| Pharmazeutische Infos Dieses Forum wird durch einen Apotheker fachlich begleitet. |

17.06.2006, 20:37
 |
Teammitglied - Entscheidungsträger
|
|
Registriert seit: 01.08.2005
|
|
partusisten und herzrasen
Vermeidung einer Frühgeburt
2. Neue Wege im Umgang mit vorzeitigen Wehen
In der Zeitschrift Int. J. Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine Vo. 8 (1996) Nr. 2; S. 219 - 226 veröffentlichte die Gynäkologin Dr. Christine Schulz-Züllich einen Beitrag mit dem Titel: »Neue Wege im Umgang mit vorzeitigen Wehen in der geburtshilflichen Praxis« in dem ein sehr interessanter Weg aufgezeigt wird Frühgeburten zu vermeiden.
Zitat [Schu96]: "Frühgeburtstendenzen werden definiert als sicht- und fühlbare Wehen vor der 37. Schwangerschaftswoche, die die Bestrebung haben, die Schwangerschaft vorzeitig zu beenden. .... Die Schwangere, besonders die Erstgebärende, hat oft die Schwierigkeit, diese vorzeitigen Wehen zu erkennen, da sie bei dem Begriff Wehe schmerzhafte Zustände erwartet und nur ein Zeichen als Warnung nicht ernst nimmt." Die vorzeitigen Wehen lassen sich mit dem Cardiotokographen (kurz CTG) beobachten, welches die Wehentätigkeit und die Herztöne des Kindes aufzeichnen kann.
Um die Frühgeburtsrate zu senken suchte man vor einigen Jahren nach medikamentösen Möglichkeiten die vorzeitige Wehentätigkeit zu unterbinden. In die Assistentszeit von Frau Schulz-Züllich fiel die Entwicklung eines wehenhemmenden Medikamentes mit dem Namen Partusisten von dem man sich damals großen Erfolg versprach die Frühgeburtsrate zu senken. Zitat [Schu96]: "Das Partusisten hat zwei Wirkungen, es hemmt objektiv die Kontraktionen der Gebärmutter, die Aktivität der glatten Muskulatur, gleichzeitig hat es starke Effekte auf die Herzmuskulatur, es kommt zum Auftreten von Herzrasen, Tachykardien [Herzrythmusstörung mit einem Anstieg der Herzfrequenz über 100 Schläge pro Minute; Anm.] und massivem Tremor [Zittern; Anm.]. Dieses Medikament wird per os oder per Infusion gegeben, d.h. zur Bettruhe der Schwangeren kommt ein Angebundensein an den Infusionsständer. Trotz der massenhaften Anwendung des Partusistens, dieses Medikamentes der Extraklasse, sank überraschenderweise die Frühgeborenenrate in der BRD nicht, wie spätere Studien bewiesen. Das ist ein eklatanter Wiederspruch. Dazu kamen in den 80er Jahren kritische Studien, die zeigten, daß das Partusisten das Kind in Motilität [Gesamtheit der unwillkürlichen Muskelbewegungen; Anm.] und geistiger Entwicklung schädigen: Minimal Brain Damage wurde auch Partusisten zu Lasten gelegt und damit wurde eine Anwendung in bisheriger Weise ausgesprochen problematisch. Mein diffuses Mißbehagen der vorzeitigen Wehentherapie mit Klinikeinweisung, Bettruhe und 24-Stunden Tropf bearbeitete ich auf verschiedenen Ebenen: Ich begann mich um das Schwangerenbetreuungssystem der Niederlande zu kümmern und wurde fündig. Hier sehe ich zwei positive Momente, zum einen ist der Umgang zwischen den Generationen dichter, freundlicher und tabuloser, so dass die Erfahrungen der älteren Generation und die der jüngeren untereinander abends um 11 Uhr bei Kaffee und Kuchen ausgetauscht werden, eine Situtation in der sich die Schwangeren nach meiner Beobachtung gut aufgehoben fühlen. Zum anderen scheint mir wichtig zu sein, dass die Schwangerenbetreuung in Holland überwiegend durch Hebammen erfolgt, also kompetente Frauen, die systematisch die Chance geben, weibliche Identität und Wissen um Schwangerschaft und Geburt unhierarchisch zu vermitteln."
In der Folge suchte Frau Schulz-Züllich bei Ihren Nachtdiensten im Krankenhaus das Gespräch mit den Frauen die Frühgeburtstendenzen zeigten und stellte fest, dass die benötigte Ruhe der Frauen im Krankenhauszimmer im Durchschnitt 63 mal in 24 Stunden gestört wurde, da jemand ins Zimmer kam um verschiedenerlei Tätigkeiten zu verrichten (Essen und Medikamente bringen, Putzdienste, Visite, usw.). Darüber hinaus sprachen die Frauen nicht von Ruhegefühl, da auch der extrem verschobene Kliniktagesablauf (wecken um 5.30 Uhr) einen aus dem normalen Rhytmus bringt.
Zitat [Schu96]: "Die Bettruhe erwies sich im Empfinden der Frauen, die aus einer arbeitsintensiven Zeit plötzlich herausgerissen wurden, nicht nur als angenehm, entlastend oder beruhigend, viele waren ausgesprochen unruhig, Zuhause war nicht immer alles beruhigend geregelt und zurückgelassen, oft wurde die Sorge geäußert: was da wohl los ist?! Besonders wenn schon Kinder im Haushalt waren, konnten die Mütter diese Entfernung von der Belastung weder zulassen noch genießen, sie fühlten sich kribbelig, verstärkt von der Partusistenwirkung, die die Klinik mit großzügiger Valiumgabe beantwortet. Beim Aussprechen dieser Gefühle konnten sie häufig zum ersten Mal beginnen, sich über die Gründe der Wehenbereitschaft in dieser Schwangerschaft klarer zu werden, sie einmal zu äußern als Frage, als Möglichkeit, als Sorge, als Ärger oder Wut. Das Empfinden ZUVIEL war das überwiegende Maß war es ein Zuviel an Arbeit, sei es Zuhause oder im Beruf, mal ein Zuviel an Streß, zu wenig an Entlastung und Rücksichtnahme auf ihren Zustand als Schwangere, mal war es das Kleinkind, dass seinerseits das Unwohlsein der Mutter durch die Wehen mit Quengeligkeit und Unausstehlichektin beantwortete, mal waren es Ängste vor der Geburt, die Sorge, es nicht so zu schaffen, wie erwartet wurde, mal die Angst vor den partnerschaftlichen Konflikten, die sich manchmal noch in der Schwangerschaft abzeichnen, dass aus der eher stabilen Zweierbeziehung die instabilste, die Dreierbeziehung werden wird, mal war es der bevorstehende Umzug in eine renovierungsbedürftige Wohnung."
|

