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Gesundheitsreform: Krankenhäuser strikt gegen Etatkürzungen
Berlin (ddp). Die Krankenhäuser lehnen die im Zuge der Gesundheitsreform geplanten Etatkürzungen entschieden ab. Die Pläne seien ein «Rückfall in konzeptionslose Kostendämpfung», heißt es in einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Resolution der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), dem Dachverband der Krankenhausträger. Die willkürliche Kürzung von Budgets gefährde den laufenden Betrieb und mache eine belastbare Zukunftsplanung unmöglich. Bereits jetzt schreiben nach Angaben der Krankenhausgesellschaft 1000 der gut 2100 Krankenhäuser rote Zahlen. Bei Etatkürzungen drohe die Schließung vieler Krankenhäuser. Wartelisten und Unterversorgung insbesondere in ländlichen Gebieten würden die Folge sein, warnte die DKG. Den Krankenhäusern droht nach den Plänen der Koalition eine pauschale Kürzung um 500 Millionen Euro. Hinzu kommen nach Berechnungen der Krankenhausgesellschaft höhere Kosten etwa durch die Anhebung der Mehrwertsteuer oder durch Tariferhöhungen. Der Dachverband vertritt die Interessen der Träger von 2166 Krankenhäusern mit 1,1 Millionen Mitarbeitern.
Quelle netdoktor
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