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  #1  
Alt 25.05.2005, 09:29
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Baby- und Kinderhaut besonders vor Sonne schützen ...

[h4]Tipps für die Babyhaut im Sommer[/h4]

Babyhaut verfügt nicht über einen Eigenschutz wie die Haut Erwachsener. Dieser entsteht erst ab dem zweiten Lebensjahr durch die Pigmentierung und eine Verdickung der Hornschicht. Dadurch wird ein Teil der Sonnenstrahlung in der obersten Hautschicht abgefangen und kann keinen Schaden anrichten. Die Haut von Kleinkinder ist dagegen noch viel empfindlicher. Etwa 80 Prozent der UV-Strahlung nimmt die Haut laut dem Deutschen Grünen Kreuz bis zum 20. Lebensjahr auf und führt zur Bildung von Muttermalen und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs. Deshalb muss gerade Kinderhaut besonders gegen zu starke Sonnenbestrahlung geschützt werden. Kinder sollten bis zur Vollendung des ersten Lebensjahr überhaupt nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein. Aber auch danach ist bei Kleinkindern auf sonnendichte Kleidung zu achten und unbedeckte Stellen mit einer Sonnencreme zu schützen. Etwa eine halbe Stunde bevor Kleinkinder im Sommer zum Planschen ins Wasser gehen empfiehlt sich, sie mit einer wasserdichten Sonnenschutzmilch mit Lichtfaktor 25, 40 oder mehr einzureiben. Beim Spielen im Freien sollten Kinder stets T-Shirt und Hose, Sonnenhut oder Kappe tragen. Auch bei bewölktem Himmel erreichen noch 80 Prozent der UV-Strahlen die Erde. Vorsicht bei Babyöl. Es fördert die Lichtempfindlichkeit der zarten Haut und Wassertropfen auf nackter Haut wirken wie ein Brennglas.

(Quelle: http://de.news.yahoo.com/050513/359/4jmky.html)
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  #2  
Alt 25.05.2005, 09:36
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

[h4]Sonnenschutzmittel schützen nicht vor Hautkrebs[/h4]

Sonnenschutzmittel bieten keinen sicheren Schutz vor Hautkrebs. Nach neuesten Untersuchungen der Universitäten Kiel und Tübingen können die Cremes und Sprays mit Lichtschutzfaktor das Sonnenbrandrisiko verringern, nicht aber vor dem gefährlichen Hautkrebs schützen. Bei Anwendern von Sonnenschutzmitteln wurde eine höhere Zahl von Pigmentmalen und Leberflecken und damit ein höheres Hautkrebs-Risiko festgestellt. Der Grund liegt in der Annahme, Sonnenschutzmittel böten einen sicheren Schutz und lässt die Anwender häufig viel länger in der Sonne bleiben. Damit aber wird die Schutzwirkung aufgehoben. Die Wissenschaftler hatten bei mehr als 13 400 Kindern im Alter von fünf und sechs Jahren Sonnenexposition, Verwendung von Sonnenschutzmitteln sowie Entwicklung von Pigmentmalen und Leberflecken untersucht, die als wichtigste Risikofaktoren für die Entstehung des "schwarzen" Hautkrebses gelten. "Die Untersuchungen haben ergeben, dass Lichtschutzmittel nur zur Verhinderung von Sonnenbränden dienen, nicht aber den ausreichenden Langzeiteffekt bis hin zur Verminderung von Hautkrebs erbringt. Das gilt nicht nur für die lichtempfindlichen Hauttypen, sondern auch für die, die unempfindlicher sind", so die Hautklinik der Universität Kiel im ZDF-Wirtschaftsmagazin "WISO". Auch die Deutsche Krebshilfe warnt vor der Annahme, Sonnenschutzmittel ermöglichten ein risikoloses Sonnenbaden.

(Quelle: http://de.news.yahoo.com/050509/359/4jc8v.html)
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  #3  
Alt 25.05.2005, 09:44
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard ... auch die Augen schützen ... UV-Schutz-Sonnenbrillen für Kinder wichtig ...