17.06.2006, 20:38
 |
Teammitglied - Entscheidungsträger
|
|
Registriert seit: 01.08.2005
|
|
Als wichtigsten Faktor den Frau Schulz-Züllich als ungut oder gar falsch empfand, war die Zunahme, nicht die Abnahme der Angst der Frauen. Zudem stellte sie fest, dass die Therapie mit wehenhemmenden Substanzen die Häufigkeit und Intensität von vorzeitigen Wehen nicht verringern konnte was aus Ihrer Sicht logisch ist, da die Frauen mit ihren Sorgen, Ängsten und Nöten immer noch nicht beteiligt werden. Im Folgenden Zitat beschreibt Sie Ihre Arbeit im Umgang mit Schwangeren [Schu96] Zitat: "Als ich die Arbeit in der Praxis begann, hatte ich selbst inzwischen meine eigenen Erfahrungen mit meinen beiden Schwangerschaften und Geburten gemacht, und konnte mich als Medizinerin und Schwangerschaftsbetreuerin mit anderen Augen sehen und anders handeln. Ich hatte den Mut, die Schwangere mit ihrem eigenen Streß zu konfrontieren, in dem ich die wahrgenommenen Beobachtungen bei der Frau und meine Befunde offensiv mit ihr besprach. Heute weise ich schon am Anfang der Schwangerschaft auf Wehenzeichen, z.B. Ziehen, hin, ab abdominal fühlbarer Gebärmutter bringe ich der Schwangeren regelrecht bei, die mögliche Wehe zu fühlen, manuell zu registrieren und nicht einen Schmerz zu erwarten. Die vorzeitige Wehe heißt zwar auch Wehe, aber sie tut erst weh, wenn der Muttermund etwa 3 cm offen ist. Ich bitte die Frau, falls sie Wehen spürt sie zu zählen und bei mehr als 15 pro Tag zu kommen. Damit lernt sie, mit den Wehen umzugehen als ein Zeichen des Körpers für ein ZUVIEL. Dieser Wahrnehmungshinweis erweist sich dann als gut, wenn ich bei der Untersuchung eine Befundänderung bemerkte und diese Information eher eine Erleichterung hervorruft, da die Schwangere richtig gefühlt hat und sie somit nichts Unerwartetes trifft. Wenn diese Situation stattfindet, kann ich auf Grund der Veränderung offensiv nach der Überbelastung fragen, und vielleicht schon diesmal, wenn wir noch nicht so vertraut sind, eher nächstes Mal besprechen, welche Entlastung auf welche Art zu erzielen sein könnte. Einweisung ist fast nie die Folge. Oft genüge schon ich als Mitwisserin des Problems und allein das Aussprechen ist eine Erleichterung. Manchmal ist eine Aussprache mit den Beteiligten, zu der ich Mut mache erfolgreich. Mal rufe ich auch den Partner an mit der Aufforderung, an einer Entlastung mitzuwirken. Mal ist eine Woche Pause gut, mal eine neue Babysitterregelung, mal ein Besuch bei einer Freundin, mal das wegschicken der helfenden wollenden Mutter. Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass die Mitverantwortlichkeit und vor allem die Veränderbarkeit eines einmal gefaßten Konzepts das wichtigste Mittel war, die Ruhe herzustellen. Die reale Entlastung, daß die Kollegen auf Grund eines Gesprächs rücksichtsvoller sind, daß der Chef die Mehrbelastung wahrnimmt, weil sie ihm gesagt wurde oder die Mutter womöglich verständig reagiert, wenn sie weggeschickt wird, ist die beste der Handlungserfahrungen. Mit einer mutmachenden Grundhaltung, die Situation in den Griff zu bekommen und mit dem Angebot engmaschiger Kontrollen, z.B. vor dem Wochenende, vor wichtigen Terminen, habe ich den Eindruck, daß die Frau wahrnehmen kann, daß ich ihre Lage ernst nehme und natürlich auch, wenn nötig, gezielt therapiere. Ich beteilige sie allerdings so, daß sie die Veränderungen ihres Muttermundsbefundes erklärt und aufgezeichnet bekommt bis zum Verstehen, damit wir zusammen Besprechen und entscheiden können:
- das will ich nicht
- das kann ich noch
- das kann ich nicht mehr.
Die Ichstärkung statt sich sagen zu lassen, was für sie gut ist, führt sie wieder zu sich selbst. Sie kann nach der Irritation durch die Diagnose vorzeitiger Wehenbeginn, selber oder mit Hilfe herausbekommen, in welcher Konfliktlage sie sich befindet und statt das Kind "auszustoßen" den Konflikt rauslassen, dann können die Wehen - der Schmerz - deutlich nachlassen."
Zur Medikation empfiehlt Frau Schulz-Züllich Bryophyllum wobei die Frau mit Ihr abgestimmt die Dosierung des Medikamentes in die eigene Hände nimmt. In ganz geringen Dosen empfielt sie auch das Medikament Partusisten. Zitat [Schu96]: "Partusisten dosiere ich schulmedizinisch gesehen inadäquat - dreistündlich eine viertel Tablette - , troztdem erziele ich mit diesen »homöopatischen Dosen« eine gute Wirkung." Sie erwähnt auch dass, es natürlich auch vorzeitige Wehen gibt, die durch eine Anomalie in der Schwangerschaft hervorgerufen werden und sich dem angesprochenen Therapiekonzept entziehen.
Zu den Erfolgsaussichten schreibt Frau Schulz-Züllich, dass in Ihrer Praxis sie seit 1987 etwa 650 Schwangerschaften betreut und erlebt hat und nach einem enormen Rückgang heute nahezu keine Frühgeburten vor der 37. Woche habe.
Zur Ergänzung sei hier neben der Arbeit von Frau Schulz-Züllich noch folgender Artikel genannt. In »Psychosoamtische Aspekte der drohenden Frühgeburt« in der Int. J. Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine Vol.8 (1996) No. 2 S. 227 - 231 berichte Rupert Linder aus Birkenfeld; Zitat: "In einer gynäkologisch-psychotherapeutischen Praxis liegt die Frühgeburtenrate seit 7 Jahren bei ca. 1%, davon wurden nur 2 von 700 Kindern frührer als in der 36. SSW geboren. Unter der Annahme des wesentlichen Einflusses psychosomatischer Faktoren scheinen bei der drohenden Frühgeburt die auf das Ungeborene nach unten wirkenden Kräfte verstärkt zu werden. Bei Einsicht der werdenen Mutter ist jedoch durch unterstützende, lösungs- und konfliktorientierte Interventionen möglich, daß bei Entspannung der Mutter und Lösung der Konflikte sich die geburtshilflichen Befunde und das Befinden der werdenden Mutter deutlich verbessern."
Literaturhinweis:
[Schu96]: Christine Schulz-Züllich, "Neue Wege im Umgang mit vorzeitigen Wehen in der geburtshilflichen Praxis" Int. J. Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine Vo. 8 (1996) Nr. 2; S. 219 - 226
|

