
06.09.2006, 16:10
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Neue Möglichkeiten in der Schlaganfall-Behandlung
05.09.2006
MOTOmed Bewegungstherapiegeräte werden überwiegend bei neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Multiple Sklerose, Schädel-Hirn-Verletzungen,…) eingesetzt. Das MOTOmed viva2 bietet nun eine interessante Therapieerweiterung im Bezug auf die Behandlung und Rehabilitation von Patienten mit Schlaganfall und einseitiger Lähmungen: Das SymmetrieTraining.
Während der Patient aktiv mit eigener Muskelkraft selber trainiert, erscheint auf dem großen Bildschirm der Bedieneinheit die Bildschirmanzeige für das SymmetrieTraining.
Durch den Einsatz der Funktion SymmetrieTraining beim MOTOmed-Training kann
■ die Körpersymmetrie verbessert werden.
■ die Koordination (Gehirn - Muskeln) trainiert und verbessert werden.
■ die Konzentration und Motivation gesteigert werden.
■ ein Kompensationsmuster und damit eine Überanstrengung der gesunden Seite vermieden werden
■ gezielter Muskeleinsatz und Kraftaufbau trainiert werden.
Ziel dieser Therapie ist es somit, die Gehfähigkeit des Patienten zu verbessern.
Mehr Informationen zum MOTOmed und zum Symmetrie Training erhalten Sie auf der RehaCare 2006 in Düsseldorf (18.10.-21.10.2006) am Stand A06, Halle 4 oder unter www.motomed.de.
Anschrift des Herstellers:
RECK-Technik GmbH & Co. KG
Reckstraße 1-4
88422 Betzenweiler
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14.01.2007, 09:09
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Schlaganfall: Hirnbilder für bessere Therapie
Berlin (ddp). Aufnahmen des Gehirns können Aufschluss darüber geben, inwieweit Patienten nach einem Schlaganfall ihre Bewegungsfähigkeit wiedererlangen können. Neuseeländische Wissenschaftler der Universität Auckland haben in einer Studie gezeigt, dass der Zustand von Nervenbahnen im Gehirn eines Schlaganfallpatienten ein Indikator für die mögliche Wiedergewinnung von Bewegungsfunktionen ist. Über die Studie der Forscher um Professor Winston Byblow berichtet das Institut Ranke-Heinemann in Berlin. Mittels magnetischer Stimulation des Gehirns sowie der Magnetresonanztomographie analysierten die Wissenschaftler das Gehirn von Schlaganfallpatienten, während diese Übungen ausführten. Dies wurde mit klinischen Aufzeichnungen zur Handfunktion verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Patienten sich besser erholten, wenn sie jene Areale des Gehirns einsetzten, die mit der Hand korrespondierten, die sie bewegen sollten: die rechte Hirnhälfte für Bewegungen der linken Hand und umgekehrt. Die Patienten, die in Folge des Schlaganfalls die Kontrolle der betroffenen Hand auf die andere Seite des Gehirns übertragen hatten, zeigten den Angaben nach eine schlechtere Genesung. «Das Muster der Gehirnaktivitäten nach einem Schlaganfall liefert wichtige Informationen über die Genesung von Patienten mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit», sagt Byblow. «Indem wir die Funktion des Gehirns nach einem Schlaganfall analysieren, können wir jetzt den besten Weg für einen Patienten bestimmen, seine Bewegungsfähigkeit wiederzuerlangen." Rehabilitationsärzte könnten auf dieser Grundlage die Behandlung von Patienten gezielter ausrichten, indem sie Therapien einsetzten, die stärker die eine oder die andere Gehirnhälfte forderten.
Quelle: Netdoctor
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14.01.2007, 14:27
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das finde ich eine sehr wichtige erfahrung für die ärzte und somit eine hilfe für den patienten
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07.03.2007, 10:57
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Forenhexe
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Sport bringt schnellere Erholung nach Schlaganfall

Körperliches Training kann den Verlauf und die Schwere eines Schlaganfalls positiv beeinflussen. »Wer Ausdauersport betreibt und vielfältige abwechslungsreiche Bewegungsabläufe trainiert, kann sich nach einem Hirninfarkt schneller wieder erholen«.
Das berichtet Prof. Hans-Christoph Diener, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Neuss. »Je komplexer die Bewegungsabläufe einer Sportart sind, desto mehr unterschiedliche Bewegungsmuster werden im Gehirn gespeichert«, erklärt der Direktor der Klinik für Neurologie in Essen. Entsprechend bauen sich auch die Vernetzungen zwischen den jeweiligen Nervenzellen im Gehirn zahlreicher auf. Je dichter dieses Netzwerk, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass nach einem Schlaganfall funktionierende Verbindungen erhalten bleiben, die dann genutzt werden können. Gut geeignete Sportarten mit komplexeren Bewegungsabläufen sind Tanzen, Gymnastik oder auch Tischtennis.
