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05.04.2006, 23:02
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Teammitglied - Fachautor für Pharmazie
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Registriert seit: 28.03.2005
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Behinderung und Diabetes (Teil 1)
Tach zusammen!
Am letzten Samstag war ich auf dem 4. Dortmunder Diabetes-Forum. Unsere Apotheke hatte dort einen Stand, da wir Diabetes-Schwerpunkt-Apotheke sind. Wir haben dort Messungen angeboten, Gespräche geführt und Fachberatung gemacht.
Kurz vor Schluss ist mir etwas Merkwürdiges passiert, das mir heute wieder in den Sinn kam:
eine Frau, ca. Mitte 60, kam mit einer etwa 40jährigen Frau (wahrscheinlich die Tochter) zu mir und liess den Blutzuckerwert der Jüngeren bestimmen. Die junge Frau war sehr still und in sich gekehrt und ich vermute vom äusseren Eindruck, daß bei ihr eine geistige Behinderung vorlag. Naja, der gemessene Wert war recht hoch (ca. 180mg/dl). Dies sagte ich der Älteren auch, die darauf meinte, das sei schon in Ordnung, da sie gerade etwas Süsses gegessen hätten.
"Sie (die jüngere Frau) hat schon wieder geschwitzt und kam nicht mehr so mit, da machen wir das immer so, dann ist ihr Zucker zu niedrig."
Auf meine Frage, ob sie den den BZ gemessen hätte als das Schwitzen anfing, sagte sie:"Nein, das brauchen wir nicht, das kennen wir ja!"8-|
Ich versuchte ihr zu erklären, daß die genannten Symptome keineswegs nur auf einen zu niedrigen BZ hinweisen können und somit die sofortige Messung unbedingt notwendig sei. Ich glaube aber, daß das nicht wirklich angekommen ist.:-|
Langer Rede, kurzer Sinn: ich möchte hier nach und nach einige Punkte in Licht der Aufmerksamkeit rücken, die im Zusammenhang mit Diabetes gerade bei verschiedenen Formen der Behinderung wichtig sind, z.B. bei Empfindungsstörungen oder herabgesetzter Schmerzschwelle.
Die Kenntnis bestimmter Sachverhalte und der richtige Umgang mit der Erkrankung Diabetes kann immerhin lebenswichtig sein! Und wir sollten auch nicht vergessen, daß eine nicht geringe Zahl an Menschen erst durch Diabetes eine Behinderung erworben hat, nämlich nach der Amputation diverser Gliedmaßen!
Ich werde hier das Ganze häppchenweise posten, da zum Einen die Sache zu umfangreich für nur einen Artikel ist und ich zum Anderen eher Zeit für kurze Artikel finde.
Also dann, bis bald.
micha8-)
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Es soll ein jeder nach seiner Fasson selig werden.
(Friedrich der Große)
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05.04.2006, 23:07
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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auf jeden fall ist es ein sehr wichtiges thema, und gerade wenn es kurz gefast ist finde ich kann man es besser verarbeiten.und lieber in kleinen happen und verständlich als alles aufeinmal und zu schwer zum verarbeiten.auf jden fall ein sehr wichtiges thema und danke das du uns darüber richtig informierst.man erfährt sonst viel zu wenig bzw in worten die otto normalverbraucher versteht danke
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05.04.2006, 23:19
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Hallo Micha,
es würde mich sehr interessieren.
Meine Mum hat Diabetes, lebt sehr vernünftig.
Letztens, wir telefonierten...
von einer Sekunde auf die andere gibt sie keine Antwort mehr,
ich höre kurz danach nur einen Knall, sie war in der Wohnung
gestürzt.
Kam hier nicht weg(Kim Krank), alarmierte sofort meine Geschwister
über Handy, das Festnetz-Tele war noch in Verbindung zu meiner
Mum.
Kurze Zeit später, ein, zwei Minuten vielleicht, redete sie wieder mit mir,
war vor dem Eintreffen meines Bruders wieder ansprechbar.
Schimpfte sogar mit mir, weil ich alle in Aufregung versetzt hatte...
Auch da berichtete sie, daß sie kurz zuvor eine ganze Weile geschwitzt
hat, aber kein Traubenzucker im Haus hatte, welches sie dann zu sich
nimmt.
LG
Nancy
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05.04.2006, 23:23
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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es sind ja nicht nur erwachsene auch kinder leiden immer häufiger unter diabetes und dort wird es häufig spät erkannt er oder sie schwitzt halt viel weil sie viel toben oder trinkt viel naja durch das toben wird geschwitzt und dann haben sie durst an dieabetes denken die wenigsten die erste zeit
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12.04.2006, 09:45
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Forenteufel
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Registriert seit: 16.05.2005
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Hallo Micha,
mich interessiert das Thema "Diabetes und Depressionen", da ich von beiden Krankheiten betroffen bin ! In unserem "Lichtblicke"-Forum habe ich dafür eine eigenen Thread eingerichtet, in dem ich eine Sammlung von Informationen aus dem Internet zusammenstelle:
http://www.carookee.com/forum/lichtblicke/36
Für weitere Informationen bin ich immer dankbar 
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19.04.2006, 13:11
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Fördergemeinschaft Junger Diabetiker
Internet: www.bfjd.deDie ehemals Berliner Fördergemeinschaft Junger Diabetiker ist seit über 20 Jahren eine wichtige Institution für Familien, in denen Kinder mit Diabetes mellitus leben. Mit Kinderfreizeiten, Familien-Schulungs- wochenenden, und Elterntreffen bietet sie zahlreiche Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch.
Hier können alle voneinander lernen. Auch reizvolle Freizeitangebote wie Wochenendfahrten und Kegelnachmittage gehören zum vielseitigen Programm der Bundesweiten Fördergemeinschaft Junger Diabetiker e.V. Hilfe und Tipps zum Umgang mit dem Diabetes im Alltag bieten erfahrene BFJD-Mitglieder und Diabetes-Experten. Die BFJD stärkt die Stellung der Kinder mit Diabetes in der Öffentlichkeit, in Kindergarten, Schule und Alltag. Und auch die Gesellschaft profitiert von der BFJD, weil gut informierte Diabetiker das Gesundheitswesen weniger belasten. Nutzen Sie die Angebote der Bundesweiten Fördergemeinschaft Junger Diabetiker e.V., die ihren Mitgliedern jetzt auch eine günstige Kinder-Unfallversicherung zum Gruppentarif anbietet.
Quelle: www.handicap-info.de
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