17.06.2006, 20:49
 |
Teammitglied - Entscheidungsträger
|
|
Registriert seit: 01.08.2005
|
|
ein thema was mich sehr nachdenklich macht.ob ich richtig oder falsch liege vermarg ich nicht zu sagen.nur meine eigenen laienhaften erfahrungen.
ich habe mich mit etlichen eltern die behinderte bzw anfallskinder bzw herzkranke kinder haben unterhalten.davon haben 95% der Mütter mir herzkrankenkinder partisisten genommen immerhin ca 70%der mütter wo die kinder eine eplepsie haben.95%der mütter hatten babys die nicht ausreichend getrunken haben,fast alle kinder hatten in der schule probleme ,viele der kinder sind überaktiv.
ich bin nur laie hatte aber lange jahre ab björns 2geburtstag bis zu seinen 16 geburtstag eine selbsthilfegruppe behinderter kinder wir waren zum teil mehr als 200eltern mit behinderten kindern.zuanfang war es nur eine gruppe herzkranker kinder danach eine intressengemienschaft behinderter kinder und jugendlichen.aus dieser zeit stammen meine zahlen,da wir uns auch über medicamente unterhalten haben die man wärend der schwangerschaft genommen hat.
sollte jemand von euch in der schwangerschaft ein medicament genommen haben bitte meldet euch vielleicht besteht ja ein zusammenhang und nur wenn man alle zahlen zusamen trägt kann man eventuel etwas ändern.zwar nicht für unsere kinder aber damit nicht noch weitere kinder mit behinderungen die vielleicht vermeidbar wären geboren werden.zum partusistem muste ich noch ein herzmittel fing mit i an genauen namen ist mir leider entfallen nehmen.
|

