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Alt 29.05.2006, 07:58
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard 2004: Fast 40 000 Menschen starben an Lungenkrebs (Stat. Bundesamt)

2004: Fast 40 000 Menschen starben an Lungenkrebs


29.05.2006 - 08:00 Uhr, Statistisches Bundesamt

Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt zum
Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2006 mitteilt, starben im Jahr 2004 in
Deutschland 41 342 Personen an Erkrankungen, die in Zusammenhang mit
dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Neben
Lungenkrebs (39 798 Sterbefälle) werden auch Kehlkopfkrebs (1 496
Sterbefälle) und Luftröhrenkrebs (48 Sterbefälle) zu den
Folgeerkrankungen des Rauchens gezählt. Insgesamt waren im Jahr 2004
gut 5% aller Sterbefälle auf eine für Raucher symptomatische
Erkrankung zurückzuführen. Auffällig ist, dass an den genannten
Todesursachen knapp dreimal mehr Männer als Frauen starben.

Im Vergleich zum Jahr 1984 ist ein Anstieg dieser Todesursachen zu
erkennen. Vor 22 Jahren gingen mit 33 589 Personen knapp 4% aller
Sterbefälle auf die oben genannten Krankheiten zurück. Mit 27 931
gestorbenen Männern (83%) war deren Anteil an raucherspezifischen
Todesursachen damals fast fünfmal höher als der weiblicher
Gestorbener.

Allein der Lungenkrebs stellte 2004 in Deutschland die
vierthäufigste Todesursache dar; 1984 war er noch die sechsthäufigste
Todesursache. Mit 28 786 Todesfällen im Jahr 2004 war er bei den
Männern sogar – wie bereits 2003 – die dritthäufigste Todesursache.
War Lungenkrebs im Jahr 2002 noch die zehnthäufigste Todesursache bei
Frauen gewesen, so belegte er 2004 Platz 7. In Deutschland starben
somit 48 von 100 000 Einwohnern an Lungenkrebs (Männer: 71 je
100 000, Frauen: 26 je 100 000). Bezogen auf die Bundesländer zeigen
die Sterbeziffern, dass in Bremen und im Saarland mit fast 67
beziehungsweise 63 Sterbefällen je 100 000 Einwohnern die
Sterblichkeit am höchsten war. In Baden-Württemberg (35 je 100 000)
und Bayern (37 je 100 000) starben bundesweit die wenigsten Personen
an der Todesursache Lungenkrebs.

Das durchschnittliche Alter der an Lungen-, Kehlkopf- und
Luftröhrenkrebs Gestorbenen lag 2004 bei 69 Jahren. Bei
Berücksichtigung aller Todesursachen sterben die Menschen in
Deutschland durchschnittlich im Alter von 76 Jahren, somit versterben
Personen mit für Raucher symptomatischen Erkrankungen
durchschnittlich sieben Jahre früher.


(Quelle: Presseportal)
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

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  #2  
Alt 13.05.2007, 09:58
vienetta vienetta ist offline
Gast
 
Registriert seit: 04.08.2006
Beiträge: 3.585
Standard Mehr Diagnosen, aber kein Rückgang der Sterberate Lungenkrebs-Screening mit CT bringt

Mehr Diagnosen, aber kein Rückgang der Sterberate
Lungenkrebs-Screening mit CT bringt nichts

Systematische Lungenkrebs-Suche per CT bringt den Patienten trotz hoher diagnostischer Trefferquote keine Vorteile. Unter Umständen werden sie sogar überflüssigen invasiven Therapien ausgesetzt.

Lungenkrebs: Das CT verbessert die Diagnosequote, nicht aber die Prognose. Foto: KES/Thieme
07.03.07 - Was durch ein systematisches Screening auf Lungenkrebs mittels Computertomographie (CT) zu erreichen ist, hat eine jetzt eine in JAMA veröffentlichte Studie untersucht. "Unsere Studie hat als erste geprüft, ob das Aufspüren kleinster Tumoren gleichzusetzen ist mit dem Identifizeren in einem Stadium, in dem sich der Krebs noch nicht ausgebreitet hat und noch nicht inkurabel ist", sagt Studienleiter Dr. Peter B. Bach vom Memorial Sloan-Kettering Cancer Center.

Die deprimierende Antwort: Nein! Bach: "Frühe Diagnostik rettet kein Leben, sondern sorgt nur dafür, dass die Patienten belastende, möglicherweise unnötige Therapien über sich ergehen lassen müssen."

Diagnose-Quote dreimal so hoch wie ohne CT

An der Multicenter-Studie nahmen 3.246 asymptomatische Probanden beiderlei Geschlechts mit einer durchschnittlich 39-jährigen Raucherkarriere teil. Jeder bekam zu Beginn der Studie ein CT, das in jährlichen Abständen mindestens dreimal wiederholt wurde.

Die Rate der auf diesem Weg entdeckten Lungenkarzinome war dreimal so hoch wie in der Vergleichspopulation. Das führte zu einer annähernd zehnfachen Rate von Lungenresektionen. Doch die Hoffnung, den Krebs in einem frühen und heilbaren Stadium erwischt zu haben, trog: Die Sterberate änderte sich nicht.

Fazit der Autoren: Ein CT-Screenings asymptomatischer Raucher und Ex-Raucher auf Lungenkrebs ist nicht zu empfehlen. me
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  #3  
Alt 13.05.2007, 11:27
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evma evma ist offline
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