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Infos zu Tschernobyl / Gefahren durch radioaktive Strahlung Hier dürfen alle Themen rund um Tschernobyl und Gefahren durch radioaktive Strahlung eingestellt werden.

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  #1  
Alt 18.04.2006, 11:47
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard Greenpeace: Folgen von Tschernobyl werden verharmlost

Folgen von Tschernobyl werden verharmlost


Greenpeace veröffentlicht neuen Gesundheitsreport

Details zum Artikel:
  • Ort: Berlin,
  • Artikel veröffentlicht am: 18.04.2006,
  • Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Die gesundheitlichen Folgen für die von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vor 20 Jahren betroffenen Menschen sind viel weitreichender als bislang angenommen. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Umweltschutzorganisation Greenpeace heute in Berlin, Kiew und Amsterdam veröffentlicht. Genaue Opferzahlen können nach dem Bericht nicht genannt werden, weil sich die gesundheitlichen Folgen noch lange nicht abschließend beurteilen lassen. Klar wird aber, dass die Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) mit 4000 Toten ein zu harmloses Bild zeichnen. Der Report fasst viele bislang im Westen nicht berücksichtigte Studien unter anderem aus dem russischen Sprachraum zusammen.
Keiner kann sicher sagen, wie viele Menschen an den Folgen von Tschernobyl sterben werden. Dazu sind die Auswirkungen der Radioaktivität zu vielfältig und ist die Datenlage zu ungenügend. Wer behauptet, es hätte 4000 Opfer gegeben, leugnet die Schwere dieses Unglücks und ignoriert das Leid unzähliger Menschen, sagt Thomas Breuer, Atomexperte von Greenpeace.
Der Bericht zeigt, dass die Strahlenbelastung durch den Super-GAU in Tschernobyl am 26. April 1986 ein sehr breites Spektrum von Krankheiten hervorruft. Über die Häufigkeit von Erkrankungen, insbesondere Krebs, gibt es vielfältige Aussagen. Die Zahlen der IAEO liegen am unteren Ende der Schätzungen. Neueste Studien der Russischen Akademie der Wissenschaften kommen für die Länder Weißrussland, Ukraine und Russland alleine auf 270.000 zusätzliche Krebserkrankungen, von denen voraussichtlich 93.000 tödlich enden werden. Weitere Studien vermuten noch weitaus höhere Folgen.
Selbst die IAEO geht in ihren Schätzungen eigentlich von mehr Todesopfern aus, als sie öffentlich erklärt. Dazu muss man das Kleingedruckte ihrer Studie lesen. Was die Behörde da betreibt, ist bewusste Verharmlosung des schlimmsten Unfalls der Atomkraft. So verschafft sie der Atomindustrie genehmere Zahlen für die weltweit über 440 Atomkraftwerke, erklärt Breuer.
Für andere Erkrankungen als Krebs zeigen die Untersuchungen einen Anstieg der Krankheitsfälle in belasteten Gebieten im Vergleich zu unbelasteten. Vermutlich greift radioaktive Strahlung das Immunsystem der Menschen an und verändert außerdem ihr Erbgut. Zwar lässt sich der Zusammenhang mit der Strahlung im Einzelfall nicht belegen, die Zahlen legen diesen Verdacht jedoch nahe.
Greenpeace fordert den weltweiten Ausstieg aus der Atomkraft. Die Bundesregierung soll sich dafür einsetzen, dass die IAEO die Förderung der Atomkraft aufgibt und statt dessen den weltweiten Atomausstieg beaufsichtigt.

(Quelle: Greenpeace)

... unter dem genannten Limk findet Ihr auch PDF-Dateien zum Herunterladen (Die veröffentlichte Untersuchung zum Beispiel)
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


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  #2  
Alt 18.04.2006, 18:27
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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leider sind auch hier in deutschland die folgen verharmlost worden,und viel zu wenig bekannt.
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