Barfuß am Strand: Schnittwunden desinfizieren
15. Mai 2007 10:29 Uhr
Düsseldorf (dpa/tmn) Ein Spaziergang barfuß am Strand kann schnell zu Schnittwunden an den Füßen führen. Daher sei es grundsätzlich sinnvoll, ein kleines Erste-Hilfe-Set mit in den Urlaub am Meer zu nehmen, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.

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Sylt
«Man sollte die Wunde desinfizieren, auch wenn es keine tiefere Verletzung ist», rät Prof. Erich Kröger, Leiter des CRM. Anschließend sollte ein Pflaster daraufgeklebt werden. Schmerzhaft sei ein Tritt in Muscheln oder gar Glasscherben in jedem Fall: «Das Salzwasser reizt natürlich stark.»
Noch unangenehmer sei es, in einen Seeigel zu treten. «Die Stacheln sollten vorsichtig mit einer Splitterpinzette herausgezogen werden», rät Prof. Kröger. Breche der Stachel ab, könne es zu eitrigen Entzündungen kommen. In jedem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden, wenn der Stich ein Gelenk getroffen hat. Sei es verletzt worden, könne es im ungünstigsten Fall steif bleiben. «Natürlich läuft man gerne barfuß durch den Sand», sagt Prof. Kröger. An unbekannten Stränden seien jedoch manchmal Strandschuhe die bessere Wahl.