Forum von Netzwerk behindertes Kind.de
Benutzerliste
Kalender
Hilfe
Heutige Beiträge
Forum von Netzwerk behindertes Kind.de
Nützliche Links
Pressemitteilungen ... dieses Forum wird nun eingerichtet, um die Pressemitteilungen zu Themen der Behindertenpolitik u. ä. der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Themen eröffnen dürfen nur Moderatoren / Administratoren, antworten dürfen alle registrierten Nutzer ...

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

  #1  
Alt 13.08.2008, 21:17
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard Honorarstreit mit Kassen: Ärzte drohen mit Streik

Honorarstreit mit Kassen: Ärzte drohen mit Streik

Berlin (ddp). Im Streit über eine Reform der Medizinerhonorare rücken die Ärzte nicht von ihren Forderungen ab. Wenn die Krankenkassen nicht mindestens eine Honoraraufbesserung von 2,5 Milliarden Euro anböten, würden die Mediziner auch bei der nächsten Verhandlungsrunde Ende August nicht antreten, sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, am Dienstag in Berlin. Am 27. und 28. August wollen sich Kassen und Ärzte erneut zu Gesprächen treffen. Für den Fall, dass die Verhandlungen scheitern sollten, kündigte der Ärzteverband Hartmannbund bundesweite Proteste und Streiks an. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wies die Drohungen zurück und forderte eine Fortsetzung der Verhandlungen. Beide Seiten streiten vor allem um die Höhe der Honorarsteigerung. Von politischer Seite waren den Medizinern in den vergangenen Monaten 2,5 Milliarden Euro mehr zugesagt worden. Die Bundesärztekammer hatte im Mai noch eine Summe von 4,5 Milliarden Euro gefordert. Die jüngste Verhandlungsrunde Anfang August brachen die Ärzte wegen eines aus ihrer Sicht unzureichenden Angebots ab. Die Kassen hatten nach eigenen Angaben eine Honoraraufbesserung von zwei Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Die Mediziner bemängelten, angesichts der gewachsenen Kosten bedeute dies lediglich eine Honorarsteigerung von 1,4 Milliarden Euro. Die KBV verlangt darüber hinaus eine Trennung der Honoraranteile für Haus- und Fachärzte sowie die Angleichung der Ost-Vergütung auf West-Niveau. Zudem dürfe die Reform nicht zu einem Mittelabfluss aus den südlichen Bundesländern führen. Für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch müssten diese Bedingungen erfüllt sein, forderte Köhler. Sollten sich Kassen und Ärzte nicht einigen, müsste die Politik die Honorare festlegen. «Wir wünschen uns das nicht», sagte der KBV-Chef. Die Ärzteschaft sei grundsätzlich gegen eine Einflussnahme der Politik. Nach monatelangem Warten müsse sich aber etwas verändern. «In der Ärzteschaft brodelt es», betonte Köhler. Für den Fall eines endgültigen Scheiterns der Gespräche drohte der Hartmannbund mit bundesweiten Protesten und Streiks. Der Verbandsvorsitzende Kuno Winn kritisierte die «strikte Weigerung der Krankenkassen, die Leistung der Ärzte angemessen zu honorieren». Das «Vokabular der Kassenvertreter» sei «geradezu ehrabschneidend und unverschämt». Die Krankenkassen sähen die Ärzte offenbar «nicht als Partner, sondern als Gegner». Der GKV-Spitzenverband wies die «Streikdrohungen und Ultimaten» zurück. «Wir fordern die Ärztevertreter auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren», sagte Verbandssprecher Florian Lanz. Er betonte: «Die Tür ist offen.»
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 20.08.2008, 21:28
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard

Honorarreform: Ärzte und Kasse verhandeln erneut

Berlin (ddp). Im Streit über eine Honorarreform kehren die Ärzte an den Verhandlungstisch zurück. Es habe sich in den vergangenen Tagen ein «Spielraum» ergeben, sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, am Mittwoch in Berlin. Es gebe Signale seitens der Krankenkassen, dass «das politische Versprechen von 2,5 Milliarden Euro mehr an Honoraren eingehalten werden könnte", sagte Köhler. Köhler erneuerte jedoch seine Forderung, dass die niedergelassenen Ärzte nur unter der Vorbedingung der Honoraraufbesserung von 2,5 Milliarden Euro zu den Verhandlungen am 27. und 28. August erscheinen werden. Wenn die Kassen diese Summe nicht mindestens anböten, «dann werden wir nicht antreten». Von politischer Seite waren den Medizinern in den vergangenen Monaten 2,5 Milliarden Euro mehr zugesagt worden. Die Bundesärztekammer hatte im Mai noch eine Summe von 4,5 Milliarden Euro gefordert. Die jüngste Verhandlungsrunde Anfang August brachen die Ärzte wegen eines aus ihrer Sicht unzureichenden Angebots ab. Sollten sich Kassen und Ärzte nicht einigen, müsste das Gesundheitsministerium die Honorare festlegen.
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 26.08.2008, 20:23
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard

Ärztehonorare: Einigung in Sicht

Berlin (ddp). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) geht von einer Einigung bei den abschließenden Verhandlungen über die Reform der Ärztehonorare aus. Ende dieser Woche müssten Kassen und Ärzte ihre Vorschläge vorlegen, «und ich gehe mal davon aus, dass sie was erreichen werden», sagte Schmidt am Dienstag vor einer Fraktionssitzung der SPD in Berlin. Ärzte und Kassen treffen sich am Mittwoch und Donnerstag in Berlin, um eine Honorarreform auf den Weg zu bringen. Die letzte Verhandlungsrunde Anfang August hatten die Ärzte wegen eines aus ihrer Sicht unzureichenden Angebots abgebrochen. Die Ärzte fordern mindestens 2,5 Milliarden Euro mehr an Honoraren. Sollten sich Kassen und Ärzte nicht einigen, müsste das Gesundheitsministerium die Honorare festlegen. Schmidt wollte nicht ausschließen, dass sich eine mögliche Erhöhung der Honorare für Ärzte in höheren Beitragssätzen niederschlägt. Was nicht eingespart werden könne an anderer Stelle, müsse über Beitragsätze eingebracht werden, sagte Schmidt weiter.

__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Erstellt von Forum Antworten Letzter Beitrag
AOK-Sünde I: Krankenkasse besticht Ärzte vienetta Infos aus anderen Fachbereichen 0 04.06.2007 21:21
Reform-Enttäuschte: Ärzte, Kassen und Pharmaindustrie Nancy Pressemitteilungen 1 04.02.2007 11:15
Schluss mit Streik: Ärzte billigen Tarif für kommunale Kliniken Nancy Pressemitteilungen 1 31.08.2006 05:38


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 06:20 Uhr.
Powered by vBulletin Version 3.5.4 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
Content Relevant URLs by vBSEO 2.4.0
Copyright 2005 - 2011 Netzwerk behindertes Kind.de ***** Sämtliche Inhalte dieses Forums erheben keinen journalistisch-redaktionellen Anspruch.