Schwerstbehindertes Kind kann normale Grundschule in Köln besuchen
Köln (epd). Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) fördert erstmals die Integration von einem schwerstmehrfach behindertem Kind in einer Kölner Grundschule. Mit Hilfsmitteln und therapeutischer Unterstützung, die mit rund 18.000 Euro aus dem Finanz- und Gerätepool des LVR gefördert werden, kann der siebenjährige David R. aus Köln seit August die Peter-Petersen-Grundschule in Köln-Höhenhaus besuchen. "David kann nicht sitzen, nicht laufen, nicht greifen, nicht sprechen und wird künstlich ernährt", sagte seine Mutter Anna Lingscheid am Dienstag vor der Presse. Aber er fühle sich in der Schule außerordentlich wohl. Und auch die anderen Kinder profitierten deutlich von seiner Anwesenheit, sagte seine Klassenlehrerin Gabi Hamm.
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Davids Eltern hatten sich gegen eine Förderschule entschieden, weil dies täglich eine Fahrtzeit von mehreren Stunden bedeutet hätte.
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