
10.03.2006, 13:02
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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organspende ein wichtiges thema
Warten zwischen Leben und Tod
In Deutschland leben mehr als 14.000 schwerkranke Menschen zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Um Leben und Gesundheit zu bewahren, benötigen sie dringend ein Spenderorgan.
In deutschen Kliniken retten Ärzte jährlich Tausende von Menschenleben durch Transplantationen. Doch es fehlt nach wie vor an Spenderorganen. Um allen Kranken zu helfen, müssten jedes Jahr rund 5.500 Nieren, 1.000 Lebern und 1.000 Herzen übertragen werden. Das aber ist erst möglich, wenn die Spendebereitschaft steigt.
Zahlen und Fakten
82% der Bundesbürger haben zur Organspende eine positive Einstellung. 72% sind einverstanden, dass man ihnen nach dem Tod Organe entnimmt. Aber nur 14% besitzen einen Organspendeausweis.
14.000 Menschen warten in Deutschland auf ein neues Organ, knapp 12.000 davon auf einen Spenderniere. Im Jahr 2000 wurden in Deutschland nur 3.819 Organe übertragen.
Etwa ein Drittel der Patienten, die auf eine Leber, eine Lunge oder ein Herz angewiesen sind, stirbt, weil kein Organ zur Verfügung steht.
Im Europavergleich liegt Deutschland weit zurück. Während z.B. in Spanien 34 und in Österreich 24 Organspenden pro Jahr und pro einer Million Einwohner gezählt wurden, waren es im Jahr 2000 in Deutschland nur 12.
Leben weitergeben
Organspende ist die freiwillige Weitergabe von Organen oder Geweben nach dem Tod. Es ist wichtig, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Familienangehörige, Freunde oder Sie selbst können jederzeit betroffen sein – auch als Empfänger einer lebensrettenden Spende.
Treffen auch Sie eine Entscheidung! Sie können sich für oder gegen eine Organspende nach dem Tod entschließen. Mit Ihren Angehörigen sollten Sie aber auf jeden Fall darüber sprechen und dann zu Lebzeiten selbst eine Entscheidung fällen. Wenn im Todesfall eine Organspende aus medizinischer Sicht in Frage kommt und keine schriftliche Erklärung vorliegt, werden die nächsten Angehörigen nach dem mutmaßlichen Willen des Verstorbenen befragt. Dies ist eine belastende Situation für die Familie. Sie kann ihr abgenommen werden, wenn die Entscheidung für oder gegen eine Organspende zu Lebzeiten erfolgt und in einem Organspendeausweis dokumentiert wird.
Das Ausfüllen und Mitführen eines Organspendeausweises ist eine rein persönliche Angelegenheit. Ihre Daten sind privat und werden somit nirgendwo gespeichert. Der einmal gefasste Entschluss kann jederzeit widerrufen werden: Sie vernichten einfach Ihren Organspendeausweis. Wer aber einen Organspendeausweis bei sich trägt, kann sicher sein, dass sein darin dokumentierter Wille respektiert wird
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12.03.2006, 12:12
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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es würde mich intresieren welche meinung ihr zur organspende habt.ich selbst bin immer obwohl ich einen sendeausweis habe zweigespalten.einerseits finde ich, es sollte ein muß sein,anderseits ist da eine unbegründete angst ,ich schreibe extra unbegründete da ich vom verstand weis das es so ist und trotzdem ist sie da.keine angst vor leichtfertigen handeln der docs sondern die nagst wie zum beispiel das teil was man dir entnommen hat lebt man dadurch weiter ist man dann nicht rein vom christlichen denken nur teils tot,es sind solche fragen die mich beschäftigen.ich kann es schlecht in geschriebene worte fassen.
mich würde aber intresieren wie ihr dazu steht,auch mit den hintergrund würde ich es ablehnen wenn ich ein gesundes kind nur hätte ist meine entscheidung nur getroffen weil mein angehöriger behindert krank ist.
oder würde ich auch zu der entscheidung stehen wenn alle im familienkreis gesund wären.
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12.03.2006, 13:09
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Forenhexe
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Registriert seit: 24.01.2006
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Hallo Evma!!
Wir haben uns vor mehr als 10 Jahren für einen Organspendeausweis entschieden.
(Da waren die Kids noch nichtgeboren). Es war für uns nie eine Frage.
Haben uns auch schon sehr früh mit diesem Thema beschäftigt.
LG Tinka
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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12.03.2006, 13:25
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Forenschreck
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Registriert seit: 05.08.2005
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Ein wirklich wichtiges Thema ...
