Psychopharmaka individuell dosieren
Nebenwirkungen: Psychopharmaka individuell dosieren
Berlin (ddp) - Psychopharmaka wie etwa Medikamente gegen Depressionen haben manchmal unangenehme Nebenwirkungen. Allerdings treten diese meist vor allem in den ersten ein, zwei Wochen nach Beginn der Einnahme auf. «Wenn die erste Phase der medikamentösen Einstellung vorbei ist, spüren die Patienten in der Regel kaum oder gar keine Nebenwirkungen mehr», sagt Professorin Ursula Havemann-Reinecke von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde. Wichtig sei daher, in dieser Eingewöhnungsphase den behandelnden Arzt regelmäßig aufzusuchen, damit dieser die Wahl und Dosierung der Medikamente optimal auf den Patienten abstimmen kann. Zu den häufigsten Nebenwirkungen besonders von Antidepressiva gehören nach Angaben von Havemann-Reinecke Mundtrockenheit sowie Müdigkeit, manche Mittel bewirkten vorübergehend Übelkeit, Appetitlosigkeit und das Gefühl von Unruhe. «Anfangs kann die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt sein. Das Denkvermögen wird aber nicht beeinflusst, die meisten Patienten bleiben voll leistungsfähig», betont die Medizinerin. Auch die Entwicklung einer Abhängigkeit sei bei den Antidepressiva sowie den meisten Psychopharmaka ausgeschlossen. Eine Ausnahme stellten sogenannte Benzodiazepine und Opioide dar. Gleichwohl gebe es in der Bevölkerung Vorbehalte. «Manche Patienten sind sehr verunsichert und setzen die Medikamente aus Angst vor einer Abhängigkeit ab, obwohl sie darauf angewiesen sind. Das kann gerade bei schweren Depressionen oder Schizophrenien fatale Folgen haben», warnt Havemann-Reinecke. Ein solcher Schritt müsse grundsätzlich vorher mit dem Arzt abgesprochen werden
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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