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  #1  
Alt 25.05.2005, 09:24
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Medikamente und Lebensmittel passen oft nicht zusammen

[h4]Medikamente und Lebensmittel passen oft nicht zusammen[/h4]

Jeder Bundesbürger schluckt durchschnittlich 1 250 Pillen pro Jahr. Allerdings geschieht dies oft allzu unbekümmert, denn nur ein Viertel aller Medikamente wird ordnungsgemäß eingenommen. Dabei sind die Wechselwirkungen zwischen Arznei und Lebensmittel eine häufig unterschätzte Gefahr für die Gesundheit, weil der Arzt nicht immer davor warnt und den Beipackzettel kaum jemand genau liest. Laut des deutschen Apothekerverbandes reagieren mehr als 315 medizinische Inhaltsstoffe auf bestimmte Getränke oder Mahlzeiten. Und solche Substanzen stecken in rund 5 000 gängigen Medikamenten, in verschreibungspflichtigen wie frei verkäuflichen. "Dass man Antibiotika nicht mit Milch einnimmt, wissen noch viele", sagt Dr. Christian Steffen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, "aber das war es dann meist." Milch verringert die Wirkung von Antibiotika. Höchste Vorsicht ist nach einem Bericht der Zeitschrift "FÜR SIE" beispielsweise bei Grapefruitsaft geboten. Die darin enthaltenen Bioflavonoide verstärken die Wirkung zahlreicher Medikamente, bei manchen um bis zu 300 Prozent und bis zu drei Tage lang. Nimmt man etwa Kopfschmerzmittel oder Anti-Allergika mit Grapefruitsaft ein, kann das Herzrasen und Herzrhythmusstörungen verursachen. Blutdrucksenker wirken plötzlich so stark, dass schlimmstenfalls ein Kreislaufkollaps ausgelöst wird. Als Wirkungshemmer für viele Arzneimittel gelten zudem Käse oder Joghurt. Rhabarber und Spinat behindern die Aufnahme von Eisen zur Behandlung von Blutarmut. Unkontrollierbar steigern hingegen Knoblauch und Bier den Effekt mancher Medikamente.

(Quelle: http://de.news.yahoo.com/050517/359/4jopo.html
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  #2  
Alt 25.05.2005, 10:18
Benutzerbild von Flipy
Flipy Flipy ist offline
Teammitglied - Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht
 
Registriert seit: 01.04.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.195
Standard

Dann liegt das vielleicht daran, wenn ich nach Jahren Pause mal wieder eine Musaril zur Lockerung der Muskelspannung nehme, dass mich das umhaut.
Weil ich soviel Knoblauch esse. Aha.

Es ist wichtig, den Beipackzettel zu lesen oder den Arzt oder Apotheker nach Wechselwirkungen zu befragen.
Das sollten wir erster nehmen als es manche tun.

Für den Hinweis danke

LG Flipi
__________________
Ich bin der Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht. Ich kann Hinweise geben, aber für eine Rechtsberatung sucht bitte einen Anwalt Eures Vertrauens auf.

Hemingway hat einmal gesagt:"Es gibt kein Problem, dass man nicht mit einem doppelten Scotch lösen kann", und dann hat er sich erschossen. (DmVgGzP)
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  #3  
Alt 14.06.2005, 22:39
Benutzerbild von micha
micha micha ist offline
Teammitglied - Fachautor für Pharmazie
 
Registriert seit: 28.03.2005
Beiträge: 164
Standard Arzneimittel und Nahrungsmittel

Vielleicht bin ich ja mal wieder zynisch, aber meine Erfahrung zeigt: man sollte den typischen Satz "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" doch endlich umbenennen.
Meine bevorzugte Version lautet:
"Bei riesigen Nebenwirkungen schlagen Sie Ihren Arzt und jagen ihn zum Apotheker!"

Die Praxis zeigt leider, dass längst nicht alle Ärzte auf dem Gebiet der Wechselwirkungen bewandert sind. Wenn sie WW zwischen den z. T. unglaublich zahlreichen Medikamenten ihres Patienten erkennen, bin ich schon glücklich. Beim Einfluss von Nahrungsmitteln sieht es leider meist düster aus.

Noch ein wichtiger Hinweis zum Artikel:

der Einfluss von Grapefruitsaft besteht nicht nur, wenn man das Medikament damit runterspült, sondern auch mit einigen Stunden oder sogar Tagen Abstand zur Arzneimitteleinnahme!!!
Daher die Bitte: wenn Sie dauerhaft ein Medikament einnehmen müssen, lassen Sie während der gesamten Therapiezeit die Finger von Grapefruitsaft!

(Wer wissen will, was da genau passiert, wende sich bitte direkt an mich.)
__________________
Es soll ein jeder nach seiner Fasson selig werden.
(Friedrich der Große)
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