Auch nach einem erlittenen Schlaganfall ist Sport sehr zu empfehlen. Zum einen kann er das Risiko für einen erneuten Hirninfarkt senken, da sich körperliche Aktivität positiv auf die Blutfettwerte und den Blutdruck auswirkt. Zum anderen verbessert regelmäßige Bewegung die Funktion der gelähmten Körperpartien und verringert Verkrampfungen.
»Allerdings sollten sich Schlaganfall-Patienten über die Art und die Intensität des Sports zuvor mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, denn keinesfalls sollten sie sich übernehmen«, fügt Prof. Diener hinzu. »Grundsätzlich bieten sich für Schlaganfall-Patienten leichtes Konditionstraining, Wassergymnastik, Schwimmen und Spazierengehen an.« Empfehlenswert seien auch spezielle Sportkurse für Schlaganfall-Patienten, wie sie etwa verschiedene Landesverbände des Deutschen Behindertensports (DBS) anbieten.
Quelle:WR
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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16.06.2007, 12:49
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Gast
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Diabetikern droht früher Schlaganfall
Risiko innerhalb der ersten fünf Jahre verdoppelt
Diabetikern droht früher Schlaganfall
Bei neu diagnostizierten Typ-2-Diabetikern sollte man sich unverzüglich der kardiovaskulären Risiken annehmen: Das Risiko, binnen fünf Jahren einen Schlaganfall zu erleiden, ist deutlich erhöht.
Großer Erweichungsherd im Gehirn nach Schlaganfall (CT-Aufnahme). Foto: KES/Dr. Reinbacher
15.06.07 - Dies geht aus einer Studie der University of Alberta (Stroke 38 [2007] 1739-1743) hervor. Für diese Untersuchung werteten Dr. Thomas Jeerakathil und Kollegen die Daten von 12.272 Patienten aus, bei denen unlängst Diabetes vom Typ 2 diagnostiziert worden war.
Innerhalb der auf die Erstdiagnose folgenden fünf Jahre ereignete sich bei 9,1 Prozent der durchschnittlich 64-jährigen Patienten ein Schlaganfall; die durchschnitttliche Apoplexie-Rate ist damit etwas mehr als doppelt so hoch wie in der Normalbevölkerung.
Während das Risiko für Apoplexie bei den mehr als 75-jährigen um den Faktor 1,8 anstieg, kletterte es bei 30- bis 44-jährigen Patienten auf den 5,6-fachen Wert.
Fazit der Autoren:
Die Zeitspanne bis zur Manifestation makrovaskulärer Komplikationen ist kürzer als vielfach gedacht. Die Therapie der kardiovaskulären Risiken muss unverzüglich und konsequent begonnen werden, vor allem bei jüngeren Patienten. me
Geändert von Nancy (22.04.2008 um 17:16 Uhr).
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20.09.2007, 08:39
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Schlaganfall: Frauen schneiden schlechter ab
Schlaganfall: Frauen schneiden schlechter ab
Gütersloh (ots) - Die Zahlen sind schockierend: Nur jede zweite Frau, die nach einem akuten Schlaganfall aus dem Krankenhaus entlassen wird, kann nach einem Vierteljahr ihre Alltagsaktivitäten vollständig unabhängig wieder aufnehmen. Bei Männern dagegen sind es fast siebzig Prozent. Das zeigt eine neue amerikanische Studie, auf die die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe aufmerksam macht. Die Gründe für das schlechtere Abschneiden der Frauen nach Schlaganfällen dürften sowohl in der Biologie als auch in der medizinischen Versorgung liegen. Mit ihrer Kampagne "Jeder Schlaganfall ist ein Notfall" will die Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe dazu beitragen, dass Schlaganfallpatienten in Deutschland besser versorgt werden - egal welchen Geschlechts. Noch immer dauert es in Deutschland viel zu lange, bis Patienten mit einem Schlaganfall einen Spezialisten zu Gesicht bekommen. Wenn bei einem selbst oder bei einem Angehörigen oder Bekannten plötzlich Lähmungen, Sprachstörungen oder Sehstörungen auftreten, dann sollte niemand lange fackeln, sondern gleich zum Telefon greifen und die Notrufnummer 112 wählen.
