Hallo,
mal als Frage in die Runde:
Wie ist Eure Erfahrung? Wurde der Gemeinsame Unterricht angeboten? Oder wurde die Regelschule von vornherein verwehrt?
Es wäre wohl wichtig, wenigstens grob die Region, besser noch den Ort zu nennen.
Unsere Erfahrung: wir wurden bei dem Feststellungsverfahren zu dem sonderpädagogischen Förderbedarf auf die Möglichkeit des gemeinsamen Unterrichts in einer Regelschule hingewiesen. Auch auf die Möglichkeiten von Integrationshelfern. Unser Kind hätte davon allerdings nicht profitiert, da der Entwicklungsunterschied zu Gleichaltrigen einfach zu groß war. Daher haben wir die Förderschule gewählt.
Aufgrund der globalen Retardierung hätten wir unser Kind gern noch ein Jahr zurück setzen lassen. Denn im Sonderpädagogischen Kindergarten wurde gerade Unterstützte Kommunikation erfolgreich nahe gebracht.
Leider standen in der Förderschule - obwohl dies versprochen worden war - keine Logopäden zur Verfügung und somit begann die Logopädie erst nach einem Jahr
Das Zurücksetzen war grundsätzlich nicht möglich. Darüber haben wir uns ziemlich geärgert. Insbesondere weil eben das erste Jahr an der Förderschule schon recht chaotisch war - es wurde erst im 2. Halbjahr besser, als das Klassenlehrerteam verändert wurde.
Inzwischen klappt es gut. Und unser Kind macht daher auch endlich wieder Fortschritte.
Wir leben in Dortmund (NRW).