
12.05.2005, 11:00
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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Tipps für integrativ arbeitende Regelkindergärten
Hallo,
hier ein Thema, damit integrativ arbeitende Kindergärten in ihrer wichtigen Aufgabe mit Tipps unterstützt werden.
Also bitte alle guten Tipps für diese Einrichtungen hier herein ...
Vielen Dank
Mary 
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... schön Dich zu lesen  ...
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12.05.2005, 11:24
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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Hilfsmittel für den Kindergarten
Hallo,
ein ganz wichtiger Tipp. Ich schreibe ihn, weil der Regelkindergarten meiner Tochter und ich das nicht wußten und vieles leichter gewesen wäre, hätten wir das gewußt.
Wenn feststeht, dass ein behindertes Integrationskind aufgenommen wird, vereinbaren Sie einen Termin mit den Eltern, dem Kind und einem/r Hilfsmittelberater/In.
Bei diesem Termin sollten Sie gemeinsam überlegen, wie der Kiga-Alltag abläuft und welche Hilfsmittel im Alltag von Nöten sind.
Diese Hilfsmittel werden nicht aus den Mitteln des Kindergartens bezahlt! Kostenträger ist die Pflegeversicherung des betreffenden Kindes.
Nachdem die benötigten Hilfsmittel feststehen, schreiben Sie diese (möglichst genau) für den Kinderarzt auf. Somit weiß der Kinderarzt, was auf der Verordnung stehen muss.
Die Verordnung des Kinderarztes braucht dann der Hilfsmittelberater, um einen Kostenvoranschlag zu machen und die Hilfsmittelversorgung bei der entsprechenden Versicherung zu beantragen.
Viel Erfolg
Mary 8-)
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12.02.2006, 16:47
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Forenhexe
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Registriert seit: 07.02.2006
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Und hier noch ein Tipp für Erzieher und Eltern:
Es ist den Erziehern rechtlich nicht gestattet
Medikamente jedweder Art
ohne genaue und vor allem schriftliche ärztliche Anweisung
zu verabreichen.
Auch keinen Hustensaft
und keine Salben!
Die Eltern sollten daran denken
und die Erzieher sich rechtlich absichern,
indem bei notwendiger Medikamentengabe
eine schriftliche ärztliche Anweisung mitgegeben,
bzw. eingefordert wird.
Lieben Gruß,
Conny
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12.02.2006, 17:08
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Forenhexe
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Registriert seit: 07.02.2006
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Wenn ein 'Integrationskind' zur Aufnahme ansteht,
gibt es oft schon irgendwelche Berichte.
Das können z.B. Arztberichte, Berichte von Frühförderstellen oder etwas vom Gesundheitsamt sein.
In Absprache und mit dem Einverständnis und einer Schweigepflichstentbindung der Eltern kann man solche Berichte bei den entsprechenden Stellen anfordern (falls die Eltern sie nicht schon gesammelt vorliegen haben)
Sie enthalten oft viele wichtige und hilfreiche Informationen.
Man sollte allerdings ein medizinisches Fremdwörtelexikon beim Lesen zur Hand haben
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12.02.2006, 17:51
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Forenhexe
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Registriert seit: 24.01.2006
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Hallo Conny!
Anmerkung zu:
"Und hier noch ein Tipp für Erzieher und Eltern:
Die Eltern sollten daran denken
und die Erzieher sich rechtlich absichern,
indem bei notwendiger Medikamentengabe
eine schriftliche ärztliche Anweisung mitgegeben,
bzw. eingefordert wird."
Meiner Meinung nach ist es traurig, wenn es Einrichtungen gibt, wo Erzieher/innen soetwas nicht wissen und ihr Wissen an die betroffenen Eltern weitergeben.
Das war während meiner Ausbildung ein ganz wichtiger Punkt, der an uns herran getragen wurde.
Die Zusammenarbeit zwischen Erzieher/innen und Eltern steht für mich an erster Stelle. So sollte es überall sein!!!!
Rechtliches Absichern ist zwar sehr wichtig, aber dabei ist es dann auch wieder so eine Sache mit der Vertrauensbasis.?!
