Fr 24.08.2007 02:45-03:30 (1festival)
Sa 25.08.2007 08:15-09:00 (1festival)
Mo 27.08.2007 15:45-16:30 (1festival)
Di 28.08.2007 14:15-15:00 (1festival)
Mi 29.08.2007 08:15-09:00 (1festival)
Mi 29.08.2007 12:45-13:30 (1festival)
Do 30.08.2007 11:15-12:00 (1festival)
Kreis des Lebens
Wie wir uns bewegen
Film von Dietmar Lyssy
Anna führt ein bewegtes Leben. Eigentlich will sie Tänzerin werden, doch ihr strenger Vater zwingt sie dazu, auf die Hauswirtschaftsschule zu gehen. Sie schafft es, trotzdem eine kreative Karriere einzuschlagen, indem sie ihre ganze Energie in ihre Konfitürenrezepte steckt. Ganz am Ende ihres Lebens möchte sie ihrer Lieblings-Enkelin jedoch ein ähnliches Schicksal ersparen - und Anna schreibt ein ganz spezielles Testament. Bewegung beginnt mit dem ersten Herzschlag im Mutterleib, und ein kräftiger Zug der Atemmuskulatur bringt den ersten Schrei des Neugeborenen hervor. Etwa zehn Monate später dreht sich der Säugling zum ersten Mal auf den Bauch - er beginnt sich frei in der Welt zu bewegen. Beim langen Marsch durchs Leben geht jeder Mensch rund 420 Millionen Schritte. Dabei hebt ein Männerfuß insgesamt knapp 16 Millionen Tonnen. Jeder entwickelt seinen eigenen Laufstil, den ein Kind erst im zehnten Lebensjahr ausgebildet hat. Hohe Präzision gilt bei den Armen: Im Unterarm bewegt der Mensch nicht weniger als 28 Muskeln, millimetergenau und sehr variabel. Keine künstliche Roboterhand erreicht das natürliche Vorbild. Der Masterplan dafür sitzt im Kopf. Ob eine simple Geste mit den Fingern oder der perfekte Kunstsprung ins Wasser, selbst wenn Menschen eine Bewegung nur denken, trainieren sie ihre Muskeln. Das Wissen um diese Vorgänge hat das mentale Bewegungstraining im Spitzensport revolutioniert: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr? Sportwissenschaftler widerlegen eine uralte Weisheit für das Bewegungslernen. Und holländische Bewegungsforscher enträtseln die Frage, warum Alte so häufig stürzen. Ihre Ergebnisse beschönigen nichts, machen Senioren jedoch wieder Mut.