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Pflegegeld Hier können Themen zum Pflegegeld gepostet werden. Erfahrungen, Fragen, ...

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  #1  
Alt 25.04.2008, 13:10
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard Pflegereform tritt zum 1.7.2008 in Kraft

Pflegereform tritt zum 1.7.2008 in Kraft

Die Pflegereform ist heute vom Bundesrat verabschiedet worden und tritt zum 1.7.2008 in Kraft.

Besondere Neuerungen:

Demenz bei alten Menschen, aber auch fehlende Alltagskompetenz bei geistiger Behinderung werden stärker berücksichtigt.

Daher ist es für Betroffene empfehlenswert, zu überprüfen, ob ein Erhöhungsantrag gestellt werden sollte ...

Hier aber einmal die offizielle Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums:

25. April 2008

Pressemitteilung, Pflege
Pflegereform im Bundesrat - Bundesgesundheitsministerin Schmidt: Zeichen für die ganze Gesellschaft

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärt anlässlich des Bundesratsbeschlusses zum Pflege-Weiterentwicklungs-Gesetz: „Die Pflegereform ist eine besondere Reform. Sie erkennt Pflege als soziales Schicksal an. Sie will die Pflege in die Mitte der Gesellschaft rücken. Diese Reform setzt ein Zeichen für die ganze Gesellschaft. Wer pflegt, in der Familie, im Beruf oder im Ehrenamt, wer so für andere da ist, der gehört zu den Besten im Land.“

Bundesministerin Schmidt stellte vor allem die veränderten Strukturen, die verbesserte Qualität durch mehr Kontrollen, die zusätzlichen Hilfen für demenziell erkrankte und behinderte Menschen und die Maßnahmen gegen Dumpinglöhne in der Pflege in den Mittelpunkt: „Wir stärken massiv die häusliche Pflege, mit mehr Geld, mit abgestimmten Angeboten, mit besserer Beratung, mit der neuen Pflegezeit. Rat in allen Pflegefragen und die Entscheidung der Pflegekasse – all das in einer Anlaufstelle, den Pflegestützpunkten im Wohnquartier. Wir bauen auf vorhandenen Strukturen auf und binden das Ehrenamt ein.

Auch die stationäre Pflege haben wir verbessert. Dabei steht die Qualität der Pflege vorne an. Dem dienen zum Beispiel bessere, jährliche und unangemeldete Kontrollen. Wir schaffen zusätzliche Hilfen und Betreuung für diejenigen, deren geistige Kräfte so stark nachlassen, dass sie nicht mehr alleine können. Die Finanzierung zusätzlicher Betreuungsassistenz in stationären Einrichtungen bringen neue Aktivierungspotentiale für die zu Pflegenden.“

Zur Vergütung im Pflegebereich sagte Bundesgesundheitsministerin Schmidt: „Pflegekräfte müssen so bezahlt werden, wie es ihrer Verantwortung und ihrer harten Arbeit entspricht. Darum bekämpfen wir mit dem Gesetz Dumpinglöhne. Ich werde weiter für einen Mindestlohn auch in der Pflege eintreten.“

Das Gesetz tritt zum 1. Juli 2008 in Kraft.

Informationen zu den Inhalten des Pflegereform-Gesetzes finden Sie hier.



(Quelle der Pressemitteilung: BMG)
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


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  #2  
Alt 25.04.2008, 14:13
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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danke dir liebe mary,durch diesen beitrag ist mir eingefallen das ich heute unbedingt die pflegeversicherung anrufen muste,wäre fatal gewesen und dank dir nun nicht vergessen
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  #3  
Alt 01.07.2008, 21:02
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard

Jetzt ist sie da, die Pflegereform

30.06.2008

Am ersten Juli tritt das Pflege-
Weiterentwicklungsgesetz in Kraft. Aus diesem Anlass erklärt Bundesgesundheits- ministerin Ulla Schmidt: "Der 1. Juli ist ein guter Tag für die Pflege in Deutschland."

Sie fährt fort: "Die Pflegereform bringt zahlreiche Erleichterungen und Verbesserungen für pflegebedürftige Menschen, ihre Familien und für die Pflegekräfte. Wir stärken die häusliche Pflege durch höhere Leistungen und mehr Qualität. Für Berufstätige kommt die neue Pflegezeit. Für die Einrichtung quartiersnaher Pflegestützpunkte in den Ländern haben wir den Weg geebnet. Und die Einführung persönlicher Fallmanager trägt dazu bei, den Ratsuchenden verlässliche Partner an die Seite zu stellen.

In der stationären Pflege setzen wir voll auf verbesserte Qualität. Die Heimkontrollen werden häufiger und finden unangemeldet statt. Wir haben den rechtlichen Rahmen dafür geschaffen, dass künftig zusätzliche Betreuungsassistenten für die Pflegebedürftigen da sind. Sie sollen sich speziell um demenziell erkrankte Menschen kümmern."

Die Pflegereform bringt eine ganze Reihe Verbesserungen für diejenigen, die pflegen und die gepflegt werden. Einige der wichtigsten Neuerungen in Kürze:
  • Ab dem 1. Juli 2008 werden die ambulanten Sachleistungen, das Pflegegeld sowie die stationären Leistungen in der Pflegestufe III schrittweise bis 2012 angehoben. Danach wird die Höhe der Leistungen alle drei Jahre geprüft und wenn erforderlich weiter angepasst.
  • Die Regelungen zur Vergütung der professionellen Pflegekräfte werden verbessert. Pflegeeinrichtungen sind künftig verpflichtet, ihren Pflegekräften mindestens ortsübliche Löhne zu zahlen.
  • Tritt ein Pflegefall plötzlich auf, können Beschäftigte kurzfristig für bis zu zehn Tage der Arbeit fern bleiben, um die Pflege in dieser Zeit sicherzustellen oder eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren.
  • Unterstützung bei der Organisation der Pflege erhalten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen künftig vom Pflegeberater. Darauf haben sie einen Rechtsanspruch. Der Berater oder die Beraterin sind zentrale Ansprechpartner, die nicht nur beraten, sondern das gesamte Leistungsgeschehen für die Pflegebedürftigen koordinieren.
    REHACARE.de; Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
- Mehr zum Bundesministerium für Gesundheit unter: www.bmg.bund.de
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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