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Alt 09.11.2006, 08:10
Nancy
 
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Standard 08.11.2006 - Todesfälle durch Infektion mit Vibrio vulnificus

Eindringen des Keims durch Hautläsionen - Fluch der Karibik: Schwerste Wundinfektionen nach Baden in der OstseeIn diesem Sommer haben sich an der Ostsee drei Menschen schwere Wundinfektionen mit Vibrio (V.) vulnificus zugezogen, das üblicherweise nur in wärmeren Gewässern wie der Karibik Krankheiten auslöst. Dieser Keim ist demnach nicht nur im Meereswasser des Golfs von Mexiko endemisch, sondern kommt zum Beispiel auch an der dänischen Ostseeküste oder in südostasiatischen Gewässern vor. Über tödlich verlaufende Infektionen wurde auch nach Aufenthalt an der deutschen Ostseeküste mehrfach berichtet. Allerdings sind nachgewiesene Erkrankungen in Deutschland insgesamt selten, da die Wassertemperaturen nur selten eine für das Wachstum des Keimes erforderlich Höhe erreichen. Den Centers for Disease Control and Prevention werden dagegen jährlich an die 400 Infektionen mit V. vulnificus gemeldet.document.write(''); http://ad.de.doubleclick.net/ad/P417...ord=123456789?Bei V. vulnificus handelt es sich um einen Keim der wie die Erreger der Cholera zur Gattung der Vibrionen gehört. Das Stäbchenbakterium ist fakultativ anaerob, gramnegativ und streng halophil (salzbedürftig). Der Keim lässt sich insbesondere in Küstengewässer, Meereswasser sowie salzhaltigen Binnengewässern nachweisen. Allerdings benötigt das Bakterium eine Salzkonzentration von 5% sowie Wassertemperaturen von mindestens 20 Grad Celcius. Bei Wassertemperaturen von über 20 Grad kommt es zu einer raschen Vermehrung.

Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich über Wunden, die als Eintrittspforte dienen. Deshalb kann es beim Waten oder Baden bzw. beim Kontakt mit Salzwasser über verletzte Haut zur Infektion kommen. Über Infektionen wurde zudem wiederholt bei der Verarbeitung von kontaminierten Meeresfrüchten, zum Beispiel Shrimps oder Austern, berichtet. Auch kann es beim Verzehr von rohen Meeresfrüchten, wie Austern, Muscheln oder Shrimps, zur Infektion kommen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch kommt hingegen nicht vor.

Für eine V. vulnificus-Infektion sind Personen mit einem geschwächten Immunsystem, immunsuppressiver Therapie, Tumorerkrankungen, Diabetes, chronischen Lebererkrankungen, Alkoholkrankheit sowie Senioren besonders gefährdet.

Klinisch kommt es innerhalb weniger Tage (1 bis 3 Tage) nach dem Kontakt mit kontaminiertem Wasser zu einer schweren Wundinfektion und einer rasch um sich greifenden tiefer gehenden Nekrose. Oftmals ist eine sofortige Amputation der betroffenen Extremität erforderlich. In der Folge kann es zu einer Septikämie mit Befall verschiedener Organe kommen. Letale Verläufe treten ohne sofortige Therapie in 40% der Fälle auf.

Die Behandlung erfolgt durch sofortige Verabreichung von Cephasporinen der 3. Generation (zum Beispiel Ceftazidim), Chinolonen (zum Beispiel Ciprofloxacin) oder Tetrazyklinen. Wichtig ist hierbei jedoch der sofortige Beginn der Therapie.

Der Nachweis der Infektion erfolgt problemlos durch kulturelle Anzüchtung des Erregers aus Blutkulturen, Stuhl oder Wundabstrichen.

Für die Erkrankung sowie den Nachweis des Erregers besteht nach dem Infektionsschutzgesetz keine expliziten Meldepflicht. Allerdings muss der Verdacht, die Erkrankung sowie der Tod an einer V. vulnificus-Infektion wegen möglicher schwerwiegender Folgen, nach IfSG §6, Abs. 1 Nr. 5 gemeldet werden (Prof. Dr. med. Tino F. Schwarz, Gelbfieber-Impfstelle, Facharzt für Labormedizin, Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Würzburg; Redaktion medizin.de).

Quelle: Medical-News
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  #2  
Alt 09.11.2006, 17:02
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schade das da nicht steht wo genau an der ostsee.sicher ist aber das es im sommer immer wieder warnungen gibt bitte nicht ins wasser.oder sogar ein badeverbot verhängz wird.nur leider ist es so das die wenigsten sich dran halten.ist zb am hauptbadestrand badeverbot gehen sie an die steilküste die nicht bewacht ist.
zum glück erreicht die ostsee wirklich selten mal über 20 grad meist zwischen 19 und 20 aber es kann doch mal vorkommen so wie in diesen sommer das sie auf 23 hochgeht.
allerdings frage ich mich wenn diese meldung durch die presse ging warum wir hier nichts davon gehört haben.
allerdings ist die ostsee ja nicht gerade klein und kann auch einen anderen ostsee strand betreffen
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  #3  
Alt 09.11.2006, 17:05
Nancy
 
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Zitat:
schade das da nicht steht wo genau an der ostsee.


Die dänische Ostsee, liebe evma.


LG
Nancy
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  #4  
Alt 09.11.2006, 18:38
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also von unserer gegend liegen defenitiv keine solche meldungen vor.habe eben alles durchgesucht und sogar mit jemand gesprochen der es wissen muß. also die seite ostholstein ist nicht dran schuld.
trotzdem finde ich das wenn badeverbot ist sich die gäste dran halten sollten um krankheiten zu vermeiden
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  #5  
Alt 09.11.2006, 18:43
Nancy
 
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Zitat:
Zitat von evma
also von unserer gegend liegen defenitiv keine solche meldungen vor.habe eben alles durchgesucht und sogar mit jemand gesprochen der es wissen muß. also die seite ostholstein ist nicht dran schuld.
trotzdem finde ich das wenn badeverbot ist sich die gäste dran halten sollten um krankheiten zu vermeiden


Liebe Eva, mache Dir mal keine Sorgen, ich war ja mehrfach in der Ostsee schwimmen und lebe noch

LG
Nancy
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  #6  
Alt 09.11.2006, 18:54
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aber du bist seither so verändert aber zum guten hin
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  #7  
Alt 09.11.2006, 19:00
Nancy
 
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Zitat:
Zitat von evma
aber du bist seither so verändert aber zum guten hin


Das kann nur an Dir liegen
*mit den Wimpern klimper*


LG
Nancy
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  #8  
Alt 09.11.2006, 19:01
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versuchst du zu schleimen hast du gar nicht nötig
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  #9  
Alt 09.11.2006, 20:05
Nancy
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von evma
versuchst du zu schleimen hast du gar nicht nötig

Wenn mal hier mal freundlich ist

Nicht zu fassen.....

LG
Nancy *schnief*
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