
22.02.2006, 08:10
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Homöopathische Anamnese und Behandlung ... (Erfahrungsbericht aus Elternsicht)
Hallo,
da bei unserer Tochter ja auch eine Epilepsie vorliegt, haben wir uns entschlossen, eine homöopathische Anamnese und Behandlung machen zu lassen.
Ich wollte Euch dann dazu berichten, damit Ihr Euch überlegen könnt, ob das auch ein Weg für Euch sein könnte.
Unsere Tochter wurde mit unter einem Jahr schon recht erfolgreich von einer Heilpraktikerin bei einer akuten Neurodermitis behandelt. (Dazu schreibe ich Euch auch einmal unsere Erfahrungen - also zum Thema Neurodermitis)
Nun überlege ich also seit Tagen, was könnte wichtig sein für die Anamnese ...
Eigentlich alles ab der Schwangerschaft. Die wichtigsten Punkte werde ich hier dann veröffentlichen.
LG
Mary
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22.02.2006, 08:18
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auch was sie am tag gegessen hat wenn ein anfall kommt(bei björn zb auch rosenkohl) manche sachen gibt es da denkt man nicht daran,zucker süßspeißen .oder zuwenig gedrunken.schreibe bitte diese daten auch auf.
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22.02.2006, 09:52
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Hallo Mary,
wir hatten hier bei Engelchen gute Erfolge mit Homöopathie, auch im dermatologischen Bereich(Furunkulose).
In unserer Nähe gibt es einen Heilpraktiker, der sogar auf Epilepsie spezialisiert ist(oder war), es ist schon länger her, ich weiss nicht, ob er noch praktiziert.
Abgesehen von einer Erstverschlimmerung, die eigentlich ein gutes Zeichen war, wurde Engel nicht geholfen, das Gegenteil war der Fall.
Das schreibe ich nur zur Info, möchte euch natürlich die Daumen drücken, dass es bei euch anders wird. Jeder Mensch und jede Epilepsie sind unterschiedlich.
Ich kenne allerdings einen Alternativmediziner, dem es gelungen ist,einen schwer einstellbaren Epilepsie-Kranken von seinen Medikamenten zu erlösen
(ich schreibe "erlösen"wegen der Nebenwirkungen) und diesen Patienten bis heute zu erfolgreich kampffrei zu behandeln.  )))
Liebe Grüsse und viel Glück
engel2!
und Nancy
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22.02.2006, 10:13
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Hallo evma,
Du hast Recht.
Vitamine und Süßigkeiten sowie Kohlehydrate können ein Auslöser Sein.
Kennt Ihr die "Ketogene Diät"?
Hier ist diese Diät nicht anerkannt und auch nicht sehr bekannt.
In Amerika wird sie mit viel Erfolg angewendet.
Beiengel2! hilft sie oft in Krisen-Situationen,allerdings habe ich festgestellt,dass keine langfristigen Erfolge möglich sind.
Diese Diät führt zu einer Umstellung des Stoffwechsels und hilft, die Anzahl der Anfälle zu verringern:
Man gibt Fette und Eiweiß im Verhältnis zu Vitaminen und Kohlehydrate
im Verhältnis 4:1
Erlaubt sind: Eier, Käse, Geflügel, Fleisch, Wasser, Milch.
Eingeschränkt erlaubt: Brot, Kuchen, Obst, Gemüse, Säfte, Süßigkeiten.
Die Besserung tritt ein paar Tage nach Beginn der Diät ein.
Wie gesagt, keine Dauerlösung, aber eine Brücke, wenn nichts mehr geht.
LG
Nancy
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22.02.2006, 10:23
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unser neurologe hat einmal gesagt ,nicht nur einen anfallskalender sondern einen esskalender führen,und es ist wirklich so das manche sachen sehr gut vertragen werden auch einzelln aber zusammen irgend wie einen anfall auslössen mag es sein das sie den magen mehr belasten und dann zum gehirnmeldungen kommen und diese wiederum dann anfälle auslösen ich kann es nicht sagen nur das es so ist.und wir haben über jahre das eben gemacht und auch jetzt seit björn in der werkstatt ißt wenn er dann einen anfall hat und nachgefragt wird was gabes ist meist soetwas mit dabei.
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22.02.2006, 12:34
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Hallo,
na, im nachhinein weiß ich nicht mehr, was unsere Tochter vor einem Anfall gegessen hatte ...
