Sa 25.08.2007 23:15-23:45 (doku)
Mo 27.08.2007 02:30-03:00 (doku)
Mo 27.08.2007 09:30-10:00 (doku)
Di 28.08.2007 07:30-08:00 (doku)
Di 28.08.2007 12:30-13:00 (doku)
Mi 29.08.2007 01:15-01:45 (doku)
Mi 29.08.2007 17:00-17:30 (doku)
Do 30.08.2007 19:15-19:45 (doku)
Fr 31.08.2007 16:00-16:30 (doku)
Sa 01.09.2007 04:15-04:45 (doku)
Wenn Ärzte irren ...
Patienten kämpfen um ihr Recht
Reportage von Mathias Welp
Mit der Falschdiagnose Sehnenscheidenentzündung beginnt eine Verkettung tragischer Behandlungsfehler: Ein gefährlicher Arterienverschluss wird nicht richtig erkannt, eine Spezialklinik verweigert die Akutaufnahme - dabei geht es jetzt um Stunden. Als der Ernst der Lage klar wird, muss Eckart S. sich fünf Operationen unterziehen - bis hin zur Amputation. Kein Einzelfall: 12.000 ärztliche Kunstfehler im Jahr werden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Deutschland nachgewiesen, die Zahl der strittigen Fälle nicht eingerechnet. Sie dürfte ein Vielfaches ausmachen. Wenn Ärzte irren, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Kai-Uwe L. geht mit einer Bandscheibenvorwölbung zur Kur - zurück kommt er querschnittsgelähmt. Ein Orthopäde der Kurklinik übersieht eine gefährliche Entzündung in seiner Halswirbelsäule. Eine Notoperation rettet sein Leben, das er nun im Rollstuhl verbringen muss. Am tragischsten ist der Fall der dreijährigen Sina. Bei einem Zahnarztbesuch sollten ihr zwei kariöse Schneidezähne gezogen werden. Doch bei der Narkose kommt es zu schwerwiegenden Fehlern. Noch in der Nacht stirbt das Kind an einem septischen Schock. Die Reportage geht diesen drei Fällen nach.