Ich habe einen interessanten Artikel gefunden:
Gut gegen Schmerz und schlecht für das Gedächtnis
Von Hildegard Kaulen
26. April 2008 Manche Proteine zeigen erstaunliche Doppelfunktionen. So gehen das Wahrnehmen brennender Schmerzen und das Konsolidieren von Gedächtnisinhalten auf ein und dasselbe Eiweiß zurück, den TRPV1-Rezeptor. Über die empfindlichen Nervenzellen der Haut registriert es den feurigen Schmerz eines Sonnenbrands oder das von einer Chilischote verursachte Brennen. Forscher um Helen Gibson und Julie Kauer von der Brown University in Providence (Rhode Island) haben nun herausgefunden, dass der „Chili-Rezeptor“ außerdem im Gehirn an der Speicherung von Erinnerungen beteiligt ist („Neuron“, Bd. 57, S. 746).
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Der Artikel ist sehr interessant und geht dazu auch auf das Medikament Rimonabants gegen Fettsucht ein.
Die beobachteten Häufungen von Depressionen, Ängste, Suizidgedanken und Gedächtnisstörungen scheinen Parallelen zu haben, also auch hier die Ansprache von Rezeptoren durch das Medikament.