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Alt 30.10.2006, 17:52
Nancy
 
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Standard Osteoporose: Bewegung hält die Knochen fit

Berlin/Gießen (ddp). Mehr als ein Viertel der über 50-Jährigen leidet nach aktuellen Studien unter brüchigen Knochen. Bei Osteoporose-Patienten führen schon kleine Unfälle im Alltag zu Brüchen, oft sind chronische Schmerzen die Folge. Auf Dauer droht die Pflegebedürftigkeit. Wer auf die Ernährung achtet und sich regelmäßig bewegt, kann seine Knochen stärken und Osteoporose vorbeugen. "Grundsätzlich sollte jeder etwas für seine Knochen tun - je früher, desto besser», betont Jutta Semler, Chefärztin der Abteilung Stoffwechselerkrankungen im Immanuel-Krankenhaus in Berlin. «Enorm wichtig ist es, seinem Körper ausreichend Kalzium zuzuführen», betont die Vorsitzende des Kuratoriums Knochengesundheit. Täglich sollten dazu etwa 1200 bis 1500 Milligramm des Minerals aufgenommen werden. «Reich an Kalzium sind Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli oder auch Nüsse», sagt Ernährungscoach und Diplom-Oecotrophologin Franca Mangiameli. 100 Milliliter Milch enthalten beispielsweise 120 Milligramm Kalzium, 100 Gramm Hartkäse etwa 635 Milligramm. Auch Mineralwasser sei eine wichtige Kalzium-Quelle, es sollte jedoch nicht weniger als 150 Milligramm pro 100 Milliliter enthalten. Der Gehalt ist bei einigen Lebensmitteln angegeben, ansonsten helfen Listen aus dem Internet weiter. Ebenso wichtig wie Kalzium ist Vitamin D. «Denn es sorgt dafür, dass Kalzium besser in die Knochen eingebaut wird», sagt Mangiameli. Normalerweise wird das Vitamin von der Haut über das Tageslicht aufgenommen. «Doch im Herbst und Winter steht die Sonne so tief, dass zu wenig UV-Strahlen den Körper erreichen», erläutert Semler. Deshalb braucht der Körper Unterstützung über die tägliche Nahrung. «Viel Vitamin D enthalten Pilze oder Fisch», erläutert Mangiameli. Besonders geeignet seien Lachs oder Makrele. Trotz guter Vorsätze ist es allerdings schwierig, Tag für Tag eine knochengesunde Ernährung aufzutischen. «Wer auf den Speiseplan einer Kantine angewiesen ist, kann seine Nahrung durch Nahrungszusätze wie Brausetabletten ergänzen», betont Semler. «Allerdings sollte nach Möglichkeit immer die ausgewogene Nahrung dem Medikament vorgezogen werden.» Zweite Säule einer erfolgreichen Osteoporose-Prophylaxe ist Sport. Semler empfiehlt eine Mischung aus Muskelaufbau und Balance-Training. Allerdings ist Konsequenz gefragt. «Immer die Treppe zu benutzen statt Fahrstuhl zu fahren ist zwar sehr gut. Um dauerhaft seine Knochen zu stärken, reicht das aber leider nicht», unterstreicht die Expertin. Sie empfiehlt, zweimal wöchentlich zum Walking oder Nordic Walking in die Natur aufzubrechen. «Sportmuffel können auch regelmäßig tanzen gehen.» Zudem muss die Oberschenkel-Muskulatur sukzessive gestärkt werden. Dadurch werden die Knochen im Bein entlastet, die bei Osteoporose zu den neuralgischen Punkten zählen. «Ideal sind Übungen im Fitness-Center», sagt Semler. «Eine Möglichkeit wäre es auch, wenn man die ausgestreckten Beine vor dem Fernseher regelmäßig hochlegt, sie dann anhebt und so lange wie möglich in der Luft hält», sagt die Ärztin. Besonders wichtig sei eine konsequente Osteoporose-Prophylaxe für bestimmte Risikogruppen. Dazu gehören unter anderem Frauen nach den Wechseljahren, Raucher, Untergewichtige und Patienten, die über längere Zeit Kortison einnehmen müssen, wie Rheumatiker. Wer das persönliche Risiko besser einschätzen möchte, kann seine Knochendichte messen lassen. Dies sei für alle Frauen ab 40 Jahre ratsam, sagt Semler. Skeptisch steht sie allerdings Tests gegenüber, die auf einem Ultraschall-Verfahren basieren. «Damit werden zwar Risse in den Knochen festgestellt. Doch die Ergebnisse können verunsichern, deshalb sollte allein auf dieser Grundlage nie eine Therapie begonnen werden.» Semler rät zu einer Knochendichtemessung in der Arztpraxis, bei der die so genannte DXA-Methode zum Einsatz kommt und auch eine ausführliche Beratung garantiert wird. «Die Untersuchung muss allerdings in der Regel selbst bezahlt werden und kostet etwa 50 Euro.»