10.03.2007, 15:32
|
Forenfrischling
|
|
Registriert seit: 09.01.2007
|
|
Medikament Partusisten (Wehenhemmer)
Hallo,
ich habe den Bericht gelesen, das Partusisten dem
ungeborenen Kind schädigen können, bzw. geistige Behinderungen hervorrufen können. Hat man selber solch eine Erfahrung gemacht, kann man sich auf diesem Bericht hin melden.
Meine Tochter wird jetzt 11 Jahre alt und ist geistig behindert und wir wissen nicht, woher, da genetisch alles ausgeschlossen worden ist.
Ich mußte im 6. Monat Partusisten nehmen, da ich vorzeitige Wehen hatte.
Die Frage, ob dieses Medikament diese Behinderung hervorgerufen haben könnte, beschäftigt mich immer wieder und jetzt da ich diesen Bericht gelesen habe, scheint ja vielleicht etwas daran zu sein.
Über eine Rückmeldung, würde ich mich sehr freuen, bzw. Neuigkeiten, was Partusisten anbetrifft.
Viele Grüsse
Anja
Geändert von Larri1 (10.03.2007 um 17:26 Uhr).
|

10.03.2007, 15:38
 |
Teammitglied - Entscheidungsträger
|
|
Registriert seit: 01.08.2005
|
|
hallo anja.bisher wird es ja beschritten ,aber bei sehr vielen kinder wo weiter keine gründe nachgewiesen wurden ,haben die mütter partustisten in der schwangerschaft genommen.dazu noch ein herzmittel weil partusitem ja den herzschlag beschleunigt.ich kenne selbst sehr viele fälle wo die kids behindert sind und die mütter partustistem genommen haben.desdo mehr mütter sich melden desdo eher wird vielleicht in dieser richtung geforscht. auf jeden fall danke das du dich gemeldet hast.
|

11.03.2007, 19:09
|
Forenfrischling
|
|
Registriert seit: 09.01.2007
|
|
Partusisten
Hallo evma,
danke für Deine Rückmeldung. Wieviele Fälle sind den ungefähr bekannt?
Viele Grüsse
Anja
|

