Von der Behandlung hyperaktiver Kinder über Epilepsie-Prävention bis hin zur Schlaganfall-Therapie reichen die möglichen Anwendungsfelder des Neurofeedbacks. Die dazu notwendigen Methoden der Brain-Computer-Interface(BCI)-Technologie - der Kommunikation zwischen Mensch und Computer - wollen Wissenschafter der TU Graz und der Karl-Franzens-Universität Graz im Rahmen der Fortsetzung des EU-Projekts "PRESENCCIA" (Research Encompassing Sensory Enhancement, Neuroscience, Cerebral-Computer Interfaces and Applications) entscheidend weiter entwickeln. Der Begriff "presencia" bedeutet "Gegenwartserleben". Bevor eine Person mit Handicap eine Prothese bekommt, kann sie über BCI-Technologie die neue Situation mit Hilfe von "virtuellen Körperteilen" trainieren. Die Simulation und ein entsprechendes "Feedback" des Computers helfen dabei, die richtigen Denkmuster rascher zu erlernen, die für das Ausführen bestimmter Bewegungen notwendig sind. Die Rehabilitationsphase kann sich dadurch entscheidend verkürzen.
Weitere Informationen zur "BCI-Technologie" finden Sie hier bei der Technischen Universität Graz
Quelle: Epinews