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Quelle: Netdoctor
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  #2  
Alt 30.10.2006, 18:13
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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wichtig sind auch gerade in den wechseljahren harmone.osterprose schmerzen können die hölle sein,und hat man noch organische wirbelsäulenschäden kann es passieren das diese wegen der bruchgefahr nicht op werden.
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  #3  
Alt 30.10.2006, 19:31
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
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Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard

hormone sind aber auch gefaehrlich in den wechseljahren.
auf jeden fall wenn man sie auf laengere zeit nimmt.
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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  #4  
Alt 11.05.2007, 16:55
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Osteoporose: Östrogen bestimmt auch bei Männern Risiko

Osteoporose: Östrogen bestimmt auch bei Männern Risiko

New York (ddp). Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen steht auch bei Männern in engem Zusammenhang mit Osteoporose. Je höher die Werte des Östrogens und seiner Stoffwechselprodukte bei älteren Männern sind, desto dichter und fester ist ihre Knochenmasse, haben amerikanische Mediziner um Nicola Napoli von der Washington-Universität in St. Louis herausgefunden. Die Männer seien dann umso besser gegen Wirbelfrakturen und Brüche an der Hüfte oder des Handgelenks gewappnet, schreiben die Forscher im Fachmagazin «Calcified Tissue International» (Bd. 80, Seite 227). Die Forscher untersuchten 61 gesunde Männer im Alter um die 66 Jahre. Mit verschiedenen Techniken bestimmten sie die Werte des Östrogens und seiner Stoffwechselprodukte im Urin und im Blut. Im Körper passiert das Östrogen mit dem Blut die Leber, wo es durch Enzyme in die Stoffwechselprodukte umgebaut wird. Da diese so genannten Metabolite bei verschiedenen Personen in unterschiedlicher Menge produziert werden, konzentrierten die Forscher sich in ihrer Studie auf die zwei wichtigsten aktiven Stoffe. In einer zweiten Testreihe bestimmten die Forscher mit einer Röntgenabsorptionsmethode die Knochendichte der Probanden. Sie fanden heraus, dass mit dem Maximum der zwei betrachteten, aktiven Metabolite auch die höchste Knochendichte einhergeht. Mit der hohen Materialdichte sind die Knochen stabiler. In der Studie fanden die Forscher auch heraus, dass bei Personen mit höherem Body-Mass-Index (BMI) auch die Knochendichte ansteigt. Die Forscher erklären sich das damit, dass höhere Östrogenwerte vermutlich auch den BMI bestimmen. Alkoholkonsum, Rauchen und die tägliche Kalziumdosis schienen hingegen keinen Einfluss auf die Knochendichte zu haben. Schätzungen zufolge erkranken rund 30 Prozent der Frauen mit den Wechseljahren an Osteoporose. Bei älteren Männern trete die Knochenschwäche immerhin bei rund acht Prozent auf, berichten die Forscher. Sie hoffen nun, mit ihren Erkenntnissen neue Diagnose- und Therapievorschläge entwickeln zu können. Schließlich führten Knochenbrüche - besonders der Hüfte - bei alten Menschen zu deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität.


Quelle: Netdoctor
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  #5  
Alt 14.06.2007, 14:09
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Wenn brüchige Knochen brechen

Wenn brüchige Knochen brechen





Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert eine vom Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik aus geleitete überregionale Forschergruppe zum Thema Osteoporose: Die Wissenschaftler wollen herausfinden, warum Knochenbrüche bei Osteoporose-Patienten schlechter verheilen.

Osteoporose gehört zu den häufigsten Erkrankungen in den westlichen Industrienationen, weltweit sind etwa 200 Millionen Menschen betroffen. Gestört sind bei der Erkrankung die biologischen Prozesse, die Aufbau und Erhalt der Knochenmasse steuern, die Knochen werden porös und brüchig.

In der Osteoporose-Forschung versucht man bisher vor allem, die Gründe für die Entstehung der Krankheit heraus zu finden - das aber ist ein langer Weg. Die von Ulm aus koordinierte neue Forschergruppe beschäftigt sich dagegen mit dem größten aktuellen Folgeproblem der Osteoporose, nämlich den vermehrt auftretenden Knochenbrüchen.

Mit der Forschergruppe zu "Mechanismen der Frakturheilung und Knochenregeneration bei Osteoporose" fördert die DFG zum ersten Mal in Ulm eine Forschergruppe, die Experten aus ganz Deutschland vereint.

Jede zweite Frau und jeder fünfte Mann über 50 Jahren in Deutschland erleiden einen Knochenbruch, der durch Osteoporose bedingt ist. Die Knochenerkrankung raubt Knochen ihre Festigkeit, so dass sie leichter brechen. Sind sie einmal gebrochen, heilen sie langsamer und schlechter als Knochen ohne Vorerkrankung. Häufig treten auch mehrere Knochenbrüche auf, Hilfsmittel wie Implantate sind an porösen Knochen nur schwer zu befestigen.

"Deshalb führt ein Knochenbruch ältere Menschen mit Osteoporose häufig in die Pflegebedürftigkeit", erklärt Prof. Dr. Lutz Claes Claes, Sprecher der Gruppe von Wissenschaftlern aus Ulm, Hamburg, München und Würzburg, „das ließe sich verhindern, wenn man die Heilung ihrer Knochenbrüche verbessern könnte.“

Ein Ansatzpunkt ist für die Ulmer Forscher dabei die Rolle von
Bewegung: Wer sich bewegt, regt den Aufbau von Knochengewebe an. "Wir wollen unter anderem herausfinden, wie genau der Bewegungsreiz in der Zelle aufgenommen und in einen Befehl zum Zellwachstum umgewandelt wird", erläutert Projektkoordinatorin Prof. Dr. Anita Ignatius. Wachsen die Zellen stärker, können auch Brüche besser heilen.

REHACARE.de; Quelle: Universitätsklinikum Ulm








































Quelle: Rehacare
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  #6  
Alt 19.10.2009, 21:43
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angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard Osteoporose: Sport beugt Stürzen vor

Osteoporose: Sport beugt Stürzen vor

Karlsruhe (ddp). Im Alter leiden gerade Frauen häufig unter einer abnehmenden Knochenfestigkeit und einer Erweichung des Knochengewebes, auch Osteoporose genannt. Trotzdem sollten sie keine Angst vor Bewegung haben, sagt der Karlsruher... mehr
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