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Alt 01.09.2008, 19:07
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angelika angelika ist offline
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Registriert seit: 08.02.2006
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Standard Botox: Keine Todesfälle bei kosmetischem Einsatz

Botox: Keine Todesfälle bei kosmetischem Einsatz

Berlin (ddp). Die Todesfälle nach der Behandlung mit dem Nervengift Botox in Deutschland stehen nicht im Zusammenhang mit kosmetischen Eingriffen. «In keinem der Fälle wurden die Botulinumtoxin-Präparate zur Faltenglättung verabreicht, sondern als Medikament bei schwerwiegenden Erkrankungen», sagte Ulrich Havemann vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte am Montag auf ddp-Anfrage. Der Leiter für Arzneimittelsicherheit bestätigte zugleich einen «Focus»-Bericht, wonach es seit 1994 in Deutschland insgesamt 210 Zwischenfälle mit Botulinumtoxin-Präparaten gegeben habe, darunter fünf Todesfälle. Hagemann sagte, bei allen Toten hätten schwere Grunderkrankungen, etwa ein Schlaganfall, vorgelegen. Unter den anderen Zwischenfällen seien auch nicht schwerwiegende Komplikationen wie allergische Hautreizungen an der Injektionsstelle aufgelistet. Hagemann betonte, dass gerade im Hals- und Kopfbereich Nerven und Muskeln so nah beieinanderlägen, dass falsche Injektionstechniken gravierende Folgen haben könnten. «Hier sind erfahrene Ärzte gefragt», sagte Hagemann. Das Magazin hatte weiter berichtet, der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA hätten bis August 2007 mehr als 600 Verdachtsberichte zu Nebenwirkungen von Botox-Injektionen vorgelegen. In 28 Fällen seien die Behandelten gestorben. Pharmaunternehmen, die Botulinumtoxin-Präparate herstellen, hatten im Juni 2007 Ärzte auf mögliche Risiken hingewiesen. So sei selten über schwere Nebenwirkungen wie Muskelschwäche oder Schluckstörungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Toxins berichtet worden.
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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