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  #1  
Alt 04.08.2006, 08:32
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Registriert seit: 28.03.2005
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Beiträge: 10.994
Standard Union erkundigt sich nach Neugeborenen-Hörscreening

Union erkundigt sich nach Neugeborenen-Hörscreening

Die CDU/CSU-Fraktion hat sich an den Gemeinsamen Bundesausschuss und das
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
gewandt, um sich nach dem derzeitigen Stand zur Einführung eines
flächendeckenden Neugeborenen-Hörscreenings zu erkundigen. Das Verfahren
ist bereits seit Jahren in Fachkreisen im Gespräch. Insbesondere
Betroffenen- und Elternverbände hörgeschädigter Kinder fordern ein
solches Hörscreening neugeborener Kinder, um angeborene Hörschädigungen
frühzeitig erkennen zu können. In Deutschland werden kindliche
Hörschäden derzeit viel zu spät erkannt.


Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein Zusammenhang zwischen der
frühen Kenntnis und Behandlung einer solchen Hörschädigung und der
folgenden Sprach- und Hörentwicklung besteht: Je früher die Behandlung
ansetzt, desto geringer sind spätere Störungen von Sprache, Hören und
sozialer Entwicklung des Kindes. Obwohl moderne Techniken für ein so
genanntes Neugeborenen-Hörscreening zur Verfügung stehen, liegt das
Durchschnittsalter für die Diagnose von Hörschädigungen in Deutschland
bei ca. drei Jahren.


Bereits in der letzten Legislaturperiode hat die CDU/CSU-Fraktion mit
einer Kleinen Anfrage dazu beigetragen, dass das Thema auf die
politische Tagesordnung gesetzt wurde. Ein nachgehendes Schreiben an den
Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses, in dessen Hand das
Verfahren derzeit liegt, hat ergeben, dass das Institut für Qualität und
Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Bewertung des
Hörscreenings beauftragt wurde. Weiterhin fragt die CDU/CSU-Fraktion das
IQWiG danach, wie weit die wissenschaftliche Bewertung vorangeschritten
ist, und wann mit der Veröffentlichung des Abschlussberichts gerechnet
werden kann.

Berlin, den 04.08.2006

(Quelle: Pressemitteilung von Hubert Hüppe, MdB)
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  #2  
Alt 04.08.2006, 08:41
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evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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und selbst wenn eltern vorher einen verdacht äusern ging uns so mit chris,er wurde im alter von knapp drei jahren operiert damit er höhren kann,wurde uns davor immer wieder gesagt es gibt halt spätentwickler abwarten.sind die kinder nicht vollständig taub sondern nur hochgradig schwerbehindert reagieren sie ja mitunter auf laute geräusche.oder auch taube kinder merken die fibrationen des bodens wenn sich jemand nähert.was von vielen eltern und ärzten als hören eibestuft wird.
solche sicheren untersuchungen sind längst überfällig und sollten wirklich zum kernpunkt der vorsorgeuntersuchung gemacht werden.
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  #3  
Alt 04.08.2006, 09:01
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard

Ja, gerade eine Hörminderung ist schwer festzustellen, ohne eine HNO-Untersuchung.

Aber ich glaube, das muss unter Vollnarkose gemacht werden. Hat also auch bei einem flächedeckenden Screening vielleicht Risiken.
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  #4  
Alt 04.08.2006, 09:38
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evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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in schleswig zum beispiel machen sie exakte höruntersuchungen ohne narkosse schon bei säuglingen.und das schon seit jahren allerdings nur bei verdacht fällen.wie weit die jetzt identisch mit den untersuchungen sind die vorgeschlagen sind vermarg ich nicht zu sagen,aber ich weis das sie sehr viele kleinstkinder mit hörgeräten versorgen und die fast normal aufwachsen weil sie die stimmen dadurch hören.und eine ungestörte kindheit haben
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