06.05.2006
Münster (kobinet) Das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) will die Einbeziehung aller Bürger in Planungsprozesse nach den Prinzipien Barrierefreiheit und Design für Alle bei der zukünftigen Gestaltung von Städten und Gemeinden fördern. Das wurde auf seiner Jahreskonferenz zum Thema "Städte und Gemeinden gestalten für Alle" in Münster beschlossen.
Wie Dr. Peter Neumann jetzt weiter mitteilte, bestand Einigkeit darüber, dass die Umsetzung des Konzepts des Designs für alle einen wesentlichen Beitrag für eine in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht zukunftsgerichtete und nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung darstellt, der die Lebensqualität in Städten und Gemeinden verbessert. Nicht zuletzt aufgrund der unbestreitbaren Kostenvorteile der Beachtung der Prinzipien des Designs für Alle sprachen sich auch Vertreter von Städten und Gemeinden für deren Beachtung aus.
Es sei erforderlich, die Fachkompetenz von Experten und politischen Akteure zu steigern, um Entscheidungsträger in Verwaltung und Planung entsprechend zu beraten. EDAD bietet den Städten und Kommunen seine Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen für ein Design für Alle an und ist bereit, dabei konkrete Beiträge zu leisten. Ein Netzwerk zwischen den Interessenvertreter, Verbänden, Experten und politischen Akteuren müsse weiter aufgebaut und gestärkt werden. sch
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www.design-fuer-alle.de
Quelle: Portalservice Rehacare