Gemeinsam lernen an der Sophie-Scholl-Schule in Gießen
Die Sophie-Scholl-Schule in Gießen gestaltet Unterricht und Lernen so, dass in jeder ihrer jahrgangsgemischten Lerngruppen jeweils fünf behinderte und 15 Kinder ohne Behinderung gemeinsam lernen. Wenn man die Gruppenzusammensetzung so heterogen gestaltet, muss sich Schule verändern: Kinder lernen Verschiedenes am gemeinsamen Thema, gegenseitiges Helfen gehört zum Sach- und Fachlernen ebenso wie zur gelingenden Sozialerziehung. Mehrere Erwachsene beraten die Kinder im Lernprozess und gestalten die gemeinsame Arbeit in Kooperation. Selbstständigkeit, Selbstachtung und Anerkennung des Anderen sind Grundwerte des gemeinsamen Lernens. Die Sophie-Scholl-Schule diskutiert den Paradigmenwechsel von der Integration zur Inklusion anhand des eigenen Schulentwicklungsprozesses und bietet in anschaulichen Beispielen einen Einblick in die unterrichtliche Realität heterogener Lerngruppen.
Quelle: Lebenshilfe
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