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  #1  
Alt 06.06.2006, 18:32
Nancy
 
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Standard Zecken- die unterschätzte Gefahr

dgk) Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung in Europa. Mit einer Beratungswoche vom 25. bis 30. April weist das Deutsche Grüne Kreuz e.V. (DGK) auf das Risiko durch Zeckenstiche und geeignete Schutzmaßnahmen hin.

Etwa jede fünfte Zecke in Deutschland ist mit Borreliose-Erregern infiziert. Viele wissen zwar, dass Zecken die Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) übertragen, unterschätzen aber das Risiko, sich mit Borrelien zu infizieren. Borreliose kommt überall dort vor, wo es Zecken gibt, also in ganz Deutschland. Laut Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin ist die Borreliose die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung in Europa. Eine Infektion kann zu starken chronischen Gelenkbeschwerden und neurologischen Veränderungen führen. Während man sich gegen FSME impfen lassen kann, steht ein solcher Schutz gegen Borreliose nicht zur Verfügung. Einzige vorbeugende Maßnahme ist daher die Vermeidung von Zeckenstichen: Bei Aufenthalten in Wald und Wiese halten lange Kleidung und ein auf die Haut eingeriebenes Zeckenabwehrmittel Blutsauger vom Stechen ab. Zu Hause sollte man den Körper nach Zecken absuchen und diese gegebenenfalls so schnell wie möglich ohne Quetschen entfernen.

Mit steigenden Temperaturen halten sich viele wieder gerne im Freien auf. Daher führt das Deutsche Grüne Kreuz e. V. mit Unterstützung von Autan zu Beginn der Zeckenhochsaison eine große Aufklärungskampagne unter dem Motto „Zecken & Borreliose: Die unterschätzte Gefahr“ durch. Zahlreiche Apotheker im gesamten Bundesgebiet beteiligen sich an der Aktion.

Weitere Informationen und Adressen der Aktionsapotheken erhalten Sie ab Mitte April unter www.dgk.de.


Quelle: IZE
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  #2  
Alt 06.06.2006, 18:34
Nancy
 
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Standard Riskante Irrtümer

Zecken – Riskante Irrtümer
(1.971 Zeichen)

(dgk) Denken Sie, Sie seien „gegen Zecken geimpft“? Glauben auch Sie, Ihr Zeckenabwehrmittel könnten Sie zu Hause lassen, da Sie diesmal zum Wandern nicht in den Bayerischen Wald, sondern in den Harz fahren? Missverständnisse über die zu den Spinnentieren gehörenden Blutsauger sind weit verbreitet. Das Deutsche Grüne Kreuz e.V. klärt über riskante Irrtümer auf.

1. „Ich bin gegen Zecken geimpft“
Erstens kann man sich nicht gegen „Zecken“ impfen lassen. Und zweitens schützt die Impfung, die damit von Laien gemeint ist, vor Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), nicht aber vor der ebenfalls durch Zecken übertragenen Borreliose. Eine Borreliose kann zu chronischen Gelenkbeschwerden und neurologischen Veränderungen führen. Dieser Erkrankung kann nur durch Vermeiden von Zeckenstichen vorgebeugt werden.

2. „Gefahr durch Zecken lauert nur in Süddeutschland“
Ein gefährlicher Irrtum, denn Zecken kommen in ganz Deutschland vor und auch die Erreger der Borreliose kann man sich überall in der Bundesrepublik „einfangen“. FSME-Risikoge-
biete hingegen befinden sich vor allem in Süddeutschland.

3. „Lange Kleidung hält Zecken sicher ab“
Lange Kleidung hält die unliebsamen Tierchen zwar auf, aber nicht vollständig ab. Einen sicheren Schutz bietet Kleidung allein nicht, da die Tiere mit viel Ausdauer so lange herum krabbeln, bis sie eine geeignete Stichstelle gefunden haben. Dabei können sie schließlich auch unter die Kleidung gelangen.

