Eichhörnchen essen für einen guten Zweck
Ein ungewöhnlich radikaler Vorschlag zum Artenschutz hat das britische Oberhaus beschäftigt: Graue Eichhörnchen sollten nach einem Vorschlag von Lord Richard Inglewood auf die Speisekarte gesetzt werden, damit sich die bedrohten roten Eichhörnchen in dem Inselstaat besser entfalten können.
Das graue Eichhörnchen wurde im späten 19. Jahrhundert aus den USA auf den britischen Inseln eingeführt und verdrängte seitdem das einheimische rote Eichhörnchen in vielen Teilen des Landes.
"Ich muss gestehen, dass ich bis jetzt noch kein graues Eichhörnchen gegessen habe ... aber ich bin bereit damit anzufangen", sagte Lord Inglewood. Mahlzeit!
"Du stinkst!" von Anonym
Zwei findige Südafrikaner haben einen neuen Mail-Service für Büro-Gemeinschaften ins Internet gestellt. Wer sich nicht traut, Kollegen persönlich auf ihr störendes Nasebohren, die Schweißfüße oder den schlechten Atem aufmerksam zu machen, kann dies anonym per E-Mail tun. Unter http://www.secretmessage.com können Kollegen, Freunde oder Partner in 17 Kategorien auf Unsitten aufmerksam gemacht werden, ohne dass es die Atmosphäre vergiftet.
Mit Akupunktur gegen Erbsen-Phobie
Mit Hilfe von Hypnose und Akupunktur will eine 35-jährige Engländerin ihre Erbsen-Phobie bekämpfen. Sie fürchte sich so sehr vor dem kleinen grünen Gemüse, dass sie sogar schon aus einem Restaurant gerannt sei, als ihr eine Mahlzeit unerwartet mit einer Portion Erbsen serviert wurde, berichten lokale Medien. Bilder von Erbsen in Rezeptbüchern lösten bereits starke Übelkeit aus, und im Supermarkt vermeide sie Tiefkühlkost, um nicht den Anblick von gefrorenen Erbsen ertragen zu müssen. "Ich kann nicht einmal ins Pub gehen weil auf jeder Speisekarte Erbsen stehen,“ So die Betroffene Louise Arnold.
(c) Die Presse