Artikel zur Integrativen Beschulung in der Grundschule bei geistiger Behinderung
Hallo,
ich habe heute zufällig einen Artikel zur Integrativen Beschulung in der Grundschule gefunden.
Im Einzugsbereich des Schulamtes Schmalkalden (Thüringen) wird erstmalig ein Kind mit geistiger Behinderung integrativ beschult.
Zitat aus dem Artikel:
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Apropos Förderung: Mit dem ersten Schultag geht jetzt auch ein Kind mit geistiger Behinderung in eine Zella-Mehliser Grundschule. Das Kind habe sich einer umfangreichen schulpsychologischen Begutachtung unterzogen. Danach konnte dem Wunsch der Eltern, das Kind „in einer ganz normalen Schule“ zu integrieren, stattgegeben werden. „Dem Kind wird ein Begleiter vom Sozialamt des Landratsamtes gestellt, sozialpädagogische Fachkräfte schreiben ihm einen eigenen Förderplan. Ich gebe zu, ich war anfangs auch sehr skeptisch. Aber die Eltern sind so glücklich, dass das Kind nun lesen lernt, auch sinnerfassend, dass ich mich gern überzeugen lasse.“
Spannendes Projekt
Freilich, gesteht Diez, sei das Projekt mit sehr viel Aufwand verbunden. Und sicher nur während der Grundschulzeit zu bewerkstelligen. Aber ein Versuch lohne sich. Ebenso der in der Walldorfer Grundschule, in der ebenso ein geistig behindertes Kind integrativ beschult wird. „Eine Lehrerin aus einer Förderschule sagte mir einst: ,Unsere Kinder sind nur anders normal“. Und sie hat sicher recht. Jedenfalls ist das eine hochspannende Sache.“ Darüber hinaus, erklärt der Schulamtsleiter, feiern an den Förderschulen seines Einzugsgebietes 41 Kinder Einschulung – 24 im Landkreis und 17 in der kreisfreien Stadt Suhl. Damit zählen die Förderschulen im neuen Schuljahr insgesamt 810 Schüler.
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