Quelle: Netdoktor
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16.10.2007, 07:08
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Schlaganfall: Wie sich Nervenzellen retten lassen
Schlaganfall: Wie sich Nervenzellen retten lassen
Berlin (idw/netdoktor.de) - Bei einer Rückenmarksverletzung oder einem Schlaganfall gehen massiv Nervenzellen im Gehirn zugrunde, auch gesunde. Forscher vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der dänischen Universität Aarhus haben nun den Mechanismus aufgeklärt, der den Zelltod der Neuronen auslöst. Im Tierversuch konnten die Wissenschaftler zeigen, dass sich der Untergang von Nervengewebe begrenzen lässt, wenn ein bestimmtes Gen stillgelegt wird. Nun sollen Medikamente entwickelt werden, die das Absterben von Nervenzellen nach Verletzungen einschränken. Das Team um Prof. Thomas E. Willnow vom MDC und Prof. Anders Nykjaer von der Universität Aarhus präsentiert seine Forschungsergebnisse in der Online-Ausgabe des Fachmagazins "Nature Neuroscience" (DOI:10.1038/nn2000). Schuld an dem Untergang vieler Nervenzellen ist ein Faktor, den die verletzten Zellen ausschütten, das proNGF - ein Vorläufer des Nervenwachstumsfaktors. ProNGF bindet an einen Oberflächenrezeptor, den Forscher Sortilin nennen, und der auf allen Nervenzellen sitzt, auch den gesunden. Dieses Andocken löst ein Signal aus, das die tödliche Kaskade ins Rollen bringt. Während der Embryonalentwicklung sorgt der durch proNGF ausgelöste Zelltod dafür, dass sich das Nervensystem gezielt und kontrolliert ausbildet ohne auszuufern. Im erwachsenen Organismus führt dieser "Todesfaktor" jedoch dazu, dass bei Verletzungen im Gehirn immer auch massiv gesundes, und nicht nur geschädigtes Nervengewebe abstirbt. "Das heißt, die Nervenzellen gehen nicht etwa nur durch den ursprünglichen Schaden, wie zum Beispiel den Mangel an Sauerstoff beim Schlaganfall zugrunde, sondern ganz wesentlich durch die Bindung von proNGF an Sortilin", erläutert Prof. Willnow. Die Forscher hatten nach der jetzt mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Methode zum Ausschalten von Genen knock-out Mäuse gezüchtet, denen der Rezeptor Sortilin fehlt. Es zeigte sich, dass bei den Mäusen, die kein Sortilin auf ihren Nervenzellen tragen, wesentlich mehr Neuronen bei einer Rückenmarksverletzung überleben als bei Mäusen, die noch über die Sortilin-Bindungsstelle verfügen. Letztere verlieren bis zu 40 Prozent der betroffenen Nervenzellen. Diese Tatsache soll nun für die Entwicklung neuer Medikamente ausgenutzt werden. "Gelänge es, den Rezeptor Sortilin mit einem Medikament zu blockieren und damit zu verhindern, dass proNGF daran binden kann, wäre es möglich, zum Beispiel Patienten mit Rückenmarksverletzungen zu behandeln und die Schädigung des Nervengewebes zu begrenzen", hofft der Arzt.
Quelle: Netdoktor
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22.10.2007, 00:17
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Schlaganfall-Patienten profitieren von Ergotherapie
Das Training alltäglicher Tätigkeiten unterstützt Schlaganfall-Patienten wesentlich darin, ihre Selbständigkeit wieder zu erlangen. Dies belegt nun auch eine aktuelle britische Untersuchung.
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02.11.2007, 08:37
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Röhrchen im Gehirn hilft Schlaganfall-gefährdeten Patienten
Patienten, die eine hohe Schlaganfallgefährdung haben, bei denen aber blutverdünnende Medikament nicht wirksam sind, können durch Implantation eines Röhrchens in ein verengtes Blutgefäß im Gehirn vor einem Hirninfarkt bewahrt werden.
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07.02.2008, 09:40
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Schlaganfall: Wirksam vorbeugen, rasch behandeln
Schlaganfall: Wirksam vorbeugen, rasch behandeln
Der Schlaganfall ist hierzulande die häufigste Ursache für schwere Behinderungen - sowie nach Herzinfarkt und Krebs die dritthäufigste Todesursache. Wie die Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) anlässlich ihrer diese Woche stattfindenden Jahrestagung betont, könnte mehr als die Hälfte der Schlaganfälle durch verbesserte Vorbeugung verhindert werden.
Was Sie selbst tun können
Bestimmte Einflussgrößen, wie Alter, Geschlecht und genetische Veranlagung, lassen sich nicht verändern – eine ganze Reihe anderer Risikofaktoren jedoch durchaus. Mit folgenden Maßnahmen lässt sich die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls nach Angaben der ÖGN wirksam verringern: - Reduktion von Übergewicht
- Körperliche Aktivität
- Senken erhöhter Blutdruckwerte
- Verringerung erhöhter LDL-Cholesterin-Werte
- Verzicht auf Nikotin
- Bei Typ-2-Diabetikern: adäquate Blutzuckereinstellung
- Bei Patienten mit Vorhofflimmern: blutverdünnende Medikamente
Behandlung in den ersten drei Stunden
Darüber hinaus weist die Fachgesellschaft auf die Bedeutung einer raschen Behandlung hin: Tritt ein Schlaganfall auf, sollte der oder die Betroffene so schnell wie möglich in einen auf Schlaganfall spezialisierten Bereich einer neurologischen Klinik oder Abteilung gebracht werden. Von diesen sogenannten Stroke Units gibt es in Österreich derzeit 30. Nur innerhalb der ersten drei Stunden sei es möglich, direkt in den Ablauf des Schlaganfall-Ereignisses einzugreifen, betonen die Experten.
quelle:netdoktor
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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