Schmerzkonferenzen mit Physiotherapeuten
Schmerzkonferenzen mit Physiotherapeuten
Künftig mehr Kompetenzen für Therapeuten in Baden-Württemberg
Physiotherapeuten, Ärzte und Krankenkassen wollen in Zukunft bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerz-Patienten enger zusammenarbeiten. Das haben der Landesverband der Physiotherapeuten in Baden-Württemberg (ZVK e.V.) und die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) mitgeteilt.
Physiotherapeuten sollen dabei als gleichberechtigte Partner bei den Schmerzkonferenzen auftreten. In den Konferenzen begutachten Spezialisten aus verschiedenen Fachrichtungen Patienten mit chronischen Rückenleiden und erarbeiten gemeinsam einen Therapieplan.
Bislang hätten die nicht-ärztlichen Heilberufe nur auf die Verordnung eines Arztes hin tätig werden können, "nun können wir selbst aktiv werden und eine Schmerzkonferenz in die Wege leiten", so Michael Preibsch, Vorstandsvorsitzender des ZVK-Landesverbandes in einer Mitteilung.
An der Kooperation sind in Baden-Württemberg 14 Krankenkassen und 15 Schmerzspezialisten als Moderatoren beteiligt. Der ZVK-Landesverband hat insgesamt 5000 Mitglieder.
Quelle: Ärzte-Zeitung vom 3. August 2006
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