Gruß Tinka
__________________
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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12.02.2006, 18:17
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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@ Tinka
Hallo,
mich nervt es zwar selbst, für jede Kleinigkeit eine entsprechende Erklärung vom Arzt beibringen zu müssen, aber das Gespräch, welches man dann ja mit dem Arzt als Elternteil führt, ist manchmal gar nicht schlecht  (aus eigener Erfahrung)
Beispiel: Bei uns ging es um das Verhalten bei Erkältungskrankheiten ... und jetzt kommts ... unser Arzt denkt auch im Sinne der Organisation des Kiga mit. Er rückt in seiner Art den "Elternkopf" ein wenig zurecht ... *lächel* ...
Nicht alles, was man zu Hause tun würde, ist im Kiga möglich. Man sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren und nicht für jede noch so Klitzekleinigkeit eine Anweisung schreiben ... im Kiga-Alltag wäre es sonst nicht möglich, jedem Kind entsprechend gerecht zu werden ...
So wird in dem Eltern-Arzt-Gespräch reflektiert: Was ist denn wirklich wichtig?
Ein solches Gespräch zwischen Erziehern und Eltern wäre nicht möglich. Daher hat auch diese Vorgehensweise etwas Gutes ...
LG
Mary
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12.02.2006, 18:17
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Forenhexe
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Registriert seit: 07.02.2006
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Du hast schon recht.
Vertrauen ist wichtig!
Aber bei rechtlichen Sachen ist mir der Schutz (für beide Seiten) wichtiger.
Bei Erziehern sollte man davon ausgehen, dass sie darum wissen.
Aber ich erlebe es immer wieder,
dass Eltern einfach mal eben einen Husensaft oder eine Salbe mitgeben
und meinen, dass wir das doch wohl eben mal machen könnten.
Und trotz ihres Wissens erlebe ich auch Erzieher, die es dann eben mal machen...
Ich habe erlebt, wie Erzieher
und auch eine Einrichtungsleitung vor Gericht standen
und ich musste selber schon als Zeuge vor Gericht aussagen.
Sowas ist nicht schön
und man sollte es sich und allen Beteiligten ersparen!
Wenn einem Kind in einer Einrichtung etwas passiert
ist das Vertrauen der Eltern (verständlicherweise) auch nur noch bedingt vorhanden.
Und sowas kann so schnell gehen,
da kannst du daneben stehen und nur einen sekundenbruchteil zu langsam reagieren...
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12.02.2006, 18:21
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Forenhexe
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Registriert seit: 07.02.2006
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RE: @ Tinka
Zitat:
Original geschrieben von Mary
So wird in dem Eltern-Arzt-Gespräch reflektiert: Was ist denn wirklich wichtig?
Ein solches Gespräch zwischen Erziehern und Eltern wäre nicht möglich. Daher hat auch diese Vorgehensweise etwas Gutes ...
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:-o
hmm?
solche Gespräche führe ich öfter mal mit Eltern...
oder hab ich jetzt was falsch verstanden...?
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12.02.2006, 18:27
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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@ Conny
Hallo Conny,
der Arzt hat einen anderen Hintergrund. Zumindest sollte er den haben *zwinker* ... also in Richtung Pharmakologie und Gesamterkrankung / -behinderung z. B.
Ist es wirklich wichtig, das Nasenspray mitzugeben und aufzuführen?
Das kommt auf das Kind an. Bei dem einen ja - bei vielen aber nicht ... (zum Beispiel bei unserer Tochter nicht wirklich - deswegen hatten wir es aus der Anweisung herausgelassen ...)
Dies mal nur so als Beispiel ...
LG Mary
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12.02.2006, 18:37
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Forenhexe
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Registriert seit: 07.02.2006
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Stimmt.
Was Pharmakologie und Krankheiten im allgemeinen angeht,
gebe ich dir recht.
Bei Behinderungsbildern...hmm?
Da ist das leider nicht immer so.
Bei all den vielen Behinderungsbildern und ihren Ausprägungen ist das aber auch kein Wunder. Wer kann die schon alle so genau kennen...
Bei mindestens einem Medikament
gibt es diverse 'Unsicherheiten' auch bei Ärzten,
sodass wir manchmal eine aufklärende oder beratende Funktion innehaben.
So habe ich es bei "Ritalin" erlebt...
Aber das ist eh ein Thema für sich...!
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