlung geht an Hilfsbedürftige
Nicht jede Altkleidersammlung geht auch an wirklich an Hilfsbedürftige. Der Altkleidermarkt sei ein Millionengeschäft, bei dem auch unseriöse Firmen mitmischen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
Unseriöse Sammler verschweigen gern Namen und Adressen und geben auf dem Werbezettel nur eine Telefonnummer an. Dort erreichen Verbraucher nach Angaben der Verbraucherschützer häufig niemanden, landen immer wieder auf einer Mailbox oder bei der Druckerei der Handzettel.
Die häufig von Kirchen betriebenen Kleiderkammern bieten sich den Angaben zufolge dagegen jederzeit als Adresse an, um sich vom alten Anzug oder dem »abgeliebten« Kostüm zu trennen. Was dort landet, komme meist Bedürftigen in der Gemeinde zugute. Solche direkte Unterstützung leisten auch Sammlungen, die für konkrete Hilfsprojekte im In- und Ausland bestimmt sind. Allerdings könnten auch hier die Kleider hinterher bei kommerziellen Verwerten oder im Schredder landen, selbst wenn mit lauteren Motiven gesammelt wurde. Zumindest der Erlös dieser Verkäufe komme dann allerdings auch caritativen Organisationen zu.
Eine andere Möglichkeit ist es, auf das Zeichen »FairWertung« zu achten. Die rund 100 Vertragspartner des gleichnamigen Verbands haben sich den Angaben zufolge verpflichtet, bei Sammlung und Vermarktung sozial und umweltverträgliche Standards einzuhalten. Außerdem wollen sie wahrheitsgemäße Angaben über Zweck und Verwendung der Kleidersammlungen machen.
Als letzte Möglichkeit raten die Verbraucherschützer, alte Kleider selbst bei Flohmärkten oder in Second-Hand-Läden zu verkaufen. Für Baby- und Kinderkleidung gebe es in fast allen Städten Tauschbörsen.
Quelle:WR
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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