Aber bei zukünftigen Anfällen werde ich das mal aufschreiben.
Sie hat ansonsten schon eine sehr geringe Dosierung ihrer Medizin - wird auch derzeit swohl mit einem schulmedizinischen wie auch anthroposophischen Mittel therapiert.
Unser Kinderarzt hat sehr viel Erfahrung mit Epilepsie. Wie haben "sowenig wie möglich und so viel wie nötig" als Maßstab. Da gibt es in den Auffassungen der Therapeuten wohl große Unterschiede. Bei manchen sollen die Patienten anfallsfrei "um jeden Preis" sein. Dann wird sehr hoch dosiert. Allerdings führt dies auch zu einer starken Sedierung und auch zu stärkeren Nebenwirkungen auf Dauer.
Unsere Tocher ist ziemlich gut eingestellt und krampft eigentlich nur bei Zusatzfaktoren wie Fieber, starke Übermüdung.
Reizüberflutung durch Fernseher z. B. vermeiden wir allerdings.
Der Arzt, bei dem wir die homöopathische Anamnese machen lassen, ist derzeit mit in der Arztpraxis unseres Kinderarztes. Leider nur noch bis zum 3.3.06. Er hat die Fachärztin für Homöopathie, die der Micha hier im Forum erwähnt hat, kontaktiert und so denke ich mal, wir sind in guten Händen.
Er selbst sagte von sich, er habe auf diesem Gebiet noch keine Erfahrung, würde sich aber selbst darauf vorbereiten und freute sich darüber, sich mit einer Fachkollegin dann austauschen zu können, die viel Erfahrung in diesem Bereich hat.
Mir gefallen diese ehrlichen Aussagen des betreffenden Arztes übrigens sehr. Wie oft kennen "Fachleute" ihre eigenen Grenzen nicht bzw. stehen nicht dazu? Die eigenen Kompetenzen zu kennen und im Zweifelsfall zu einem für diesen Bereich kompetenten Fachmann zu verweisen ... ist selten. Ich würde mir einen solch professionellen Umgang im Beruf von mehr "Fachleuten" wünschen. Da kann man dann auch wirklich vertrauen ...
LG
Mary
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23.02.2006, 20:22
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Hallo,
wir hatte ja heute den Termin zur Anamnese. Ich bin froh, dass der Arzt auf die ausgiebige Dokumentation der Kinderarztpraxis zurückgreifen konnte ... ich habe einiges an Kleinigkeiten vergessen und so konnten auch diese Kleinigkeiten in die Anamnese einfließen.
Früher hatte mich das manchmal genervt, wenn die Arzthelferinen bei jedem Mal, wenn man bei denen an der Anmeldung steht und vielleicht nur eine Verordnung für die Krankengymnastik haben möchte, alles Mögliche haarklein abgefragt haben ...
Von der Frage nach der derzeitigen Medikation bis hin ob gerade oder in der letzten Zeit eine Erkrankung vorlag, wie das Kind essen würde usw ... durch diese "Schlüsselfragen" wurde die Zwischenzeit vom letzten Besuch an thematisiert und alles, was wichtig ist auch gleich festgehalten ...
Heute war ich echt dankbar für dieses akribische Abfragen (**)
Der Arzt hatte sich auch in diese gesamte Dokumentation eingelesen und mich z. B. gefragt, ob unsere Tochter noch mit dem Kopf so zurückgehen würde ... eine dieser "Kleinigkeiten" an die ich nicht mehr gedacht hätte ...
Damals, nach der ersten 6-fach-Impfung passierte das sehr gehäuft, wenn sie z. B. in ihrem Hochstuhl saß ... auch wußte ich nicht mehr, dass wir die zweite 6-fach-Impfung noch haben geben lassen und das dann danach die Sturzanfälle auftraten ... in meinem Gedächtnis war es nach der ersten ... und ich dachte auch, wir hätten schon nach der ersten Impfung abgebrochen ... dabei war der Abbruch erst nach der zweiten ...
Wie Ihr sehen könnt, waren diese "Kleinigkeiten" sehr wichtig und daher: sollte Eure Kinderarztpraxis so akribisch alles abfragen: seid dankbar und antwortet ausführlich und geduldig ... man weiss nie, ob man das noch einmal benötigt ...
Für heute belasse ich es dabei, denn ich bin ziemlich müde vom heutigen Tag ...
LG
Mary
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