Infusion gegen Knochenschwund
Infusion gegen Knochenschwund
Wien - Einen neuen Wirkstoff zur menopausalen Osteoporosetherapie hat das Unternehmen Novartis entwickelt: Das Medikament Aclasta mit dem Wirkstoff Zoledronsäure wird als Infusion einmal jährlich intravenös verabreicht. Diese Darreichungsmethode soll für verbesserte Therapietreue und Handhabbarkeit sorgen. In einer Langzeitstudie mit 7.600 Patientinnen habe man Hüftfrakturen um 41 Prozent verringern können, Wirbelkörperbrüche gar um 70 Prozent, so Universitätsprofessor Harald Dobnig, Leiter der Abteilung für Endokrinologie und Nuklearmedizin der Universitätsklinik Graz.
Der Wirkstoff Zoledronsäure gehört zu den stickstoffhaltigen Bisphosphonaten. Diese Verbindungen hemmen die Aktivität der Osteoklasten genannten Zellen, die für den Knochenabbau verantwortlich sind. Bisher wurden Bisphosphonate in Tablettenform wöchentlich oder monatlich verabreicht. Gegenüber den oral eingenommenen Bisphosphonaten würde der neue Impfstoff eine wesentlich höhere Bioverfügbarkeit aufweisen, also vom Körper schneller aufgenommen und zum Wirkort befördert werden. Zudem könne der Aufwand für die Patientin mit einer jährlichen Infusion gering gehalten werden, was Therapietreue und -erfolge erhöhen kann. Bisher würde rund die Hälfte der Osteoporose-Patientinnen die Therapie aufgrund des Einnahmeprozederes nach einem Jahr abbrechen, warnte Universitätsprofessor Heinrich Resch vom Klinikum der Barmherzigen Schwestern in Wien. (pte)
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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