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  #1  
Alt 08.03.2006, 01:07
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
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Standard Tavor expidet

zur info dieses medikament wurde in einen anderen beitrag erwähnt ich habe ihn hier da er für viele intresant ist reinkopier


Wir haben seit Jahren das Notfallmedikament TAVOR EXPIDET, ebenfalls
aus der Gruppe der Benzodiazepine.
Es ist leichter zu handhaben, vor Allem unterwegs, da es in den Mund bzw. die Wangentasche gelegt wird und sich dort durch den Speichel ohne Zugabe von Wasser auflöst. Es wirkt schnell und zuverlässig, hat weniger Nebenwirkungen(die Patienten sind schneller wieder fit, da die Müdigkeit nicht so lange anhält).
Wir haben es verordnet durch das Zentrum für Epileptologie in Bonn.

Das Medikament ist für Kinder unter 18 Jahren nicht geeignet.
Ich kenne aber Eltern, die nach Absprache mit dem Arzt(ich glaube nur die Epileptologen entscheiden das in entsprechenden Klinken) ihre Kinder damit im Notfall behandeln dürfen.

Mit dem Medikament sind wir sehr zufrieden, da wir die Erfahrung gemacht haben, daß das Diazepam recht lange braucht (Halbwertzeit) bis der Körper es abbaut.

LG
Nancy
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  #2  
Alt 08.03.2006, 01:09
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weitere kopie zu dem thema


nur wie bekommst du es bei einen anfall in den mund und wie schnell wirkt es?wenn björn krampft kann ich ihn nichts in den mund machen wie schafst du es bei kim?



Beitrag vom 07.03.2006 - 21:00


Ist bei Björn während eines Anfalles der Mund geschlossen?

Ich lege es, wenn der Mund nur ein wenig geöffnet ist (hier unterschiedlich)
vorne hinter die Unterlippe, drücke leicht dagegen und warte bis es sich aufgelöst hat.
Normalerweise komme ich auch gut klar, wenn der Kopf im Anfall zur Seite
gedreht liegt, es in die Wangentasche oder unter die Zunge zu geben.


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  #3  
Alt 08.03.2006, 01:16
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kopien zum thema aus den anderen tred



Es wirkt genau so schnell wie Diazepam, löst sich sofort im Speichel auf und wird durch die Mundschleimhäute aufgenommen.



björn beist sich fest meistens beim anfall und hat dann den mund voll blut da er alles wund hat und ich nicht wüste wie das medi auf rohen fleisch ist ,kannst du zufällig darüber etwas sagen.wär natürlich klasse wenn man gerade unterwegs das benutzen könnte so als notfallnotfall medi

Es gibt ja viele Epilepsie-Kranke mit Zungenbiß (bei Kim nicht so oft)
deswegen der Tip mit der Wangentasche, wichtig ist, daß das Medikament mit der Mundschleimhaut in Verbindung gerät.
Es in die Wangentasche, ganz ohne Gewalt anzuwenden, zu geben geht
eigentlich aus meiner Erfahrung immer.




ich glaube ich werde mal mit unseren doc darüber sprechen ,danke dir auf jeden fall für den rat,
jede hilfe ist eine wichtige sache und gerade das diazepan ist für björn hinterher immer schlimm da es ihm sehr peinlich ist das ich ihm ja ausziehen muß und das ist im nachhinein für ihm schlimmer als der anfall



Ist auch peinlich, Du kannst einen Krampfenden ja nicht erst vor den Schaulustigen in Sicherheit bringen, bevor Du ihm hilfst.
Da habe ich schon Situationen erlebt........

Achte aber darauf, das es das TAVOR EXIPET ist, das ist ein Medi in Plättchenform.

Es gibt nämlich auch TAVOR, das machte keinen Sinn, weil es mit Wasser
geschluckt werden muß und als Notfallmedikament in unserem Fall nicht
geeignet ist.



und das verschreibt jeder doc.oder wie machst du es.werde morgen mal einen termin ausmachen habe sowieso viel mit unseren doc zu besprechen,hast du eine ahnung björn merkt manchmal das er einen anfall bekommt dann nimmt er diazepan als tropfen vorweg und hat meist glück das es dann nur kleine aussetzer werden.geht das auch damit




Die Neurologen kennen das Medi meist.
Wenn Dein Doc kein Neurologe ist, hat er vielleicht die Möglichkeit, sich bei einem Facharzt zu erkundigen, auch wegen der Dosierung, die individuell verordnet wird.
Verschreiben darf es jeder Arzt. Unser Hausarzt hat es auch schon verordnet,als der Neurologe Urlaub hatte, so brauchte ich nicht zu einer
Vertretung.

Ich kenne auch Situationen, wo ich genau weiß, daß ein Anfall im Kommen ist, gebe dann schon mal prohylaktisch das Medi in Absprache mit dem Doc




ok da werde ich am besten erst mal mit unseren neuro sprechen ob es etwas für björn ist und mit den verschreiben können sie ja machen je nach dem wo björn gerade ist.weil zu beiden geht er zum teil alleine .er ist mit beiden per du und will auch alleine hin,zum größten teil







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  #4  
Alt 08.03.2006, 12:02
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard

Hallo,

für den pharmazeutischen Vergleich bzw. Erklärungen zu den beiden Medikamenten (Diazepam und Tavor expidet) müssen wir noch ein wenig um Geduld bitten, da unser Fachautor für pharmazeutische Fragen aufgrund seines Hauptberurfs derzeit sehr eingespannt ist.

LG

Mary

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... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

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  #5  
Alt 08.11.2007, 09:54
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Ein aktualisiertes 1.-Hilfe-Blatt

1.) Ein aktualisiertes 1.-Hilfe-Blatt
Es gibt die Möglichkeit mit Hilfe von Medikamenten-Plättchen, bei Erwachsenen Anfälle zu unterbrechen, die lange dauern oder wo bekannt ist, dass ein Patient zu Anfallsserien neigt. Die Plättchen (Tavor Expidet®) werden in die Wangentasche oder unter die Zunge geschoben. Die Notfallmedikation muss vorher mit dem behandelndem Arzt besprochen sein, da jeder Patient eine sehr individuelle Dosierung benötigt. Für eine Anfallsunterbrechung bei Kindern muss der Arzt mit den Eltern besprechen, welche Möglichkeiten für eine Behandlung bestehen.
Die Handhabung der Plättchen erleichtert die Anfallsunterbrechung bei Erwachsenen enorm. Die Wirkung setzt aber erst nach 1-2 Minuten ein, so dass man sie nicht bei einem einzelnen Anfall, sondern nur, wenn eine Serie von Anfällen unterbrochen werden soll oder im Notfall, bei drohendem Status epilepticus, einsetzen sollte. Bisher standen nur die Miniklistiere und Tropfen zur Verfügung. Jedoch werden diese weiterhin als Notfallmedikation gebraucht.
Hier unser aktuelles 1.-Hilfe-Blatt: http://www.izepilepsie.de/home/index,id,398,selid,1344,type,VAL_MEMO.html


Quelle: Ize
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