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  #1  
Alt 14.07.2006, 19:56
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Hausarzt-Hilfe: Brandenburg testet Gemeindeschwester

Lübbenau (ddp). Brandenburg probt den Einsatz von Gemeindeschwestern als Reaktion auf den Ärtzemangel in bestimmten Regionen. Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) startete dazu am Freitag ein Modellprojekt in Lübbenau im Spreewald. Das Projekt laufe zwei Jahre, sagte die Ministerin. Dabei solle geprüft werden, ob Gemeindeschwestern in Regionen mit wenigen Hausärzten eine Entlastung schaffen könnten. Der Versuch greift auf die Tradition der Gemeindeschwester in der DDR als Assistentin des Landarztes zurück. Insgesamt werden in Lübbenau drei speziell ausgebildete Schwestern sechs Hausärzte sowie eine hausärztlich tätige Kinderärztin bei Routineuntersuchungen unterstützen. Sie sind mit Auto, Laptop, Videotelefon und telemedizinischer Ausrüstung ausgestattet. Über Laptop und Videotelefon erfolgt ein Austausch zwischen Arzt und Gemeindeschwester. Der Arzt kann entscheiden, ob er selbst noch den Patienten aufsuchen muss. In Mecklenburg-Vorpommern auf der Insel Rügen gibt es die Gemeindeschwester bereits seit mehr als einem Jahr. «Wir sind sehr zufrieden, die Ärztin spart viel Zeit und wird dadurch entlastet», sagte der Sprecher des mecklenburgischen Gesundheitsministeriums, Dietrich Brandt. Das Ministerium wolle das Modell unbedingt weiterführen. Die Finanzverhandlungen liefen noch. Es sei jedoch sehr wahrscheinlich, dass für das zweite Halbjahr 2006 rund 50.000 Euro zur Verfügung gestellt würden. Die Gesundheitsexpertin der brandenburgischen Landtagsfraktion der Linkspartei.PDS, Birgit Wöllert, begrüßte das Projekt. Sie habe jedoch Zweifel an der langfristigen Finanzierung. Es müsse ein Weg über das deutsche Gesundheitssystem gefunden werden, um die Gemeindeschwester zu ermöglichen. Das Modellprojekt wird nach Angaben des Gesundheitsministeriums aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Diese Förderung ist auf zwei Jahre begrenzt. Begleitet wird das Pilotvorhaben vom Institut für Community Medicine der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. «Das ist die Reinkarnation der früheren Gemeindeschwester», sagte Institutsleiter Wolfgang Hoffmann. Jedoch gebe es noch einen großen juristischen Regelungsbedarf, um die Gemeindeschwester in die Regelversorgung einbinden zu können. Sein Institut betreut auch die Gemeindeschwestern auf der Insel Rügen. Zum Jahresende will auch Sachsen mit dem Gemeindeschwester-Modell auf den drohenden Ärztemangel reagieren. Der Test werde zum Jahresende in mehreren Regionen des Freistaats starten, teilte das Sozialministerium mit. Auch dieses Modell solle von der Universität Greifswald begleitet werden.

Quelle: Netdoktor
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  #2  
Alt 14.07.2006, 20:23
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

ist zwar nicht das was man sich als ärztliche versorgung wünscht aber besser als gar nichts
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  #3  
Alt 14.07.2006, 20:31
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von evma
ist zwar nicht das was man sich als ärztliche versorgung wünscht aber besser als gar nichts

Liebe evma,

das kommt für uns noch ärger, wart's ab.

Will nicht wissen, was uns in den kommenden Jahren noch zugemutet wird....

Die Forschung arbeitet fieberhaft, lebensbedrohliche Erkrankungen zu bekämpfen, unser Staat macht genau das Gegenteil.

Aber dann ist das Ziel erreicht:

Die Menschen sterben früher, die Renten sind gesichert.


Ich wünsche den Damen und Herren der gehobenen Politik, daß sie sich noch lange bester Gesundheit erfreuen, sie stolpern sonst in ihre eigene Falle.


LG
Nancy
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  #4  
Alt 14.07.2006, 21:00
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

sicher wirds noch ärger geben,aber ws macht man nicht alles umd die renten zu sichern
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  #5  
Alt 14.07.2006, 22:03
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von evma
sicher wirds noch ärger geben,aber ws macht man nicht alles umd die renten zu sichern


....und die Diäten der ranghöchsten Damen und Herren dieses (unseres ) Landes zu sichern...nicht nur die, nicht zu vergessen die Renten, die unsere Minister bereits nach einer!! Legislaturperiode erhalten....

LG
Nancy
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