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  #1  
Alt 15.05.2006, 20:30
Nancy
 
Beiträge: n/a
Ausrufezeichen Antiepileptika und Antibiotikum

Hallo,


habe heute im Epilepsie-Info-Forum folgendes gelesen:


Das Antibiotikum MERONEM setzt den Serumspiegel von Orfiril long fast auf Null. Dadurch erlitt der Patient einen Status, an dem er schließlich verstarb.


(Orfiril long enthält Valproinsäure, ebenfalls der Wirkstoff von Ergenyl Chrono)

LG
Nancy
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  #2  
Alt 15.05.2006, 21:06
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

danke für die info
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  #3  
Alt 15.05.2006, 21:11
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Folgendes habe ich gegoogelt zu dem Antibiotikum Meronem:


Klinische Wirksamkeit und Verträglichkeit

Während der klinischen Prüfung ist Meropenem in zahlreichen klinischen Studien bei diversen Indikationen sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern untersucht worden. Dazu zählen intraabdominelle Infektionen, Infektionen der Harnwege oder der Atemwege, Sepsis, Meningitis, Hautinfektionen sowie Fieber bei neutropenischen Patienten. Diese Untersuchungen waren meist randomisierte Studien im Vergleich zu anderen Antibiotika (Mono- oder Kombinationstherapie), für die Meropenem am ehesten als Alternative in Frage kommt. Das Carbapenem erwies sich in der Regel als mindestens gleich gut wirksam wie die Vergleichspräparate und war gut verträglich. Übelkeit und Erbrechen bei ca. 3 - 4% der Patienten sowie Diarrhöen in einer ähnlichen Inzidenz waren die häufigsten unerwünschten Reaktionen. In sehr seltenen Fällen (< 0,2%) wurden Krampfanfälle unter der Gabe von Meropenem gesehen.
ZUSAMMENFASSUNG: Meropenem (MERONEM) ist ein neues Carbapenem mit ähnlichen Grundeigenschaften und Indikationen wie Imipenem/Cilastatin (ZIENAM). Aufgrund verbesserter Stabilität muß Meropenem jedoch nicht mit einem Dihydropeptidase-Inhibitor (Cilastatin) kombiniert werden. Darüber hinaus ist die Verträglichkeit - insbesondere hinsichtlich des ZNS - günstiger als bei Imipenem und die Substanz kann als i.v.-Bolusinjektion appliziert werden. Während die Aktivität im gramnegativen Bereich zum Teil deutlich höher ist als bei Imipenem, wirkt die neue Substanz gegen grampositive Bakterien etwas schwächer. Klinisch erwies sich das neue ß-Lactam-Antibiotikum als gleich gut wirksam und verträglich wie zahlreiche Vergleichsantibiotika. Bei einem vergrößerten Angebot sehr wirksamer ß-Lactam-Antibiotika werden nicht zuletzt ökonomische Aspekte mit entscheiden, welchen Stellenwert Meropenem zur Therapie schwerer Infektionen im Krankenhaus einnehmen wird. Unter Berücksichtigung aller Eigenschaften wird ihm jedoch sicher eine wichtige Rolle als eine Alternative unter den Reserveantibiotika bei schweren Infektionen zukommen.


LG
Nancy
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