[h4]Dramatischer Anstieg UV-bedingter Krankheiten[/h4]
Sonne stärkt das Immunsystem, aktiviert den Stoffwechsel und die Bildung von Glückshormonen. Doch mit dem Bad in der Sonne steigt auch das Risiko für UV-bedingte Schäden an Haut und Augen. Jährlich erkranken in Deutschland rund 200 000 Menschen an Hautkrebs und mehr als ein Drittel der schätzungsweise 155 000 Blinden haben ihr Augenlicht durch die so genannte Makuladegeneration verloren - eine Erkrankung der Netzhaut, die ebenso wie der gefürchtete Graue Star u.a. auf eine Langzeitbelastung mit UV-Strahlen zurückzuführen ist. "Einen optimalen UV-Schutz für das Auge bietet die Kombination von Sonnenbrille und Kontaktlinse mit integriertem UV-Filter", erklärt Frau Dr. Gudrun Bischoff, von der Deutschen Augenärztlichen Kontaktlinsen Gesellschaft e.V. (DAKG). Genauso wie die Haut müssen auch die Augen vor schädlichen UVA- und UVB-Strahlen geschützt werden. Doch während der Schutz der Haut für viele mittlerweile selbstverständlich ist, wird diesem Aspekt bei den Augen oft keine ausreichende Bedeutung beigemessen. Zu Unrecht. Denn der ungeschützte Blick in die Sonne kann Auswirkungen für die Augen haben: Binde- und Hornhautentzündungen sowie Zellveränderungen innerhalb der Hornhaut verbunden mit starken Schmerzen, erhöhtem Tränenfluss, Lidkrämpfen und Photophobie bis hin zur vorzeitigen altersbedingten Makuladegeneration (AMD) und Grauem Star (Katarakt) können die Folgen sein. "Eine Langzeitbelastung durch UV-Strahlen gilt als einer der Risikofaktoren, die mit grauem Star in Verbindung gebracht werden, und kann Schädigungen der Netzhaut hervorrufen", so Dr. Bischoff. "Speziell Kontaktlinsenträger können sich vor UV-Strahlen gut schützen, denn einige moderne Kontaktlinsen verfügen inzwischen über einen hochwirksamen UV-Filter." Dieser schützt die Hornhaut sowie das Augeninnere vor schädlichen Strahlen. In einem Vergleich der Stiftung Warentest hat zum Beispiel die Ein-Tages-Linse 1-Day Acuvue (Johnson&Johnson) den besten Eindruck hinterlassen. Einen Rundum-Schutz bietet aber nur die Kombination mit einer guten Sonnenbrille, da die Kontaktlinse das Auge nicht vollständig abdeckt. Und die Sonnenbrille ist längst zu einem modischen Accessoire geworden, das häufig gewechselt wird. Die Verwendung von Kontaktlinsen bietet Unabhängigkeit von Sonnenbrillen mit teuren, optischen Gläsern. Wichtig bei der Wahl der Sonnenbrille ist ein ausreichender UV-Filter mit mindestens UV 380 oder besser noch UV 400 (bis 400 Nanometer), da dann ein Schutz sowohl vor UV-A als auch UV-B Strahlung gegeben ist. Aber auch die richtige Ernährung spielt eine Rolle. Die Makula (Netzhaut) enthält spezielle Schutzstoffe, die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin, die in der Lage sind, das blaue Licht herauszufiltern. Auf diese Weise wirken sie wie eine "biochemische Sonnenbrille" für das Augeninnere. Einseitige Ernährung und natürliche Alterungsprozesse können dazu führen, dass die Konzentration von Lutein und Zeaxanthin in der Makula abnehmen. Die tägliche Zufuhr spezieller Vitalstoffe kann das Risiko für das Fortschreiten einer altersbedingten Makuladegeneration um bis zu 25 Prozent senken. Für die Entschärfung der Radikale im Körper, die sich bei zu viel UV in der Oberhaut bilden und die Hautzellen schädigen, eignen sich ebenfalls Vitamine, vor allem Beta-Carotin, Vitamin E und C. Beta-Carotin schützt die Zellen vor zu viel UV-Licht, Vitamin E unterstützt das Beta-Carotin und hilft, die Hautalterung zu verzögern, Vitamin C wiederum unterstreicht die Wirkung des Vitamin E.

(Quelle: http://de.news.yahoo.com/050510/359/4jfcu.html)


Kontaktlinsen sind für Kinder natürlich nicht möglich - aber dieser Artikel zeigt halt, dass man bei der (Kinder-)Sonnenbrille auch auf einen UV-Schutz achten sollte - nur getönte Gläser, damit die Sonnen nicht so blendet, reicht einfach nicht!!!
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  #4  
Alt 26.07.2007, 06:53
Caro Caro ist offline
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Registriert seit: 13.12.2006
Beiträge: 6.413
Standard

"Mit heiler Haut durch den Sommer"


Kinder unter zwei Jahren sollten UV-Strahlung am besten gar nicht ausgesetzt werden. Die Haut von Kindern reagiert besonders empfindlich auf die Sonne, warnt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter. Die Anzahl der Sonnenbrände, die ein Mensch bis zum 18. Lebensjahr erleidet, sei ein entscheidender Faktor für das Risiko, auch erst Jahrzehnte später an Hautkrebs zu erkranken.
Im Frühjahr sollten auch Erwachsene ihre Haut gut schützen, raten die Experten weiter. Denn dann sei die Haut besonders gefährdet, da sie sich erst langsam an die Sonne gewöhnen muss. Auch wer im Solarium schon einen leichten Teint erworben hat, ist nicht geschützt. Denn durch die Zusammensetzung der UV-Strahlen in Solarien werde meist kein Eigenschutz aufgebaut. Wer das schöne Wetter draußen genießen will, sollte deshalb ausreichend Sonnencreme mit entsprechendem Lichtschutzfaktor benutzen, körperbedeckende Kleidung tragen oder sich besser im Schatten aufhalten.
Über die aktuelle UV-Strahlung informiert der UV-Index (UVI) heißt es weiter. Das ist ein international gültiger Wert, mit dem jeder ausrechnen kann, wie lange er sich Sonnenstrahlen aussetzen darf. Er beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlen. Je höher der Wert, desto größer das Sonnenbrandrisiko, warnt Joachim Gross vom BfS. Werden beispielsweise UVI-Werte von fünf bis sieben erwartet, so bedeute das eine hohe UV-Belastung. Ein Sonnenbrand sei dann schon nach 20 Minuten sehr wahrscheinlich. Als Faustformel gelte: Der doppelte UVI-Wert ergibt den Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels, mit dem sich Erwachsene schützen sollen. Dabei sollte jedoch auch der jeweilige Hauttyp berücksichtigt werden.
Der UVI-Wert den Angaben zufolge vor allem vom Sonnenstand ab und ändert sich daher am stärksten mit der Jahreszeit und der geografischen Breite. Die Ozonsituation in der Atmosphäre, Bewölkung und Höhenlage eines Ortes spielen ebenfalls eine Rolle. Auch Reflexionen von Sand und Schnee beeinflussen die Höhe des UVI.
Weitere Infos zum UVI-Wert sowie eine Kinder-Broschüre „Mit heiler Haut durch den Sommer“ können Eltern auf der Internetseite des BfS (www.bfs.de) finden.
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