Forum von Netzwerk behindertes Kind.de
Benutzerliste
Kalender
Hilfe
Heutige Beiträge
Forum von Netzwerk behindertes Kind.de
Nützliche Links
  #1  
Alt 23.08.2006, 09:24
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Grippeschutz: Impfung ist ab Oktober möglich!

Berlin (ddp). Ab Herbst sind wieder Grippeschutzimpfungen möglich. Wie im Vorjahr stehen rund 22 Millionen Dosen Impfstoff zur Verfügung, teilten das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am Dienstag in Berlin mit. Der Impfstoff werde aufgrund von Verzögerungen bei der Herstellung erst ab Oktober verfügbar sein. RKI-Präsident Reinhard Kurth sagte, geimpft werden sollten im Oktober und November vorrangig ältere Menschen, chronisch Kranke und medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege. Beide Monate gelten bei den Experten als ideale Impfmonate. «Wegen der erhöhten Nachfrage und der üblichen stufenweisen Lieferung von Grippeimpfstoffen konnten im Vorjahr nicht alle Impfwünsche gleich zu Beginn der Impfkampagne erfüllt werden», sagte PEI-Präsident Johannes Löwer. Die Impfstoffmenge habe jedoch ausgereicht, um den Bedarf im Laufe der Impfsaison zu decken. Im Winter 2006/2007 sei mit einer ähnlichen Entwicklung zu rechnen. In den vergangenen Jahren hat die Grippewelle in Deutschland immer erst deutlich nach der Jahreswende begonnen. Mit einer Impfung im Oktober, November oder auch im Dezember bleibe daher aller Voraussicht nach genügend Zeit für die schützende Spritze, betonten beide Institute. Eine Infektion mit den Influenzaviren bedeute für Personen mit Grundleiden, zum Beispiel Herz-Kreislauf-Krankheiten oder chronischen Lungenerkrankungen, und für ältere Menschen über 60 Jahre eine erhöhte Gefährdung.

Quelle: Netdoctor
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 23.08.2006, 18:43
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

das beste ist im sepember schon einen termin vereinbaren und sagen wegen grippeschutz,sonst kann es gerade zu anfang zu engpässen kommen
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 17.05.2007, 17:32
vienetta vienetta ist offline
Gast
 
Registriert seit: 04.08.2006
Beiträge: 3.585
Standard Grippe-Impfung: Sicher und gut verträglich

12.02.2007 - Grippe-Impfung: Sicher und gut verträglich Impfungen sind die wichtigste und beste Form der Prävention von Infektionskrankheiten Impfungen sind die wichtigste und beste Form der Prävention von Infektionskrankheiten. Ein Rückblick auf die letzten Jahrzehnte belegt den hohen medizinischen und volkswirtschaftlichen Nutzen der verschiedenen Impfungen eindrucksvoll. Neben der bewiesenen Wirksamkeit wurde jedoch immer auch die Frage der Verträglichkeit diskutiert.

Generell gilt die Verträglichkeit von Impfungen unbestritten als sehr gut. Trotzdem kommt es in zeitlichem Zusammenhang immer wieder, wenn auch selten, zur Häufung von ungewöhnlichen Komplikationen. Beispiele hierfür sind zum Beispiel eine Häufung von Erkrankungen am Guillain-Barré-Syndrom nach Hepatitis-B-Impfung in Frankreich oder nach Verabreichung des konjugierten tetravalenten Meningokokken A, C, W135, Y-Impfstoffs in USA. document.write(''); http://ad.de.doubleclick.net/ad/P417...ord=123456789? Die Verabreichung des hexavalenten Impfstoffs (Tetanus/ Diphtherie/ Polio/ Pertussis/ Haemophilus B/ Hepatitis B) wurde vor einigen Jahren mit dem plötzlichen Kindstod in Zusammenhang gebracht. Schon früher war die Mumps-Impfung mit Diabetes mellitus Typ 1 angeschuldigt worden; die Masern-Impfung soll angeblich mit Autismus assoziiert sein. Erinnert sei ferner an die hohe Medienaktivität, die vor einigen Jahren auf die Gefährlichkeit der FSME-Impfung hingewiesen hatte.

In allen Fällen erfolgte eine gründliche Aufarbeitung dieser Verdachtsfälle auf behördliche Veranlassung. Hierbei waren zahlreiche unabhängige Experten beteiligt. Bei keiner der eben genannten Komplikationen war die Impfung jedoch kausal beteiligt. Diese Altfälle werden jedoch gerade von Impfgegnern immer wieder ins Feld geführt, obwohl eine Kausalität wissenschaftlich ausgeschlossen werden konnte.

Ein Fall wurde aus Israel berichtet. Hier war es zu Beginn der Impfsaison 2005/2006 in zeitlichen Zusammenhang nach der Gabe des Grippe-Impfstoffs (Vaxigrip; der Impfstoff wird auch in Deutschland allerdings unter anderen Handelsbezeichnungen vertrieben, allerdings war die betroffene Charge hier nicht auf dem Markt) zu 4 Todesfällen bei älteren Patienten gekommen, die alle an Herzkreislauferkrankungen unterschiedlichen Schweregrades litten. Von den israelischen Gesundheitsbehörden wurden daraufhin das Grippeimpfprogramm ausgesetzt, um die Vorgänge zu klären.

Am 24. Oktober 2006 wurden die Impfungen jedoch wieder aufgenommen, da nach Untersuchungen ein ursächlicher Zusammenhang ausgeschlossen werden konnte. Auch nach der der Beurteilung des European Centre for Disease Control and Prevention (ECDC) besteht kein Grund das alljährige Grippeimpfprogramm in der EU nicht weiterzuführen.

Das ECDC hat hierzu in einer Stellungnahme ausgeführt, dass die vier in Israel verstorbenen Patienten zu einer Personengruppe mit einem hohen Risiko gehört hatten und aufgrund ihres Alters und ihrer Grunderkrankung plötzlich eines natürlichen Todes verstorben sind. Ein derart sowohl örtlich als auch zeitlich gehäuftes Auftreten von Todesfällen ist dramatisch, jedoch nicht unerwartet. Auch die zuständige Bundesoberbehörde, das Paul-Ehrlich-Institut hat sich der Bewertung des ECDC angeschlossen (Prof. Dr. Tino F. Schwarz, Facharzt für Labormedizin, Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Würzburg; Redaktion medizin.de).

© medizin.de 2007
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Erstellt von Forum Antworten Letzter Beitrag
Zervixkarzinom zukünftig eventuell durch Impfung stark reduzierbar Mary Pharmazeutische Infos 0 11.05.2006 09:14
Wissenschaftler entwickeln therapeutische Impfung gegen Multiple Sklerose Mary Medizinische Infos 1 10.03.2006 23:45


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 00:22 Uhr.
Powered by vBulletin Version 3.5.4 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
Content Relevant URLs by vBSEO 2.4.0
Copyright 2005 - 2011 Netzwerk behindertes Kind.de ***** Sämtliche Inhalte dieses Forums erheben keinen journalistisch-redaktionellen Anspruch.