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Alt 07.11.2006, 07:45
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard Migräne wächst sich häufig aus

Von Migräne geplagte Kinder und ihre Eltern können hoffen: Bei einem großen Teil der Betroffenen verschwinden die Beschwerden binnen zehn Jahren oder verlieren zumindest an Intensität. Das haben italienische Mediziner ermittelt.
“Als Erwachsene werden sich die meisten Betroffenen nicht mehr mit die Lebensqualität vermindernden Kopfschmerzen herumschlagen müssen”, erklärt Rosolino Camarda von der Universität Palermo. Der Forscher und seine Kollegen präsentieren ihre Resultate im Fachblatt “Neurology”.
Für ihre Studie befragten die Mediziner in der sizilianischen Stadt Monreale sämtliche Schulkinder im Alter von 11 bis 14 Jahren zu eventuellen Kopfschmerzen. Fünf und zehn Jahre später suchten sie jene, bei denen sie Migräne festgestellt hatten, erneut auf. Von den 55 anfänglich betroffenen Kindern waren 38 Prozent nach zehn Jahren frei von Kopfschmerzen. Bei weiteren 20 Prozent waren Spannungskopfschmerzen an die Stelle der Migräne getreten.
Unter denjenigen, die weiterhin an Migräne litten, waren besonders viele mit ebenfalls betroffenen Geschwistern oder Eltern. Camarda und Kollegen berechnen für solche familiär vorbelasteten Personen ein auf das Siebenfache erhöhtes Risiko einer hartnäckigen Migräne. Anders als bei früheren Studien, schienen das Alter zum Zeitpunkt der ersten Schmerzattacken oder das Geschlecht dabei keine Rolle zu spielen.
Forschung: Roberto Monastero und Rosolino Camarda, Cattedra di Neurologia e Riabilitazione Neurologica, Facoltà di Medicina e Chirurgia, Università degli Studi di Palermo; und andere
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  #2  
Alt 21.02.2007, 14:33
Benutzerbild von Tinka
Tinka Tinka ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 24.01.2006
Beiträge: 2.592
Standard Ursachen und Auslöser von Migräne

Die tatsächliche Ursache der Migräne hat die Medizin bislang nicht klären können. Meistens gibt es nicht nur einen, sondern mehrere Migränefälle in der Familie. Daher wird schon lange angenommen, dass Vererbung bei der Migräne eine Rolle spielt. Leiden Ihre beiden Eltern an Migräne, so liegt Ihre Wahrscheinlichkeit zu erkranken bei 75 Prozent. Ist nur ein Elternteil von der Krankheit betroffen, liegt die Wahrscheinlichkeit immer noch bei 50 Prozent. Neuere Untersuchungen zeigen, dass sowohl eine Erweiterung von Gefäßen als auch örtlich begrenzte Entzündungen im Bereich der Nervenzellen an der Entstehung von Migräne beteiligt sind. Das Gehirn von Migränekranken scheint von Natur aus besonders empfindlich zu reagieren. Reize, die ein anderes Gehirn einfach ignorieren würde, setzen bei ihm eine Migräneattacke in Gang.


Auslöser einer Attacke: die Trigger-Faktoren
Bei der Migräne gibt es eine vielfältige Auswahl solch auslösender Reize - sie werden auch Triggerfaktoren genannt. Häufige "Trigger" sind:
  • beruflicher oder privater Stress oder nicht verarbeiteter Alltagsärger
  • Veränderung des Schlaf-Wach-Rhythmus, Schlafmangel oder zu viel Schlaf (so genannte "Wochenend-Migräne")
  • laute Geräusche
  • starke Gerüche
  • Stroboskoplicht (flackerndes Blitzlicht)oder grelle Beleuchtung
  • Einnahme von Hormonpräparaten wie Antibabypille oder Hormonpräparaten, die in den Wechseljahren zur Vorbeugung von Knochenschwund (Osteoporose) eingesetzt werden
  • Nahrungsmittelbestandteile wie Koffein, Glutamat, Nitrate und verschiedene Konservierungsstoffe
  • Inhaltsstoffe von Rotwein
  • Käse, Schokolade, Zitrusfrüchte oder Tomaten
  • Wetter- oder Klimawechsel
  • heißes Baden, Duschen oder Saunabesuch
  • starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels
Das Erkennen und Vermeiden von Triggerfaktoren ist der Schlüssel zu einem Leben mit weniger Kopfschmerzen, denn bei der Migräne gilt: Vorbeugen ist besser als Behandeln. Da die Auslöser genauso individuell sind wie die Menschen selbst, muss sich jeder Migränepatient genau beobachten und so seinen persönlichen Auslösern (es können auch mehrere sein) auf die Schliche kommen.


Quelle: rtl.ratgeber
__________________
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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  #3  
Alt 21.02.2007, 18:53
Conny Conny ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 07.02.2006
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 2.501
Standard

meine mutter leidet unter gelegentlichen migräne-anfällen
und ich seit der pubertät auch.
das ist echt heftig und manchmal so schlimm,
dass ich mich vor schmerzen übergeben muss...

bei mir ist ein wichtiger auslöser z.b. wenn ich zuwenig trinke....
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