Augenarzt: Kinder spätestens mit drei Jahren vorstellen
Senden (ddp). Eltern können Sehfehler beim Nachwuchs nicht immer ohne Weiteres erkennen. «Schielen die Kinder, ist das ein eindeutiges Alarmzeichen», sagt Georg Eckert vom Bundesverband der Augenärzte Deutschlands. Auch unkontrollierte Augenbewegungen oder eine nicht komplett schwarze Pupille könnten auf Augenprobleme hinweisen. Zeigen sich entsprechende Symptome, sollte das Kind einem Augenarzt vorgestellt werden. «Bei den Kleinen gilt: Je früher eine Fehlsichtigkeit behandelt wird, desto größer ist die Chance, sie zu beheben», betont Eckert. «Nach dem sechsten Lebensjahr haben sich die Augen hingegen soweit entwickelt, dass eine nicht behandelte Fehlsichtigkeit unter Umständen eine bleibende Sehschwäche zur Folge hat», erläutert der Augenarzt. Auch wenn nichts auf eine Fehlsichtigkeit hindeutet, sollten die Jüngsten frühzeitig vom Augenarzt untersucht werden. So könnten Beschwerden oft schon in der Entstehungsphase erkannt und behandelt werden. «Empfehlenswert ist es, wenn die Kinder spätestens im Alter von drei Jahren zur Kontrolle in die Praxis kommen», sagt Eckert.
Quelle: Netdoktor
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