4. „Zeckenabwehrmittel gehört nur auf nackte Haut“
Für einen guten Schutz mit Zeckenabwehrmitteln muss die Haut auch unter der Bekleidung möglichst großflächig eingerieben werden. Wenn die Zecken dann durch Abstreifen von Pflanzen auf den Körper gelangen und nach einer Stichstelle suchen, finden sie keinen für sie „angenehmen“ Ort und lassen sich wieder fallen. Zusätzlich sollte im Anschluss an einen Aufenthalt im Freien der Körper nach Zecken abgesucht werden.

5. „Zecken lassen sich von Bäumen fallen“
Richtig ist: Zecken halten sich an Gräsern und Pflanzen in Bodennähe (bis in einer Höhe von maximal 1,5 Meter) auf. Sie lassen sich in der Regel nicht auf ihre Opfer fallen, sondern werden von diesen abgestreift. Mit ihren Klauen an den Vorderbeinen bleiben die Parasiten an vorbei kommenden Warmblütern hängen. Hüte schützen daher nicht vor Zeckenbefall.

Quelle: IZE
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  #3  
Alt 06.06.2006, 18:37
Nancy
 
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Standard Zeckenimpfung schützt nicht vor Borreliose

Die oft als „Zeckenimpfung“ bezeichnete Spritze beugt der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) vor, nicht aber der ebenfalls von Zecken übertragenen Borreliose. Geimpfte wiegen sich daher oft in falscher Sicherheit und übersehen alarmierende Symptome einer Krankheit, die zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann.

FSME ist als Krankheit weithin bekannt. In Deutschland kommt sie vor allem in Bayern und Baden-Württemberg vor. Menschen, die sich im FSME-Verbreitungsgebiet häufiger im Freien aufhalten, sollten sich gegen diese Viruserkrankung impfen lassen. Weniger bekannt, aber viel weiter verbreitet als FSME ist die Borreliose. Den Erreger, ein Bakterium namens Borrelia, kann man sich überall in Deutschland, von der Nordsee bis zu den Alpen, einfangen. Die Bakterien leben im Darm von Zecken und gelangen beim Saugakt in die Stichwunde. Europaweit ist Borreliose die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit. In Deutschland erkranken jährlich bis zu 100.000 Bundesbürger neu. Die Folgen können fatal sein:


Meist beginnt die Krankheit mit einer sich kreisförmig ausbreitenden Hautrötung um die Einstichstelle (Wanderröte). Borreliose lässt sich im Frühstadium gut mit Antibiotika behandeln. Wird die Infektion nicht erkannt, und das ist gar nicht selten, kann es zu chronischen Verläufen mit Gelenkbeschwerden, neurologischen Veränderungen oder Lähmungen kommen. Eine Behandlung im Spätstadium ist oftmals langwierig und schwierig.

Abwehr ist die beste Verteidigung
Die Vermeidung von Zeckenstichen ist der einzige sichere Schutz vor einer Infektion mit Borrelien. Bei Aufenthalten in Wald, Feld und Wiese sollte man daher langärmelige Hemden, lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen, vor allem, wenn man sich bei seinen Erkundungen auch mal ins Unterholz schlägt oder eine hohe Wiese durchstreift. Die Strümpfe sollten über die Hosenbeine gestülpt werden, um Zecken das Eindringen zu erschweren.
Zudem ist es ratsam, Beine und Arme mit einem wirksamen Abwehrmittel einzureiben, auch unter der Kleidung!


