
27.11.2006, 04:47
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Hirnforschung: Was geht in Babys vor?
Gießen (ddp). Die kleine Pia ist schlecht drauf. Anstatt ruhig auf dem Schoß ihrer Mutter zu sitzen und zu beobachten, wie Sabine Bloss einen glänzenden Metallstab hin und her bewegt, will das 18 Monate alte Mädchen lieber herumlaufen und Kuck-Kuck-Spiele machen. Mit viel Geduld und einigen Pausen lässt sich die Kleine dann schließlich überreden, der Psychologiestudentin zuzuschauen. «Das kommt schon mal vor bei unseren Untersuchungen», sagt die Psychologiestudentin. Schließlich hätten die Kleinen ihren eigenen Kopf. Und was genau darin vorgeht, wollen die Wissenschaftler an der Gießener Universität erforschen. Neben der Frankfurter Universität sind sie hessenweit die einzigen, die Säuglingsforschung betreiben, die es in Deutschland seit rund 15 Jahren gibt. Vorreiter sind die USA. Pia war erst wenige Monate alt, als sie sich verschiedenfarbige Klötzchen ansah und auf einem Bildschirm unterschiedliche Gesichter betrachtete. «Säuglinge reagieren besonders sensibel auf Gesichter», sagt Entwicklungspsychologin Gudrun Schwarzer, die an der Gießener Uni die Untersuchungen leitet. Mit Blick auf die Evolution ergibt das Sinn. Denn im Gegensatz zu einer Babyrassel verbinden Babys mit einem Gesicht - wie das ihrer Mutter oder Bezugsperson - Geborgenheit und Nähe. Ziel der wissenschaftlichen Untersuchungen ist es, mehr über die Entwicklung des Gedächtnisses bei Babys zu erfahren. Dies könnte auch wichtige Erkenntnisse für Psychotherapien bringen. Denn insbesondere in der Psychoanalyse spielten frühkindliche Erinnerungen eine entscheidende Rolle, sagt die Frankfurter Entwicklungspsychologin Monika Knopf, die wie ihre Gießener Kollegin seit mehreren Jahren Säuglingsstudien an der Goethe-Universität durchführt. Dabei handelt es sich um aufwändige Grundlagenforschung, die eine langwierige Datenerhebung erfordert. «Wir müssen uns die Dinge mit der Lupe ansehen», sagt Schwarzer. Schließlich können die Kleinen noch nicht sprechen, um Forschern ihre Eindrücke mitzuteilen. Stattdessen spielen Blickzeiten, Kopf- und Handbewegungen eine wichtige Rolle bei den Auswertungen der Versuche. «Wir können nur in ganz kleinen Schritten vorgehen», so die Entwicklungspsychologin, die selbst zwei Kinder hat. Dass Babys weitaus mehr können als man denkt, verdeutlicht die 43-jährige Wissenschaftlerin an einigen Ergebnissen: Wer hätte gedacht, dass die Kleinen besser Tiergesichter unterscheiden können als Erwachsene? «Der Grund ist, dass sie in ihrer Wahrnehmung noch nicht so festgelegt sind wie wir», erklärt die Psychologin. Bereits nach einer Woche können sie mit ihrer Nase den Geruch der mütterlichen Brust von einer anderen unterscheiden. Auch wenn das Sehvermögen in den ersten Monaten eher gering ausgebildet ist, und Babys eher zwischen hell und dunkel unterscheiden können, so vermögen Säuglinge jedoch schon mit zwei Monaten Farben zu unterscheiden. Dass sie dabei eher kräftige Farben wie Rot, Blau oder Grün bevorzugen, scheint bei manchen Herstellern von Babykleidung und Spielzeug offenbar jedoch noch nicht angekommen zu sein. «Hellblau und rosa sind für die Kleinen gar nicht so spannend», sagt Schwarzer lachend.
Quelle:Netdoctor
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27.11.2006, 06:31
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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ich finde es immer wieder intresant das forscher erproben was schon lange bekannt ist.und diese ergebnisse gab es schon als unsere kids lütt waren
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27.11.2006, 07:52
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Zitat:
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Zitat von evma
ich finde es immer wieder intresant das forscher erproben was schon lange bekannt ist.und diese ergebnisse gab es schon als unsere kids lütt waren
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Liebe Eva,
sowas knallt hier als Newsletter rein......
Ob die Forschung sich im Kreis dreht?
Bei einem anderen Newsletter-Ticker muß ich auch höllisch aufpassen. Wenn sie nichts Neues haben, holen sie wahrscheinlich noch alte Beiträge aus ihrem Archiv, geben das im Newsletter weiter und ich sitze hier und stutze, weil mir die "News" bekannt vorkommen und suche dann hier in den Foren, ob wir die nicht schon mal hatten.
LG
Nancy
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27.11.2006, 09:44
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Forenhexe
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Registriert seit: 07.02.2006
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ich denke, die erforschung von babys ist aber auch besonders schwierig.
da die kleinen nicht sprechen können, sind die forscher auf jede körperreaktion als information angewiesen. da sowas schnell mal fehlinterpretiert werden kann, müssen sie um so mehr daten von vielen babys einholen, um mit einer gewissen sicherheit ihre aussagen treffen zu können.
das ist schon ein spannendes thema!
früher dachten die wissenschaftler, dass babys, die noch nicht sprechen können, auch noch keine schmerzen empfinden - entsprechend wurden sie behandelt.
da bin ich aber froh, dass sie heute schon weiter sind...
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27.11.2006, 11:21
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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Zitat:
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Zitat von Nancy
Liebe Eva,
sowas knallt hier als Newsletter rein......
Ob die Forschung sich im Kreis dreht?
Bei einem anderen Newsletter-Ticker muß ich auch höllisch aufpassen. Wenn sie nichts Neues haben, holen sie wahrscheinlich noch alte Beiträge aus ihrem Archiv, geben das im Newsletter weiter und ich sitze hier und stutze, weil mir die "News" bekannt vorkommen und suche dann hier in den Foren, ob wir die nicht schon mal hatten.
LG
Nancy
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liebe nancy da können wir alle ja aufpassen und falls etwas doppelt drinnen ist löschen-wäre also kein problem.mache dir deswegen keinen kopf.lg eva
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27.11.2006, 11:34
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Zitat:
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Zitat von evma
liebe nancy da können wir alle ja aufpassen und falls etwas doppelt drinnen ist löschen-wäre also kein problem.mache dir deswegen keinen kopf.lg eva
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.....danke, liebe evma, aber ich versuche schon aufzupassen.
LG
Nancy
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