
21.06.2006, 08:33
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Nächtliche Atmungsstörungen sind lebensbedrohlich
Der heutige "Tag des Schlafes" erinnert mal
wieder daran: Ein erholsamer Schlaf ist lebenswichtig. Er ist
verantwortlich für die Regeneration von Körper und Geist und ist das
Fundament für Leistungsfähigkeit und Ausgeglichenheit. Doch vielen
Menschen ist die nächtliche Ruhe nicht vergönnt, sie leiden unter
schlafbezogenen Atmungsstörungen.
Lautes und unregelmäßiges Schnarchen, das stündlich von mehrfachen
Atemstillständen begleitet wird, bringt rund vier Millionen Menschen
in Deutschland um ihre wohlverdiente Nachtruhe. Bedenklich, denn
nicht einmal jeder 20. Betroffene, der unter den so genannten Apnoen
leidet, wird auch adäquat behandelt - und dies, obwohl die Folgen
lebensbedrohlich sein können: Wenn das Gaumensegel die oberen
Atemwege regelmäßig für mehr als zehn Sekunden verschließt, steigt
das Risiko für schwere Erkrankungen wie Herzinfarkt oder
Schlaganfall. Aktuelle Studien belegen, dass die nächtlichen
Atemstillstände besonders oft bei herzschwachen Patienten und
übergewichtigen Diabetikern auftreten, die ohnehin ein großes Risiko
haben, an Herzkreislauferkrankungen zu sterben. Ein Teufelskreis,
denn umgekehrt erhöht das Schlafapnoe-Syndrom auch das
Diabetes-Risiko.
Um den ungesunden Atempausen auf die Spur zu kommen, gibt es
ApneaLink. Dieses kleine und einfach zu bedienende Gerät wird dem
Patienten vom Arzt eine Nacht zur Verfügung gestellt. Ein spezieller
Sensor zeichnet alle relevanten Daten über die Atmung auf, und schon
am nächsten Morgen wird die Aufzeichnung am praxiseigenen PC
ausgewertet. Das Resultat dieser automatischen Analyse zeigt mittels
eines Risikoindikators auch dem nicht spezialisierten Arzt, ob eine
Schlafapnoe vorliegt. Bestätigen die Resultate den Verdacht auf eine
schlafbezogene Atmungsstörung, wird der Patient an einen Spezialisten
überwiesen, der nach einer genauen Differentialdiagnostik
gegebenenfalls eine Therapie einleitet. Moderne Behandlungsmethoden
wie die nCPAP-Therapie (nasale kontinuierliche positive
Überdrucktherapie), z.B. mit dem Atemtherapiesystem S8, können dann
für erholsamen Schlaf sorgen.
(Quelle: ResMed GmbH & Co. KG)
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21.06.2006, 08:38
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Bei diesen "Schlafmasken" gibt es meines Wissens einen großen Unterschied: es gibt welche, die die Luft befeuchten und welche, die das nicht tun. Bei trockener Luft könnte es unangenehm sein. Da sollte man sich auf jeden Fall gut beraten lassen und vielleicht auch ein Leihgerät ausprobieren.
Ich kenne eine Familie, da wurde ein solches Gerät angeschafft und es wird nicht genutzt, weil der Patient nicht mit dem Gerät klarkommt. Das im Krankenhaus war anders.
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21.06.2006, 08:50
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mein vater hatte auch so ein gerät von der krankenkasse nach einer untersuchhung im schlaflabor bekommen.erfolg nach etwa vier wochen hat er es zurückgegeben weil es anderst war.und jetzt ist er so verbohrt das er auch kein anderes mehr testet.lieber riskiert er das er im schlaf durch die aussetzer stirbt.
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21.06.2006, 09:03
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Ja, das kommt wohl ziemlich häufig vor - daß die Geräte dann nicht genutzt werden. Daher halt wirklich der Tipp: nach einem Testgerät fragen ... die Krankenhausqualität wird man leider wohl kaum bekommen ... ich könnte mir zumindest vorstellen, daß´die Geräte für den Krankenhauseinsatz anders gebaut sind ...
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21.06.2006, 11:00
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wie wir aus den schlaflabor erfahren haben.sind dort auch die geräte welche die patienten zu hause haben.nur die patienten bleiben längstens zwei nächte im schlaflabor eine nacht zur überwachung und die andere nacht mit gerät.dadurch das viele dem ungewohnten gerät die schuld geben für einen schlechten schlaf sehen sie erst wenn sie zu hause sind das sie damit nicht klar kommen.selbst wenn ganz tapfere es noch versuchen aber über kurz oder lang geben die meisten auf.
zum ersten sind es überwiegend ältere menschen die ein gerät bekommen.diese gewöhnen sich eh schlecht an etwas neues.und sagen wir sind jetzt so alt das wollen wir auch nicht mehr.
zum zweiten ist es ja wirklich so,das der welche die stöhrungen mit atemaussetzer hat es ja selbst nicht merkt und deswegen auch zum teil die verordnung als überspannt ansieht.
nur die wenigsten nutzen und haben dann auch einen dauerhaften erfolg davon
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19.08.2008, 19:50
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Hilfe für Schnarcher: Potsdam erweitert Klinik
Hilfe für Schnarcher: Potsdam erweitert Klinik
Potsdam (ddp). Am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam gibt es künftig Hilfe für Schnarcher. Das Krankenhaus habe sein medizinisches Angebot um ein interdisziplinäres Zentrum für Schnarchen und Schlafmedizin erweitert, teilte eine Sprecherin am Dienstag mit. Das Ärzte-Team setzt sich aus Spezialisten der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, des Lungenzentrums sowie der Kinder- und Jugendmedizin zusammen. Den Angaben zufolge schnarchen mehr als die Hälfte der deutschen Männer und etwa ein Viertel der Frauen im mittleren Lebensalter. Schnarchen könne Zeichen einer schweren Krankheit sein. So sei es das Hauptsymptom des Schlafapnoe-Syndroms, an dem ein bis zehn Prozent der Erwachsenen litten. Bei dieser Erkrankung kollabieren während des Schlafens die oberen Atemwege, in der Folge setzt die Atmung bis zu zehn Sekunden aus. Dadurch entsteht im Blut ein Sauerstoffabfall, das Herz reagiert auf die Stresssituation mit einem beschleunigten Puls und erhöhtem Blutdruck. Dem Klinikum zufolge ist die Meinung weit verbreitet, das Schnarchen ein Übel ist, das hingenommen werden muss. Tatsächlich gebe es jedoch diverse Therapiemöglichkeiten.
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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