Ich bin auf einen interessanten Artikel gestoßen, der über eine Studie berichtet.
Seelische Behinderungen könnten demnach durch die Urbanisierung und den damit erhöhten sozialen Stress mitverantwortet sein.
Hier einmal eine Passage aus dem Artikel:
Stadtluft macht frei, heißt es. Doch vielen Menschen bekommt das enge Zusammenleben mit anderen auf engem Raum offenbar nicht. Untersuchungen zeigen, dass die Prävalenz von Depressionen in der Stadt um 39 Prozent höher ist als auf dem Lande. Angststörungen sind zu 21 Prozent häufiger, und Schizophrenien werden bei Menschen, die von Geburt an in der Stadt aufwachen, doppelt so häufig diagnostiziert. Dänische Psychiater konnten vor Jahren sogar eine Dosis-Wirkungs-Beziehung aufstellen (Arch Gen Psychiatry 2001; 58: 1039-1046).
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