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Alt 13.12.2006, 19:10
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evma evma ist offline
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Standard Johanniskraut

Johanniskraut auch Hypericum perforatum genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae).
Leichtes Antidepressivum
Johanniskraut in gehört zu der Gruppe der Pflanzenheilmittel (Phytopharmaka). Johanniskraut findet besonders in der Anwendung in der Therapie der leichten bis mittelschweren Depression.
Weiterhin findet es Anwendung als nebenwirkungsarmes Medikament im Bereich vom Asthma, Gicht, Rheuma und Muskelschmerzen
Das Johanniskraut ist eine aufrechte im oberen Teil ästig verzweigte Pflanze mit 20 bis 100 cm hoch wachsenden, zweikantigen rötlich überzogenen Stängel, die mehrjährige krautig wächst.
Die ovalen Blätter des Johanniskrauts erscheinen im Gegenlicht. Jetzt und mit schwarzen in Drüsen bedeckt. Die kleinen Punkte erwecken den Eindruck, die Pflanze sei durchlöchert (davor jetzt). Die goldgelben, asymmetrischen Blüten sind fünf-zählig und haben einen Durchmesser von etwa 2 cm. Sie fallen durch ihre zahlreichen langen Staubblätter auf. Die Staubblätterwiederum bilden Trugdolden, die traubig zusammengesetzt sind. Die Blütezeit des Johanniskrauts ist ab Mitte Juni.
Am Johannistag, den 24. Junifindet man das Johanniskraut, das in üppiger Blüte steht in vielen Gärten. Pflückte man die Blüten und zerreibt sie, tritt ein blutroter Saft aus von dem man sich viele Legenden erzählt.
Die austretender roter Farbe solle das vergossene Blut Christ symbolisieren. Des Weiteren erzählt eine Geschichte, dass das Johanniskraut aus dem Blut des Enthaupteten Johannes des Täufers entstanden ist.
Schon vor 2000 Jahren verwendeten die alten Ärzte Griechenlands und Romsdas Johanniskraut als Heilmittel.
auch im Mittelalter wurde es sehr geschätzt. Schon um 1525 schrieb der anerkannte Arzt und Naturforscher Paracelsus (1493 bis 1541) begeistert über das Johanniskraut als Heilpflanze. Erst im 18. Jahrhundert entdeckte man auch die nervenstärkende und antidepressive Wirkung.
Erst seit den dreißiger Jahren erinnerte man sich wieder der Heilpflanze uns in die Schulmedizin nahm sich ihrer an.
Das Johanniskraut ist eine mehrjährige Pflanze.im Winter sterben die sichtbaren Pflanzenteile ab, und aus dem Rhizon wächst im nächsten Jahr wieder eine neue Pflanze heraus.
von Juni bis September blühen die gelben Sonnenräder. Die Blätter, die 10 mm langen und 3 mm breit sind, haben im Gegenlicht betrachtet eine helle Flüssigkeit aus ätherischen Ölen und Fratzen. Sie lassen das Blatt durchlöchert erscheinen. Wenn man die frischen Blüten zerteilt tritt ein dunkelroter Farbstoff aus, der medizinisch verwendet wird. Heute wird das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut wegen seiner leicht stimmungsaufhellen Wirkung oder zur Behandlung der leichten bis mittelschweren Depression und bei nervöser Unruhe eingesetzt.Das Johanniskraut wird zur Herstellung von Arzneimitteln während der Blütezeit gesammelt. Um eine hohe Qualität zu erzielen,Bissen guter Anbaubedingungen vorhanden sein. Standorte und klimatische Bedingungen, sowie die Bodenbeschaffenheit sind entscheidend für eine gute Qualität des Johanniskrauts. die Pflanzen müssen einen hohen Wirkstoffgehalt haben. Das Johanniskraut, das zur Extraktion verwendet wird, ist hochwertiges Pflanzenmaterial. Im Vergleich zu Wildkräutern (Teufelskralle) kann es einfacher und hochwertiger gewonnen werden. Man erntet von Johanniskraut in den Blütenhorizont, aus den oberen 20 cm der Pflanze, der aus Stängel, Blättern und Blüten bestehen. in einem schonenden Verfahren werden die Heilpflanzen getrocknet und auf ihre Inhaltsstoffe und Wirkstoffe geprüft. Sie werden getrocknet und zerkleinert und mit einem Methanol-Wasser-Gemisch (Alkohol) versetzt. Über diesen Weg wird das abschließende Extrakt gewonnen. Wichtiger pharmakologische Inhaltsstoffe sind die Anthracenderivate, Flavonoide, Xanthone und ätherische Öle.
Das Öl des Johanniskrauts gewinnt man, indem man es zwei monatelang in kalt gepresstes Olivenöl oder Sonnenblumen eingelegt und in der Sonne stehen lässt.
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  #2  
Alt 13.12.2006, 19:12
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evma evma ist offline
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Standard

