
25.06.2005, 22:47
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Leukämie
Hallo,
hier ein Informationssammelthema zu Leukämie. Wer was findet oder weiß ... bitte in dieses Thema als Antwort einstellen.
Vielen Dank und LG
Mary 
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25.06.2005, 22:48
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Krabbelgruppen gegen Blutkrebs
23.04.2005 - Gesundheit
Krabbelgruppen gegen Blutkrebs
Studie: Kinder, die schon früh mit anderen Kindern in Kontakt kommen, haben geringeres Leukämierisiko
Mutter-Kind-Gruppen sind eine gute Vorsorge gegen Leukämie bei Kindern. Besonders der frühe Kontakt und Austausch von Keimen unter Babys in den ersten Lebensmonaten stärkt die Gesundheit. Die Babys sind dann beispielsweise besser vor der akuten lymphatischen Leukämie geschützt, schließen britische Forscher aus den Ergebnissen einer statistischen Studie. Bei dieser Leukämieform ist durch eine Vermehrung unreifer weißer Blutkörperchen die Blutbildung gestört.
Für ihre Studie griffen die Wissenschaftler auf den Datenbestand einer landesweiten britischen Krebsstudie zurück, die von 1991 bis 1996 in zehn ausgewählten Regionen sämtliche Kinderkrebsfälle festhielt. Die Eltern von 6.300 gesunden Kindern und 3.100 krebskranken Kindern gaben den Forscher über die Art und Weise der Kinderbetreuung im ersten Lebensjahr Auskunft. Die Kinder waren zwei bis 14 Jahre alt. Rund 1.300 waren an der akuten lymphatischen Leukämie erkrankt.
Am geringsten war das Blutkrebsrisiko für Kinder, die schon im zarten Alter von weniger als drei Monaten regelmäßig in Kindertageseinrichtungen, Mutter-Kind-Gruppen oder Krabbelgruppen mit anderen Kindern zusammentrafen. Den frühen sozialen Kontakt mit Kindern aus anderen Haushalten halten die Forscher daher für eine gute Präventionsmaßnahme. Ob eine bestimmte Infektion für den Effekt verantwortlich ist, konnten die Forscher nicht klären. Möglich wäre auch, dass eine ganze Reihe an unspezifischen Einflüssen zusammenwirken und das Leukämierisiko vermindern.
Eve Roman et al. (Universität York): British Medical Journal, Online-Vorabveröffentlichung, DOI:10.1136/bmj.38428.521042.8F
ddp/wissenschaft.de - Martin Schäfer
(Quelle: Wissenschaft.de )
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25.06.2005, 22:55
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Radioaktive Belastung des Vaters erhöht Leukämierisiko beim Kind
08.09.2004 - Medizin
Radioaktive Belastung des Vaters erhöht Leukämierisiko beim Kind
Keimzellen von russischen Männern weisen nach Tschernobyl hohe Mutationsrate auf
Kinder haben ein erhöhtes Leukämierisiko, wenn ihre Väter einer hohen Strahlenbelastung ausgesetzt waren. Auf einen solchen Zusammenhang deuten die Ergebnisse von Untersuchungen britischer Wissenschaftler hin. Die Forscher fanden bei Familien, die während der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl einer hohen Dosis radioaktiver Strahlung ausgesetzt waren, in den väterlichen Keimzellen eine deutlich erhöhte Anzahl von Mutationen. Diese Erbgutveränderungen werden an die Nachkommen weitergegeben und erhöhen das Leukämierisiko für die Kinder. Das berichteten Yuri Dubrova von der Universität Leicester und seine Kollegen auf einer internationalen Konferenz zum Thema Leukämie bei Kindern in London.
So genannte ionisierende Strahlung wie Radioaktivität, Röntgenstrahlung oder UV-Licht ist ein Risikofaktor für das Entstehen von Leukämie bei Kindern. So lag die Leukämierate im Kindesalter beispielsweise bei Menschen höher, die den Folgen der Atombomben in Japan ausgesetzt waren. Auch Röntgenuntersuchungen bei werdenden Müttern gelten als mögliches Risiko für die ungeborenen Kinder.
Nach den Ergebnissen von Dubrova und seinen Kollegen scheint jedoch nicht nur eine direkte Strahlenexposition der Kinder zum Risiko beizutragen. Die Wissenschaftler setzten Mäuse radioaktiver Strahlung aus und untersuchten, wie viele Mutationen das Erbgut der Tiere aufwies. Die Strahlung erhöhte dabei nicht nur in den Körperzellen die Mutationsrate, sondern auch in den Keimzellen der Mäuse. Diese Veränderungen gingen sogar auf die nächste Generation über: Auch die Keimzellen des Nachwuchses der bestrahlten Tiere zeigten eine deutlich erhöhte Mutationsrate.
Aufgrund dieser Entdeckung untersuchten die Wissenschaftler, ob die Strahlung auch beim Menschen ähnliche Veränderungen der Keimzellen auslöst. Dazu bestimmten sie die Mutationsrate der Keimzellen von Menschen aus Weißrussland und der Ukraine, die seit dem Reaktorunglück von Tschernobyl 1986 radioaktiver Strahlung ausgesetzt waren. Auch hier fanden die Forscher eine 1,6fach erhöhte Mutationsrate bei den väterlichen Keimzellen, während die Veränderungsrate der mütterlichen Zellen unverändert war. Damit steige auch die Gefahr, dass Kinder dieser Väter empfänglicher für Krankheiten wie Leukämien sind, kommentieren die Forscher.
ddp/bdw - Ilka Lehnen-Beyel
(Quelle: Wissenschaft.de )
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25.06.2005, 23:03
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RE: Radioaktive Belastung des Vaters erhöht Leukämierisiko beim Kind
Hallo,
ich glaube, diese Untersuchung sollte man etwas relativieren. Es sind schon ganz enorme Strahlenbelastungen dort in Tschernobyl freigesetzt worden.
Mein Vater war nach dem zweiten Weltkrieg (er war Freiheitskämper für ein freies Polen) als Strafgefangener in einem Uranbergwerk.
Er ist selbst mit 45 erwerbsunfähig geworden und schließlich an diversen Krebsarten und Krankheiten gestorben (vermutlich war der Hirntumor dann zum Schluß ausschlaggebend).
Weder meine Geschwister noch ich haben bisher Leukämie noch sonst einen Krebs entwickelt.
Dies nur mal so als Anmerkung. Wir wollen doch hoffen, dass solche Dinge wie Tschernobyl nicht mehr vorkommen ...
LG
Mary 
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