
21.08.2006, 15:59
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Milchsäurebakterien: Kaugummi gegen Karies
London (ddp). Ein Kaugummi mit Milchsäurebakterien soll künftig Karies bekämpfen. Die Bakterien eines speziellen Stamms des Lactobacillus verhindern, dass sich die Kariesbakterien auf den Zähnen festsetzen. Damit kann der Befall mit den Erregern auf ein Fünfzigstel reduziert werden, haben Tests gezeigt. Forscher des deutschen Chemiekonzerns BASF haben den Kaugummi entwickelt, der im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll. Über die die Entwicklung berichtet das Fachmagazin «Chemistry and Industry» (Ausgabe vom 21 August, S. 8). Die Hauptverursacher von Karies sind Streptokokken. Diese Bakterien siedeln auf den Zähnen und geben dabei Säuren ab, die Löcher in den Zahnschmelz fressen. In dem Kaugummi setzen die Forscher Milchsäurebakterien ein, die sich an die Streptokokken anheften und verhindern, dass sie sich an der Zahnoberfläche festhalten können. So spült sie der Speichel leicht weg und sie könnten ihr zerstörerisches Werk nicht weiter ausüben, sagen die Forscher. Die Milchsäurebakterien in dem neuen Kaugummi sind nach Aussagen der Entwickler für den Menschen völlig unbedenklich. Milchsäurebakterien werden zur Konservierung von Lebensmitteln wie beispielsweise Jogurt, aber auch im Sauerkraut, eingesetzt. Auch sind sie ein wichtigster Bestandteil der menschlichen Darmflora. Speziellen Milchsäurebakterien wird auch eine steigernde Wirkung auf die Immunabwehr nachgesagt. So sind auch bereits zahlreiche Milchprodukte auf dem Markt, die diese Bakterien enthalten. Der Kaugummi ist nur eines von mehreren Produkten mit den bakteriellen Helfern, die die Entwickler auf den Markt bringen möchten. Nach Aussagen von Stefan Marcinowski, Leiter der Forschungsabteilung von BASF, sollen bald unter anderem eine Zahnpasta und ein Mundwasser angeboten werden.
Quelle: Netdoctor
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22.08.2006, 09:28
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Registriert seit: 28.03.2005
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Hallo,
mich wundert das in keinster Weise - ich freue mich, dass endlich auch große Unternehmen solches Wissen aufgreifen.
Wer sich näher über Mikroorganismen und deren positiven Ergebnisse in der Medizin informieren möchte, sollte einmal Werke von
Dr. med. Hans-Peter Rusch (hatte schon in den 50er Jahren es vergangenen Jahrhunderts darüber berichtet und wurde leider von vielen nicht ernst genommen)
und seinem Sohn,
(Dr. ?) Volker Rusch
lesen. Im Übrigen greift beim Einsatz von positiv wirkenden Mikroorganismen auch eine Verdrängung von pathogenen Stämmen.
Und noch eine ganz eigene - sehr interessante Beobachtung:
Meine Tochter hat ja Neurodermitis. Neurodermitiker haben eine übermäßig hohe Ansiedelung des Staph. Aureus auf der Haut ... wenn Ihr den obigen Beitrag genau lest, werdet Ihr vielleicht auch auf den Gedanken kommen, da könnten ja dann (logischer Weise) auch Milchsäurebakterien helfen.
Staph. Aureus ist der Stamm, der wohl vorwiegend für die entzündlichen Prozesse der neurodermitischen Haut verantwortlich ist.
Wenn Ihr an die Hausrezepte denkt, bei Sonnenbrand (= Entzündung) Joghurt oder Quark (= Milchsäurebakterien) auf die Haut aufzutragen und diese Informationen kombiniert, werdet Ihr wohl zum Schluß kommen, dass auch solche Milchprodukte bei Neurodermitis helfen können ..
Wir benutzen zu Hause keinen Joghurt und auch keinen Quark, aber ein Mulitmikrobenpräparat, mit dem wir die Haut abtupfen oder auch waschen - wir haben damit sehr gute Erfolge.
Unsere Tochter benötigte daher bisher kein einziges Mal eine Kortisonsalbe. Wir haben also einen anderen Weg gefunden, um ihr zu helfen. Ihre Haut ist zwar trocken, aber überwiegend ohne Entzündungen und der Juckreiz tritt nur in Phasen auf ...
LG
Mary
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... schön Dich zu lesen  ...
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