Die Geburt ist ein prägendes Ereignis im Leben jeder Mutter und jeden Paares. Eine gute und sensible Betreuung während der Geburt ist deshalb ebenso wichtig, wie in der Zeit unmittelbar danach.
Dies gilt vor allem dann, wenn vor oder während der Geburt Probleme auftreten und wenn eine Behinderung oder Erkrankung festgestellt wird. Die Eltern sollten sich deshalb vor der Geburt erkundigen, wer die Begleitung übernehmen soll und wo und auf welche Weise sie ihr Kind auf die Welt bringen möchten.
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Die Erstmitteilung
Wird ein Kind mit Behinderung geboren, können die Eltern schnell spüren, dass etwas nicht in Ordnung ist. Sie merken Anspannung und Unruhe bei den Geburtshelfern, die Pflegekräfte zeigen keine besondere Begeisterung für das Neugeborene. Vielleicht bemerken die Eltern auch selbst etwas unerwartet Abweichendes an ihrem Baby.
Dann erfolgt oft die (erste) Mitteilung, dass ihr Kind mit einer Behinderung auf die Welt gekommen ist. Alle Eltern berichten von einem überwältigenden Schock in dieser Situation. Es wird schwer, den weiteren Worten des Arztes zuzuhören und inhaltlich zu folgen. Manchmal sind weitere Untersuchungen erforderlich. Auch ist der Befund nicht immer sofort eindeutig.
Die Eltern stehen vor der schweren Aufgabe, ihren Lebensplan zu überdenken, neu zu ordnen und das Leben mit einem behinderten Kind darin aufzunehmen. Dabei hat auch die Art und Weise, in der ihnen die Behinderung des Babys mitgeteilt wird, wesentlichen Einfluss auf die Bewältigung.
Quelle: Familienratgeber