Das mit der Organspende ist ein wirklich wichtiges Thema.
Spenderorgane dürfen keine "Marktwert" bekommen - eines der wichtigsten Grudsätze. Sonst wird der Mensch zum Ersatzteillager.
In armen Ländern verkaufen Menschen bereits ihre Organe ... das darf nicht sein. Denn hier wird die finanzielle Notlage von Menschen ausgenutzt. Auch sind schon Berichte über schlechte OPs in den Medien gewesen, wo durch mangelnde Nachsorge die Spender selbst in Lebensgefahr kamen bzw. nicht mehr leistungsfähig sind und somit nicht mehr arbeiten können ...
Hier in Deutschland sind Organhandel verboten.
Das beruhigt mich ein wenig ...
Ich selbst bin weder Spender, noch würde ich ein Organ erhalten wollen.
Dafür dürfen nach meinem Ableben die Studenten ein wenig an mir Rumschnipseln und interessante Sachen konservieren ... mein Körper geht also an die nächstgelegene Uniklinik ...
Tacheles
__________________
Tacheles
Ich weiß nicht alles, mir wächst kein Gras aus der Hand.
Wenn Du anderer Meinung bist, dann diskutiere mit mir!
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12.03.2006, 13:29
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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ich bin gegen organhandel.denke aber jeder kann in der situation kommen zum beispiel eine niere zu brauchen.gerade unsere kinder die ja fast alle lebenslang medicamente nehmen müssen laufen dich gefahr das ein organ den geist aufgibt,und da würde ich schon wollen das für meinen sohn eins nach möglichkeit zur verfühgung steht,(auf ganz legale weise versteht sich von selbst)also denke ich sollte auch ich bereit sein eins abzugeben.aber ich habe bewust das thema gewählt um eben darüber eure meinung zu höhren
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12.03.2006, 13:33
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Forenschreck
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Registriert seit: 05.08.2005
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Klar - habe ich schon auch so verstanden ...
Aber auch mein Statement ist ja konsequent - ich spende nicht und will auch keines ...
Wäre ich bereit, eines anzunehmen, müsste ich im Gegenzug auch zur Spende bereit sein.
__________________
Tacheles
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12.03.2006, 15:24
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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ich kann deine meinung verstehen und finde jeder sollte auch ohne angefeindet werden gerade in solch wichtiger sache seine meinung sagen dürfen.oder auch vertreten.nur wichtig finde ich es ,das auch inerhalb einer familie die meinung bekannt ist.nicht das ein angehöriger im eventuelen fall über den kopf des betreffenden entscheidet
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12.03.2006, 16:29
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Bei dem Thema Organspende bin ich mit mir immer noch
nicht Reinen, aus diesem Grunde zähle ich (noch) nicht
zu den Spendern.
Mein Mann hat schon lange einen Spenderausweis.
Natürlich weiß ich , daß er für viele Menschen die letzte
Hoffnung bedeutet. Ich kenne auch persönlich Jemandem,
dem durch eine neue Niere ein wieder lebenswertes Leben
ermöglicht wurde.
Bisher konnte ich mich noch nicht entscheiden.
LG
Nancy
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12.03.2006, 16:35
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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ich für meine person meine,jeder sollte sich rechtzeitig gedanken machen,einserseits kann man nicht schreien ich brauche eine neue niere und selbst nicht bereit sein.diese entscheidung sollte man treffen ohne selbst in so einer situation zu kommen.überlege dir die frage du oder dein kind hat heute ein nierenversagen würdest du eine niere von jemand anderen wollen.wenn ja bitte wo ist dein ausweis.wenn nein kommt die zweite frage auch wenn du selbst für dich es ablehnen würdest eine spendenniere zu erhalten bist du bereit für jemand anderen nach den tot für jemand wildfremden dir die nieren entnehmen zu lassen.das sind sie grundlegenden fragen die man beantworten sollte und dann entweder ja oder nein.nur was niemals sein darf das jemand wegen seiner entscheidung ausgekrenzt wird.
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12.03.2006, 17:36
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Forenhexe
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Registriert seit: 24.01.2006
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Ich finde jeder muß es für sich entscheiden, ob er spenden möchte oder nicht.
Aber man sollte sich vielleicht mal mit dem Thema (früh genug ) auseinander setzten.
Und dann überlegen was für einen selbst in Frage kommt.
Für uns war es schon ganz früh klar. Und wir sind damit auch offen umgegangen,
damit in gewissen Situationen auch richtig gehandelt wird/ werden kann.
LG Tinka
__________________
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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