Notfall: So kann das Handy helfen
Das Mobiltelefon kann in einem Notfall wichtige Informationen liefern: Zum Beispiel, welche Vertrauenspersonen des Opfers verständigt werden sollen. Das Österreichische Rote Kreuz empfiehlt in diesem Zusammenhang, das persönliche Adressbuch im Handy um als Notfallnummern gekennzeichnete Kontakte zu erweitern.
Unter dem Kürzel "IN" ("Im Notfall") sollte man die Nummern jener Personen einspeichern, die es in einer solchen Situation anzurufen gilt. Beispiel: "IN – Papa" oder "IN – Susanne", am besten mit der internationalen Vorwahl. Für Personen, die viel im Ausland unterwegs sind, kann das international verbreitete Kürzel "ICE" - es steht für "In Case of Emergency" - sinnvoll sein. Im deutschsprachigen Raum ist dagegen "IN" die anerkannte Buchstabenkombination, gibt das Rote Kreuz an.
Wichtig: Nummern, die unter dem Kürzel "IN" vermerkt werden, dienen dazu, dass Hilfeleistende schnell und einfach wissen, wen sie benachrichtigen sollen. Das Kürzel ersetzt freilich keinesfalls einen Notruf. Auch die gängigen Notfallnummern sollten daher im Mobiltelefon gespeichert sein:
Über die Euro-Notrufnummer 112 erreicht man – ohne Vorwahl – in ganz Europa hilfeleistende Anlaufstellen.
Quelle: roteskreuz.at
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
|