Als pflanzliches Arzneimittel wird das Johanniskraut heute hauptsächlich wegen seiner leichten stimmungsaufhellenden Wirkung zur Behandlung der leichten bis mittelschweren Integration oder nervöser Unruhe eingesetzt. Das Johanniskraut extra kann zur äußeren als auch zur inneren Anwendung kommen.Bei der äußerlichen Anwendung kommt es in öliger Konzentration bei Verletzungen und Verbrennungen zur Anwendung. Man vermutet, dass der Flavonoidgehalt des Johanniskrauts die Entzündung hemmende Wirkung bei der äußerlichen Anwendung bewirkt.
Die antidepressive und nervenberuhigende Wirkung kann auf eine Beeinflussung von Botenstoffen (Transmitter)des Gehirns zurückgeführt werden, die für mehrere, der enthaltenen Inhaltsstoffe des Johanniskrauts festgestellt werden konnte. Diese Wirkung kann das Johanniskraut jedoch nur bei innerer Anwendung entfalten. Durch die Beeinflussung von Botenstoffen kommt es bei der Therapie der Depression zum Einsatz. Insgesamt gilt die Heilpflanze als eine sinnvolle Behandlungsalternative bei leichten Verstimmungen. Da das Johanniskraut jedoch mit anderen Medikamenten Wechselwirkungen ein geht, bedarf es nicht über längere Zeit ohne Rücksprache mit den behandelnden Arzt eingenommen werden.
In der Volksheilkunde wurde es unter anderem zur Therapie von:
Bronchitis
Asthma
Gallenblasenerkrankungen
Durchfall
Gastritis
Gicht
Rheuma
Muskelschmerzen / Muskelkater Sonnenbrand
Wundheilungsstörung Hexenschuss
Verstauchung / Distorsion
  • Bluterguss / Hämatom<LI style="TEXT-ALIGN: justify">Johanniskraut gibt es in folgendem der Einreichung formen:
    • <LI style="TEXT-ALIGN: justify">Dragees <LI style="TEXT-ALIGN: justify">Kapseln
    • Tabletten
    • ätherisches Öl
    • Vor etwa 20 Jahren begann man mit der Prüfung der klinischen Wirksamkeit des Johanniskrauts. die Wirksamkeit ist schulmedizinische belegt.
      Die Wirkung des Johanniskraut-Arzneimittels tritt erst nach einer Einnahmezeit von zwei bis vier Wochen in Erscheinung.
      Insgesamt rechnet man mit einer Behandlungsdauer von mehreren Monaten.
      Die Behandlung der Depression mit Antidepressiva ist auch heute noch schwierig, da die biochemischen Veränderungen der Depression nicht genau zu erfassen ist. Bei einem depressiv verstimmt und Patienten stehen bestimmte Botenstoffe (Neurotransmitter) nicht in ausreichender Menge zur Verfügung. Hierdurch wird der Stoffwechsel zwischen den Nervenzellen gestört. Solche Botenstoffen sind unter anderem Noradrenalin, Serotonin und Dopamin. Antidepressiva haben eine Wirkung auf die oben genannten Botenstoffe. Beim Johanniskrautextrakt wirken vermutlich eine Ansammlung verschiedener Inhaltsstoffe bei der Depression. Johanniskraut beeinflusst auf verschiedene Weise die Botenstoffe des Gehirns. Welcher Inhaltsstoff wesentlichen Anteil an dieser Beeinflussung hat, ist bis heute ungeklärt. Man weiß nur, dass das Johanniskraut aktiv in biochemische Vorgänge bei der Depression eingreift. Durch die Zusammensetzung des Johanniskrautextraktes aus verschiedenen Komponenten hat es seiner antidepressive Wirkung.
    • Bei der Einnahme von Johanniskraut keines zu einer Empfindlichkeit gegen Sonneneinstrahlung kommen. Daher sollten Sie Johanniskraut nicht vor Sonnenbädern einnehmen oder einreiben. Immundepressive Medikamente werden durch das Johanniskraut abgeschwächt. Selten kann es zu allergischen Hautreaktionen, Müdigkeit, Unruhe, oder Magen-Darm-Beschwerdenkommen
    • bei der Therapie mit Johanniskraut ist zu beachten, dass die Präparate aus der Apotheke stammen.
      In Deutschland werden sie rezeptfrei verkauft. Es gibt alkoholische Auszüge oder eine ölige Form (Rotöl).
      Johanniskraut in Form von Tee ist in der Regel zu niedrig dosiert, um eine Wirkung zu entfalten.

Geändert von evma (13.12.2006 um 19:15 Uhr).
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