Quelle: IZE
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  #4  
Alt 06.06.2006, 18:39
Nancy
 
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Standard Wirksame Tipps zur Vermeidung und Früherkennung von Zeckenbefall

Das Vermeiden von Zeckenstichen ist der einzige wirksame Schutz vor der durch Zecken übertragenen Borreliose. Unerkannt und dann auch unbehandelt kann diese Erkran-kung zu chronischen Gelenkbeschwerden und neurologischen Veränderungen führen. Doch vorbeugende Maßnahmen gegen Zeckenstiche werden laut Robert Koch-Institut in Berlin oftmals nicht angewendet. Das ist fatal, denn etwa jede fünfte Zecke kann Borrelien übertragen, und das deutschlandweit. Experten des Deutschen Grünen Kreuzes e.V. raten dringend, sich bei Aufenthalten im Freiland, bei dem Kontakt zu Vegetation in Bodennähe besteht, vor Zeckenstichen zu schützen:
  • Tragen Sie lange Kleidung
Zecken wird dadurch das Auffinden einer geeigneten Stichstelle zumindest erschwert. Zu Hause sollte man die Kleidung sorgfältig ausschütteln oder in den Wäschetrockner stecken. In der Kleidung versteckte Zecken werden durch trockene Hitze abgetötet. Bevorzugen Sie geschlossene Schuhe. Stecken Sie die Hose zudem in die Strümpfe. Auch das erschwert den Parasiten den Zugang zur nackten Haut.
  • Tragen Sie ein Zeckenschutzmittel auf
Kleidung allein hält die Parasiten nicht sicher ab. Denn auf der Suche nach einer geeigneten Stichstelle krabbeln die Plagegeister oft stundenlang umher – und geraten so auch unter die Kleidung. Daher sollten zumindest Arme und Beine zusätzlich mit einem wirksamen Zeckenschutzmittel eingerieben werden, auch unter den Kleidern. Doch viele Mittel halten nicht, was sie versprechen. Die Stiftung Warentest beurteilte 12 von 18 getesteten Zeckenschutzmittel lediglich als ausreichend oder sogar mangelhaft (Test 4/2001). Als zuverlässiger Wirkstoff, Zecken die Lust auf ihren Lebenssaft zu verderben, hat sich beispielsweise Icaridin erwiesen. Sprechen Sie Ihren Apotheker darauf an.
  • Suchen Sie nach Aufenthalt im Freien den Körper nach Zecken ab
Vergessen Sie dabei nicht den Kopf, die Ohren und den Rücken. Zecken suchen besonders gerne dort nach einer geeigneten Stichstelle, wo die Haut warm, feucht oder dünn ist: also beispielsweise in den Kniekehlen, Leisten oder Achselhöhlen. Bei Kindern befinden sich Zecken häufig an Kopf oder Hals. Achten Sie beim Absuchen auch auf die winzigen Larven, die häufig übersehen werden.
  • Meiden Sie im Freiland Stellen, an denen sich Zecken besonders wohl fühlen
Zecken halten sich in der Vegetation bis maximal 1,5 Meter Höhe auf. Sie benötigen mindestens 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Daher sind sie in Gewässernähe und in der Krautschicht im Wald besonders häufig zu finden. Achten Sie darauf, dass Sie beispielsweise beim Joggen oder Wandern nicht an hohen Gräsern oder Kräutern vorbeistreifen.


Quelle: IZE
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  #5  
Alt 05.03.2007, 18:07
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Tinka Tinka ist offline
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Standard

Der milde Winter begünstigt das Zeckenaufkommen in den Wäldern. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) riet in Stuttgart deshalb Waldbesuchern, sich gegen die von Zecken übertragene Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME) impfen zu lassen. Die Anzahl an Erkrankungen sei bereits im Jahr 2006 auf ein Rekordniveau gestiegen, betonte der Landesvorsitzende der SDW Ulrich Burr. 527 Fälle wurden im Bundesgebiet registriert, davon entfielen allein 285 auf den Südwesten. Für 2007 rechnen Experten mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungen. Die Zeckenimpfung kann vor der Hirnhautentzündung schützen, nicht aber vor der Infektionskrankheit Borreliose, die ebenfalls von Zecken übertragen wird. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Zeckenimpfungen, die bei jedem Hausarzt möglich sind.