11.03.2007, 19:17
 |
Teammitglied - Entscheidungsträger
|
|
Registriert seit: 01.08.2005
|
|
hallo ich selbst kenne etwa 25 familien die partustisten genommen haben und das kind eine behinderung hat.wir hatten vor etwa 15 jahren einmal unseren kinderarzt gefragt,der meinte naja das(die behinderung) war wohl die ursache der wehen und nur durch partusisten wurden die kinder gehalten,die natur hätte sonst alleine aussotiert.auf jeden fall wird es auch heute noch gegeben,und wenn man mal auf kinderstadionen fragt sind dort immer noch viele wo die mutter das medi genommen hat.
es ist auf jeden fall wichtig wenn man zu diesen thema mehr erfährt.
wie zb welche behinderungen haben die kids .muste die mutter auch ein herzmittel nehmen und so weiter.
du siehst es ist ein ziemliches heisses thema und ich finde man darf es nicht todschweigen
|

11.03.2007, 21:10
|
Forenfrischling
|
|
Registriert seit: 09.01.2007
|
|
Partusisten
Hallo Evma,
ja, Du hast Recht, es ist ein ziemlich heißes Thema. Nur ich frage mich, was kann man da tun? Die Frage, woher unsere Tochter die geistige Behinderung hat, habe ich bis heute nicht aufgegeben und genetisch haben wir es soweit abgeklärt. Sollten es nun wirklich diese Partusisten gewesen sein, wäre wenigstens meine Frage beantwortet. Sicherlich nicht die Behinderung, die wird leider ein Leben lang bleiben.
Viele Grüsse
Anja
|

11.03.2007, 21:50
 |
Teammitglied - Entscheidungsträger
|
|
Registriert seit: 28.03.2005
|
|
Hallo,
ich habe ab der 30. SW Partusisten zuerst iv erhalten plus Betablocker - ab ca 32. SW
wurde Partusisten oral verordnet plus Betablocker.
Meine Tochter hatte sich ab der 35 SW nicht mehr gedreht und war weniger aktiv. Sie kam ca. 38 + 3 mit einer Sectio zur Welt - Beckenendlage u. Vorderwandplazenta.
Sie erhielt bei den Apgartests jeweils 10 Punkte - also völlig unauffällig. Leichtes Herzgeräusch - es wurde ein Loch in der Herzscheidewand vermutet. Sie gilt als Frühchen, da sie nur mit einem Gewicht von 2450 Gramm zur Welt kam.
Unsere Tochter war aus meiner heutigen Sicht ab Geburt auffällig - z. B. konnte sie erst mit einem Jahr ca. 100 ml Milch pro Portion trinken und hatte da immer noch einen 4-Stunden-Rhythmus. Ich vermute hier, dass die Herzerkrankung, insbesondere das WPW-Syndrom großen Anteil hatten (sie konnte nicht schlafen wg. Herzrhythmusstörungen und war dadurch viel zu müde, um zu trinken .. ein Teufelskreislauf).
Erst mit knapp 3 Jahren wurden die angebeorene schwere Herzerkrankungen (u. a. WPW-Syndrom, Loch in der Mitralklappe, Loch (immer noch!!!) in der Herzscheidewand) diagnostiziert.
Ob die geistige Behinderung unserer Tochter auf Partusisten zurückzuführen ist, oder auf die nicht entdeckten und angeborenen Herzerkrankungen oder auf sonst etwas ist bis heute ungeklärt. Genetisch wurde es abgeklärt und es liegt nichts vor. Auch hat sie kein irgendwelches Syndrom - es wurde weltweit nach einem ähnlichen Fall gesucht ...
Es ist immer schwer, zu sagen, was zuerst da war: die Behinderung oder das Medikament ..
Aber es ist mit Sicherheit wichtig, auch weiter nach Berichten zu Partusisten zu fahnden!
Vielleicht kann man dadurch helfen ...
LG
Mary
__________________
... schön Dich zu lesen  ...
Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den Artikel "Krake Facebook"
Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone
|

12.03.2007, 14:08
 |
Teammitglied - Entscheidungsträger
|
|
Registriert seit: 01.08.2005
|
|
ich muste ab der 8woche partustisten und ein herzmittel nehmen.
habe heute mit einer bekannten gesprochen,wo das kind auch einen geistigen defekt und herzfehler hat auch partusiten genommen ab der 14 woche
|
| Themen-Optionen |
Thema durchsuchen |
|
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Forumregeln
|
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist Aus.
|
|
|
Powered by vBulletin Version 3.5.4 (Deutsch) Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd. Content Relevant URLs by vBSEO 2.4.0

Copyright 2005 - 2011 Netzwerk behindertes Kind.de
*****
Sämtliche Inhalte dieses Forums erheben keinen journalistisch-redaktionellen Anspruch.
|