Quelle:WR
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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  #6  
Alt 05.03.2007, 20:21
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evma evma ist offline
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ich befürchte leider auch das wir dieses jahr viele zecken haben werden
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  #7  
Alt 05.03.2007, 20:33
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angelika angelika ist offline
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Standard zecken in oesterreich

www.zecken.at

lehrreich fuer kinder:

www.zeckenschule.de
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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  #8  
Alt 05.03.2007, 20:39
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Standard

Die Zeckenschule ist total süß gemacht.
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  #9  
Alt 19.03.2007, 16:08
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Tinka Tinka ist offline
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Beiträge: 2.592
Standard Eltern sollten Zecken bei Kindern rasch entfernen

Entdecken Eltern bei ihren Kindern eine Zecke, sollten sie den Schädling rasch entfernen. Am besten geschehe dies mit einer spitz zulaufenden L-förmigen oder gebogenen medizinische Pinzette, rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Auf keinen Fall darf der »Blutsack« gedrückt werden, denn dies könne eine Übertragung von infektiösem Speichel und Darminhalt der Zecken auf den Menschen beschleunigen. »Sie können Krankheiten wie Lyme-Borreliose und Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) übertragen«, erläutert Kinderarzt Thomas Fendel aus München.
»Um den Zeckenkörper nicht zu quetschen, sollten Eltern die Zecke ausschließlich im Kopfbereich so nah wie möglich an der Haut fassen und sie dann senkrecht mit gleichmäßigem Zug unter leichten Drehbewegungen vorsichtig herausziehen«, empfiehlt Fendel. Äther, Öl, Vaseline, Klebstoff oder Nagellack schadeten dagegen eher, denn diese Hilfsmittel können dazu führen, dass der Parasit erstickt und sich dabei erbricht. Da sich die FSME-Erreger ebenso wie der Borreliose-Erreger im Verdauungstrakt der Zecke befinden, kommt es dann rascher zu einer Infektion.
»Gegen FSME bietet ein Impfstoff Schutz, gegen Borreliose hilft nur die schnelle und vollständige Entfernung des Tieres. Denn die im Darm befindlichen Bakterien brauchen mehrere Stunden, bis sie durch den Stichkanal in das Blut des Opfers gelangen«, erklärt Fendel. Ist die Zecke erfolgreich beseitigt, sollte die Stichstelle desinfiziert werden. Tritt dort oder in der Nähe eine rote Färbung auf oder bekommt das Kind Fieber, Kopfschmerzen und leidet es unter grippeähnlichen Symptomen, sollten Eltern mit ihrem Kind den Arzt aufsuchen.
Zecken und von ihnen übertragene Krankheiten breiten sich auch in Folge des Klimawandels laut Experten immer weiter aus. »Das macht uns zunehmend Sorgen«, sagte Jochen Süss vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) Jena in Erfurt. So seien sogar in diesem Winter aktive Zecken in Deutschland nachgewiesen worden. »Die Zecken haben in diesem Jahr quasi durchgemacht«, meinte der Forscher. Die kalte Jahreszeit gilt ansonsten als klassische Ruhephase der Tiere.
»Durch das milde Wetter mit Temperaturen über sechs bis sieben Grad finden sowohl Zecken als auch ihre Hauptwirte, vor allem Mäuse, ideale Überlebens- und Nahrungsverhältnisse vor«, erläuterte Süss, der das Nationale Referenzlabor für durch Zecken übertragene Krankheiten am FLI leitet. Im vergangenen Jahr gab es Süss zufolge erstmals FSME-Erkrankungen in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Wie stark die Zeckenpopulationen in Folge des milden Winters zunehmen, sei aber unklar. Der Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und von Zecken übertragenen Krankheiten ist Thema eines internationalen Symposiums in Jena. Daran nehmen rund 250 Wissenschaftler aus 25 Ländern teil.
Im Jahr 2005 war die Zahl der FSME-Erkrankungen in Deutschland mit 431 gegenüber 2004 (274) dramatisch angestiegen. »2006 wuchs sie abermals sprunghaft auf 547. Damit hatten wir nicht gerechnet«, sagte der Forscher. »Und im Jahr 2007 scheint das ungebrochen so weiterzugehen. Bereits im Januar hatten wir sechs Fälle.«
Experte Süss riet, vor allem ältere Menschen sollten sich gegen FSME impfen lassen. Wer sich in Risikogebieten in der Natur aufhalte, sollte darauf achten, ob er von den Tierchen befallen werde. Es sei ratsam, sich mit Zecken abwehrenden Mitteln einzureiben.
»Leider sind jämmerlich wenige Deutsche gegen FSME geimpft«, beklagte Süss. Selbst in Hochrisikogebieten seien es höchstens 25 Prozent. In Österreich dagegen, wo die Bevölkerung praktisch »durchgeimpft« sei, gehe die Zahl der FSME-Fälle inzwischen stark zurück.
Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen an Borreliose wird laut Süss auf bis zu 80 000 geschätzt. Einen Impfstoff dagegen werde es mittelfristig nicht geben.






Quelle:WR
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(Christian Morgenstern)
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  #10  
Alt 19.03.2007, 17:37
Nancy
 
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Standard Risikogebiet: Zeckengefahr in ganz Bayern

München (ddp). Die Bedrohung durch Zecken nimmt in ganz Bayern zu. Zecken gehörten zu den am meisten unterschätzten Gefahren im Alltag, sagte Gesundheitsminister Werner Schnappauf (CSU) am Montag in München. Zwei Drittel der Landesfläche seien mittlerweile Risikogebiet für die Übertragung der Hirnhautentzündung FSME. Die ebenfalls durch Zecken übertragene Borreliose komme sogar überall in Bayern vor. Wegen des milden Winters seien die Zecken jetzt schon aktiv. «Jeder sollte sich gegen FSME impfen lassen», betonte der Minister. Selbst wenn der eigenen Wohnort nicht unmittelbar in einem Risikogebiet liegt, rät Schnappauf zur Impfung, um auf Ausflügen und Urlaubsreisen geschützt zu sein. Gegen das Borreliose-Bakterium gibt es keinen. Bei jedem Aufenthalt im Freien seien daher lange Ärmel und lange Hosen sowie festes Schuhwerk angeraten, sagte der CSU-Politiker. Der Präsident der Bayerischen Gesellschaft für Tropenmedizin, Nikolaus Frühwein, verwies darauf, dass FSME außerordentlich gefährlich sei. Sobald die Hirnhautentzündung einmal ausgebrochen sei, könne die Viruserkrankung nicht mehr ursächlich behandelt werden. Der Mediziner sprach sich eindringlich für eine Impfung aus. Der Impfung biete Schutz vor allen Ausprägungen des Virus, sei gut verträglich und werde von den Krankenkassen erstattet. Nicht einmal die Praxisgebühr werde fällig. Nur knapp ein Viertel der Bayern sei ausreichend gegen FSME geimpft, sagte Konsumforscher Frank Weidle. Dies habe eine Untersuchung der GFK Health Group «FSME - Durchimpfungsraten in Deutschland 2006» ergeben. Viele Einwohner seien sich gar nicht bewusst, dass ihr Landkreis als Risikogebiet eingestuft sei. Die Studie zeige auch starke regionale Unterschiede. Die Spannweite der Durchimpfungsrate reiche von null Prozent im Landkreis Kronach bis zu 72 Prozent im Landkreis Altötting. Beide Landkreise sind als Risikogebiete eingestuft. Die schwersten Verläufe von FSME seien in der Altersgruppe der über 50-Jährigen zu beobachten, berichtete der Chefarzt der Neurologischen Klinik in Amberg, Wolfgang Bößenecker. Die Impfung sei gerade für diese Altersgruppe besonders wichtig. Selbst in vermeintlich günstigeren Fällen, könnten länger dauernde psychische Störungen auftreten. Auch für Urlauber, die sich in Waldgebieten aufhalten und damit der Zeckengefahr ausgesetzt sind, ist die Impfung ratsam.

Quelle: Netdoctor
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